DIY: Strandgut Kette

strandurlaub kette diy
Hallo, ihr Lieben!

Bald geht sie wieder los: die Strandurlaubszeit. Im Sommer gibt es doch wirklich nichts schöneres, als am Strand entlang zu spazieren und das Leben zu genießen. Zum “Leben genießen” gehört für mich immer auch das Sammeln von Strandgut. Das können hübsche Muscheln sein, Meerglas oder auch Treibholz. Ich finde dieses vom Meerwasser geschliffene, verformte Holz sehr schön und freue mich immer wieder, wenn ich ein derartiges Stück finde.

Neulich habe ich ein kleines Stückchen Treibholz gefunden und als es hier Zuhause herumlag, habe ich mich gefragt, was ich wohl daraus zaubern könnte. Und es war eigentlich recht schnell klar, was es werden wird: eine sommerliche Kette! Und für euch habe ich das passende DIY mitgebracht.

muschel schuhe diy 2
Ihr braucht also:

* ein kleines Stück Treibholz
* Acrylfabre (hier: weiß und rot)
* Pinsel
* eine Gliederkette
* Draht

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Die Gestaltung der Kette erklärt sich fast von selbst: ihr malt das Treibholzstückchen an, wie es euch in den Sinn kommt. Ich habe im Wechsel rot und weiße Tupfen und Balken aufgemalt. Dann lasst ihr das Muster trocknen.

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Wer mag, lackiert das Stück Holz noch mit einem Klarlack, um dafür zu sorgen, dass die Farbe sich im Wasser nicht ablöst.

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So. Und wie kommt nun die Kette dran an das Holz? Ich habe ein wenig geschummelt und den Draht um das obere Holzende gewickelt, diesen dann mit Heißkleber festgeklebt und daran eine Öse befestigt, an der ich die Kette ebenfalls befestigt habe. Ganz einfach!

Nun, so schnell wird also aus einem Strandgutfund eine hübsche Urlaubserinnerungskette. Wenn ihr also euren Sommerurlaub am Meer verbringt oder vielleicht sowieso in der Nähe vom Meer lebt, schaut doch mal nach unten und nehmt ein Stück Strandgut mit – zum Angucken, Dran-Erinnern oder wie ich zum Schmuckbasteln.

Viel Spaß beim Sammeln, Basteln und Kreativ werden!

Alles Liebe,

Katja

Buchtipps mit Herz: Ava Dellaira – Love Letters To The Dead

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Kurt Cobain, Janis Joplin, Amy Whinehouse – jeder von ihnen erhält Briefe von Laurel*. Diese soll sie auf Wunsch ihrer Lehrerin an berühmte, verstorbene Persönlichkeiten richten. Was noch zu Beginn als Hausaufgabe anfängt, wird mit der Zeit immer mehr zur eigenen Therapie. Denn mit ihnen kann sie etwas teilen, was sie mit ihren realen Bekanntschaften nicht kann: ihre Gefühle.

“Die Wahrheit ist deshalb schön, weil sie wahr ist. Selbst wenn sie schlimm ist oder Angst macht, ändert das nichts. Was wahr ist, ist schön. Es ist hell und rein und macht dich zu dem, was du in Wirklichkeit bist. Ich wünsche mir, ich selbst zu sein.”

Laurel ist nachdenklich, traurig und unsicher, dazu noch neu auf der Schule und gefangen in den Erinnerungen an ihre Schwester May. Diese ist der Grund für den Schulwechsel, denn nach deren Tod möchte Laurel den gaffenden Blicken und den mitfühlenden Bekundungen ausweichen und bei null anfangen. Da ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn es ist gerade Laurel selbst, die May in all ihre Gedanken miteinbezieht: Was hätte May getragen? Was hatte May getan? Wie hätte May reagiert?

Das Ganze klingt zunächst wieder nach dem typischen Setting eines „Coming of Age“-Romans, jedoch macht Ava Dellaira etwas Eigenes daraus. Laurels Geschichte wird komplett durch die Briefe an die toten Idole erzählt. Es gibt keine weiterführenden Passagen und keine überleitenden Kapitel. Brief für Brief erzählt Laurel wie es zu dem Tod von May kam, wie es ihrer Familie ergeht und wie sie langsam Freunde gewinnt. Dadurch ist die Sicht natürlich sehr einseitig, teilweise jedoch auch sehr spannend, da Laurel das Tempo bestimmt in denen die Informationen fließen. In manchen Briefen erklären sich ganze Zusammenhänge, während manch anderer den Schulalltag beschreibt, andere wiederum nur Laurels Gedankenwelt.

“Liebe Janis Joplin […] Ich wollte mich dafür bedanken, dass du das mit den normal verrückten Menschen gesagt hast. Ich habe nämlich viel darüber nachgedacht und glaube, ich bin auch einer. Jeder von uns ist auf seine ganz eigene Art verrückt, aber sobald ein paar Verrückte zusammen sind, ist es wieder normal, verrückt zu sein.”

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Besonders sympathisch ist es, dass Ava Dellaira Laurel nicht zu perfekt oder zu tragisch kreiert hat. Laurel ist sicherlich eine der tragischen Hauptfiguren, die nicht mit dem Strom der Gleichaltrigen schwimmen können, weil sie zu viel in Gedanken sind. Ein bisschen erinnert sie an Charlie, aus Vielleicht lieber morgen. Immer zu sehr in Gedanken und Zweifeln versunken, als das Schöne und Gute um sich herum zu erkennen. Vielleicht merkt man da auch, dass Dellaira längere Zeit für Stephen Chbosk arbeitete und er der war, der sie zu Love Letters To The Dead* ermutigte.

Ähnlich steht es um die – natürlich – vorhandene Liebesgeschichte. Sie ist wenig reißerisch und wenig übertrieben, sondern dezent platziert. Natürlich ist sie auch wichtig für Laurels Seelenleben, trotzdem Hat Dellaira dafür gesorgt, dass die Geschichte zwischen Sky und Laurel nicht das Hauptanliegen des Lesers wird.

„Manchmal ist da nur Stille, nachdem man etwas gesagt hat. Oder bloß ein Echo. Wie Schreie aus unserem Inneren. Und dann fühlt man sich wirklich einsam. Aber das passiert nur, wenn man nicht richtig hinhört. Es bedeutet, dass man noch nicht bereit ist, zu hören. Denn jedes Mal, wenn wir etwas sagen, ist da eine Stimme. Eine ganze Welt, die uns antwortet.“

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Damit Ava Dellairas Erstlingswerk sich noch etwas von den reichlich vorhandenen Konkurrenzbüchern abhebt, hat sie auf ihrer Homepage eine Playlist verlinkt. Diese verweist auf eine Spotify-Playlist, in der all die Songs derer zu finden sind, an die Laurel ihre Briefe schreibt. So kann man während des Lesens Amy Whinehouse oder The Doors hören und fühlt sich gleichzeitig ein wenig mit Laurel verbunden.

Am meisten imponiert hat mir jedoch die große Recherchearbeit, die Dellaira geleistet hat. Kurt Cobains oder Jim Morrisons Leben sind so passend für die Geschichte ausgewählt und detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie hätten eigens für diese Geschichte gelebt. Die Autorin hat auf eine großartige Weise die geschehenen Ereignisse mit den Charakteren ihres Buches verknüpft, so dass Laurel aus jedem tragischen Leben eine eigene Weisheit oder Ratschlag ziehen kann.

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Damit war das Debüt von Ava Dellaira eine richtig große Überraschung für mich. Ich hatte keine großen Erwartungen an Love Letters To The Deadund bin daher umso überraschter so einen Schatz gefunden zu haben. Also werft die Ramones mit ‚Baby, i love you‘ an und lest das Buch!

– Astrid

Meine liebe Astrid!

Mal wieder ein Buch, das ich schon hundert Mal in der Hand hatte und immer wieder zurück ins Regal gestellt habe. Weil ich aber ja weiß, dass deine Buchtipps immer Gold wert sind, wandert auch dieses Buch auf meine “Muss ich lesen”-Liste. Ich danke dir!

Habt ihr’s schon gelesen?! Wenn ja, was sind eure Gedanken dazu? Und wenn nicht, seid ihr jetzt auch neugierig geworden?

Und übrigens: Kennt ihr Astrids Instagram Feed?! Lohnt sich, finde ich!

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate-Link

Memorybook 2015: Zwölf.

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Hallo, ihr Lieben!

Ich war letzte Woche mit einer tollen Freundin auf Juist und habe nicht nur viel gelacht und tolle Gespräche geführt, sondern mich auch ein wenig in die Insel verliebt.

Für meine neu entfachte Juist-Liebe gibt es genau drei Gründe:

1. Juist ist klein. Also eigentlich ist Juist ziemlich groß, 17 km lang! Aber nur 500 m breit und so ist man in NullKommaNix einmal “quer” über die Insel gedackelt. Das ist ziemlich witzig. Gefühlt besteht Juist übrigens einzig und allein aus Strand, nämlich aus dem

2. …tollsten, weichsten und hellstem Strand, den ich je gesehen habe.

So ein toller Sandstrand, wirklich!

3. Auf Juist ist schön.

Kurz und knapp stelle ich fest: Juist ist einfach traumhaft schön und auch, wenn man’s dort eher ruhig hat (wie gesagt, alles ganz klein…), so ist es doch ein bezaubernd schönes Eiland.

Mehr dazu erzähle ich euch natürlich bald im Projekt Heimat. ABER worauf ich eigentlich hinaus will: Auch für diesen Tagestrip auffe Insel habe ich eine kleine Seite in meinem Memorybook gestaltet.

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Ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und so habe ich kurzerhand 3 Geschenkanhänger umgestaltet. Einmal mit Fotos (einfach zuschneiden, aufkleben, fertig!) und einmal mit einem hübschen “moin, Juist” Schriftzug und einem kleinen transparenten Schildchen für “oben drüber”. Außerdem habe ich als neckisches Extra ein kleines Loch gestanzt, auf der Rückseite mit Papier verklebt, sodass eine Tasche entsteht und ein ausgestanztes Kreis-Schild gestaltet.

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Sieht irgendwie nett aus, oder?! Hoffentlich konntet ihr das Wetter auch so genießen, wie ich…

So. Und was wandert in euer Memorybook?!

Alles Liebe,

Katja