Mein Buchjahr 2015. Eine Liste.

Hallo, ihr Lieben!

Bücher sind für mich etwas, das ich in meinem Leben nicht missen möchte. Ich habe eigentlich schon immer, immer, immer viel gelesen. Manchmal gibt es Phasen, in denen ich ein Buch kaum aus der Hand legen kann, weil es so spannend ist. Und jedes Jahr aufs Neue nehme ich mir vor, meine gelesenen Bücher aufzuschreiben. Schließlich habe ich sogar mal eine Buchliste zum Ausdrucken entworfen und hier geteilt. Aber Pustekuchen, ich kann einfach so etwas nicht durchziehen.

Dank amazon weiß ich aber zumindest so ungefähr, welche Bücher ich im letzten Jahr gekauft habe. Die, die ich im Buchladen erstanden oder ausgeliehen hatte, sind in meiner jetzt folgenden Liste nicht so ganz vollständig. Aber wenn man mal durchzählt, habe ich ungefähr 2 Bücher im Monat gelesen. Das finde ich doch eine gute Leistung! Mittlerweile lese ich übrigens hauptsächlich eBooks, weil mein Bücherschrank einfach aus allen Nähten platzt und weil ich es mag, mir nachts noch einmal schnell ein neues Buch aussuchen zu können. Wobei ich es schon vermisse, das gelesene Werk im Anschluss in mein Regal zu stellen, muss ich sagen. Das ist letztendlich einer der Gründe dafür, dass ich auch weiterhin gebundene Bücher kaufen werde, auch wenn das eBook für mich eben mittlerweile oft bequemer zu bekommen ist.

Nun also los: Welche Bücher habe ich in 2015 gelesen?!

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Night School Band 4*

Oh, wie ich die Night School Bände liebe! Ja, ich weiß – die Buchreihe ist in den “ab 12”-Leseecken im Buchladen zu finden. Aber ich mag’s, ich mag’s wirklich gern.

Eleanor & Park*

Eines der besten Bücher, die ich 2015 gelesen habe. Wenn nicht sogar DAS BESTE. Ich habe Eleanor & Park geliebt und kann mir durchaus vorstellen, das Buch noch einmal zu lesen.

Attachments*

Rainbow Rowell hat so eine Art, zu schreiben, die mich immer wieder fasziniert. Auch diese Geschichte handelt eigentlich von einer ganz banalen Begegnung zweier Menschen und doch hat sie mich von Anfang an fasziniert.

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Changers – Band 1, Drew*

Stell dir vor, du wachst morgens auf und bist auf einmal ein Mädchen. Genau das passiert Ethan, der laut Erklärung seiner Eltern ein “Changer” ist und sich im Laufe seiner Highschool Zeit insgesamt viermal verwandeln wird, bevor er eine Persönlichkeit abschließend behält. Die Geschichte an sich klingt etwas abgedroschen, aber ich habe das Buch wirklich gern und schnell gelesen!

Letztendlich sind wir dem Universum egal*

Das Thema “Verwandlung” schien mir in 2015 sehr gefallen zu haben, denn auch dieses Buch thematisiert die Verwandlung eines jungen Menschen. A wacht nämlich jeden Tag in dem Körper eines Anderen auf und hat damit eigentlich keine Probleme, bis er im Körper von Justin aufwächst und sich in dessen Freundin, Rhiannon, verliebt. Eine wunderschöne Geschichte – irgendwie “zwischen den Welten”… Hach.

Changers – Band 2, Oryon*

Ihr ahnt es schon: im zweiten Band der Changers Reihe wacht Ethan bzw. Drew als Oryon auf. Und diese Verwandlung bringt viele neue Erfahrungen mit sich.

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Obsidian*

Die Überraschung des Jahres! Was habe ich am Anfang noch gelacht: Lichtwesen?! Große Liebe? Was soll der Quatsch? Und dann hing ich Stundenlang über dem Buch und konnte mich einfach nicht davon lösen. Ich weiß, es gibt einige Kritikpunkte (die Geschichte ist ja auch nicht wirklich neu, teilweise lässt auch die Zeichensetzung und Rechtschreibung zu Wünschen übrig… aber sooooooo schön!) – ich habe dem Buch trotzdem eine Chance gegeben und bin gut unterhalten worden.

Onyx*

…und zwar so gut, dass ich umgehend auch den zweiten Teil haben musste!

Starters*

Es hat eine Weile gedauert, bis ich “Starters” gelesen habe. Das kennt ihr vielleicht… Man nimmt ein Buch in die Hand, liest, legt es wieder weg und braucht noch etwas Zeit, um in die richtige Stimmung zu kommen. So war es auch bei diesem Buch und am Ende konnte ich mich gut in die Geschichte hinein finden.

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Die letzten Tage von Rabbit Hayes*

Oh Mann! Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Bevor es in meinem Bücherregal landete, bin ich ewig im Buchladen drum herum geschlichen, denn die Geschichte dahinter (Krebserkrankung, Sterben…) ist ja nun nicht gerade leicht verdaulich. Zumal auch das Ende absehbar ist, wenn man sich allein den Buchtitel ansieht. Nun, ich habe es aber tapfer gelesen, habe viel gelacht, geschmunzelt und geweint. Ein Buch ganz nach meinem Geschmack!

Opal*

Der dritte Teil der “Obsidian”-Reihe. Wunderbar, wie auch die anderen zwei!

Origin*

Natürlich durfte auch Teil 4 nicht fehlen.

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Looking for Alaska*

Ach, John Green. Er versteht es wie kein anderer, Geschichten zu schreiben, die ans Herz gehen, ohne kitschig zu sein. “Looking for Alaska” ist eine absolute Leseempfehlung!

Everflame*

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich über diese Buchreihe gestolpert bin, wahrscheinlich eher zufällig, wie so oft. Diese zufällige Begegnung hat mir aber eine wahre Lesefreude beschert. Eine Prise Magie, ein bisschen Liebe, große Abenteuer und Überlebenskämpfe machen Band 1 der Serie zu einem spannenden Erlebnis!

Fangirl*

Das Rainbow Rowell-Thema hatten wir ja schon. “Fangirl” habe ich auch wirklich gern gelesen!

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Die rote Königin*

Die Farbe des Blutes bestimmt, ob Jemand wohlhabend und gut behütet aufwächst und magische Kräfte hat (Silber), oder ob dieser Jemand ein Dasein am unteren Ende der Gesellschaft fristen und den “Silbernen” dienen muss (Rot). Mare ist eine Rote, doch sie besitzt übernatürliche Kräfte. Dass das natürlich Fragen aufwirft und Erklärungen gefunden werden müssen, ist klar.
Ein weiteres Jugendbuch, das ich – wie so oft – auch gern gelesen habe.

Night School 5*

Wer alle 4 vorherigen Bände gelesen hat, der muss den finalen Teil auch lesen, oder? Gewohnt gut!

Samariter*

Ich mag’s ja manchmal auch etwas mysteriös und lese nicht nur Jugendbücher oder Dramen! Der neueste Thriller von Jilliane Hoffman beschäftigt sich mit der Frage, was du tust, wenn es drauf ankommt: das Leben eines anderen Menschen retten oder dein eigenes? Spannend und gut geschrieben, wie man es von Jilliane Hoffman kennt.

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Der Circle*

Puh, mit “der Circle” habe ich mich etwas schwer getan, denn irgendwann wurde die Geschichte in meinen Augen einfach nur noch lächerlich. Zu übertrieben, einen zu dämonischen Blick auf die “ach so tolle Computer-Zukunft”… Soll heißen: ich würd’s nicht noch einmal lesen!

Everflame 2*

Ich mag Fortsetzungsgeschichten. Und ich mag Everflame.

Silber – Das dritte Buch der Träume*

Definitiv die Enttäuschung des Jahres! Das Buch liegt immer noch auf meinem Schreibtisch und wartet darauf, ausgelesen zu werden. Ich habe mich zwischenzeitlich aber so stark gelangweilt, dass ich es einfach nicht geschafft habe, es ganz zu lesen. Schade, denn die beiden anderen Teile mochte ich eigentlich sehr gern.

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Nur einen Horizont entfernt*

Nachdem ich “Morgen kommt ein neuer Himmel” sehr genossen habe, wollte ich auch dem nächsten Roman von Lori Nelson Spielman eine Chance geben. Ein bezauberndes Buch, das ganz ohne Aufregung auskommt und trotzdem viel Lesefreude mit sich bringt.

Dark Places*

Libby Day war sieben Jahre alt, als sie miterleben musste, wie ihr Bruder ihre Familie ermordet hat. Aber war der, den sie Jahrelang für den Täter hielt, wirklich der Mörder? Die anderen Bücher von Gillian Flynn fand ich immer nur so mittelmäßig, aber dieses Buch hat mich wirklich gefesselt!

Belladonna*

Und weiter geht’s mit den Thrillern: von Karin Slaughter hatte ich bisher noch nichts gelesen, mittlerweile bin ich bei Band 4 der Grant County Serie und kann sagen…. Es lohnt sich!

Was habt ihr im vergangenen Jahr so gelesen?! Und was liegt aktuell auf eurem Nachttisch?

Habt eine schöne Woche, ihr Lieben!

Alles Liebe,

Katja

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DIY: Journaling Hintergründe selbst gestalten.

Hallo, ihr Lieben!

Vielen, vielen Dank für eure herzlichen Kommentare unter dem letzten Blogpost. Ich habe noch nicht die Zeit gefunden, alle Nachrichten zu beantworten, aber das hole ich nach, versprochen. Was ich wohl getan habe: ich habe jeden einzelnen Kommentar gelesen und mich sehr über euer positives Feedback gefreut. Es ist schön, zu lesen, dass es nicht nur mir so geht und dass ich mich darauf besinnen sollte, was genau mich zum Bloggen geführt hat.

Und deswegen habe ich euch heute ein DIY mitgebracht, das bereits seit einiger Zeit auf meiner Festplatte geschlummert hat.

Wisst ihr, ich liebe es, Journals, Memorybooks, Scrapbooks zu gestalten und habe unwahrscheinlich viel Freude daran, bunte Papiere dafür auszusuchen und herumzuschnibbeln, zu kleben, zu gestalten. Das alles kostet jedoch wirklich Unmengen von Geld, muss ich sagen. Ein selbst verhängter Neukaufstop – denn zugegeben, in meinem Bastelzimmer lagert ein kleines Vermögen an Papieren und Kunstmaterialien, die ich für meine kleine Leidenschaft benötige – führte letztendlich dazu, dass ich mir neue Dinge überlegen musste (und wollte), meine Hintergründe zu gestalten. Heute zeige ich euch, wie ihr superschöne Hintergründe zaubern könnt. DIY-style, sozusagen!

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Für dieses kleine, feine DIY benötigt ihr:

  • weißes Papier (ich habe ganz normales Druckerpapier verwendet)
  • ein Notizbuch oder -heft
  • Wasserfarben
  • Pinsel oder Waterbrush*

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Zuerst müsst ihr die Designs aufs Papier bringen. Um Papier zu sparen, habe ich mehrere Muster auf ein Blatt Papier gepinselt. Ich habe mich für eine Kombination aus blauen und schwarzen Mustern entschieden und Kreuze, Linien und Punkte gemalt.

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Nach dem Trocknen reißt ihr die Muster in Streifen. Wer es filigraner mag, der kann auch gern mit der Schere ans Werk gehen. Ich wollte aber für meine Seite einen eher rustikalen Look.

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Bisschen schief? Das, finde ich, macht es erst spannend! Also ärgert euch nicht über kleine Macken, nutzt sie einfach bei der Hintergrundgestaltung ganz bewusst.

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Nun klebt ihr die Streifen übereinander in das Notizbuch, sodass sich die einzelnen Muster überlappen. Ganz einfach ist das.

Die überstehenden Kanten schneidet ihr einfach ab.

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Und mit ein bisschen Deko – seien es nun Fotos, Schnipsel oder anderer Krimskrams – könnt ihr nun eure Seite nach Lust und Laune gestalten.

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Richtig einfach, oder?!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und würde mich freuen, ein paar Ergebnisse zu sehen. Verlinkt eure Fotos doch einfach in den Kommentaren oder weist mich auf Instagram darauf hin, dass ihr etwas gezaubert habt. Ich bin gespannt!

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate-Link

Gedankenkarussell: Mein Blog und ich.

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Hallo, ihr Lieben!

Nachdem ich einige besorgte Mails erhalten habe, dachte ich, es ist an der Zeit, einmal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Es ist ruhig geworden, hier auf’m Blog. So richtig ruhig. So ruhig, wie schon seit 6 Jahren nicht mehr.

Was 2009 als kreative Reise begann, hat mich viele, viele Jahre mehr als glücklich gemacht. Ich habe durch’s Bloggen sehr viele tolle Menschen kennengelernt und festgestellt: ich bin gar nicht so allein mit meinem Kreativ-Sein, meinen Wünschen und Interessen. Das war und ist für mich immer noch der Kerngedanke hinter dem Bloggen an sich.

Der Grund dafür, dass hier in den letzten Monaten so wenig passiert ist, kann nicht in nur einem Satz zusammengefasst werden, denn neben ganz, ganz persönlichen Gründen ist es vor allem die “Szene”, die mich derzeit davon abhält, wie gewohnt hier vieles zu teilen.

Ich war nie ein Cliquenmensch, bin es bis heute nicht. Ich habe einige wenige richtig gute Freunde und fühle mich in der Gegenwart von Gleichgesinnten pudelwohl.

Gleichgesinnten, denen es nicht um “Klicks”, um “Koops”, um “Fame” geht.

Unter Bloggern fühlt es sich manchmal aber so an, als sei eben dieses wichtig: Klicks, Kooperationen, Berühmtheit. Das ist mir alles derart zuwider, dass eine Pause dringend notwendig war und vielleicht auch noch eine Weile ist.

Erinnert ihr euch noch an “die Coolen” vom Schulhof?! Zu denen habe ich nie gehört und im Nachhinein bin ich darüber auch ganz froh. Damals war das natürlich auch ein bisschen doof und so kann ich mich nicht davon freisprechen, zeitweilig nicht auch in den Klicks-Kooperationen-Berühmtheitssog hineingezogen worden zu sein. Nicht, dass ich mich als dazugehörig betrachtet hätte – nach sechs Jahren regelmäßigem Bloggen ist maedchenmitherz trotzdem noch sehr klein – aber es fühlte sich natürlich auch gut an, dass sich Menschen für das, was ich hier geschrieben habe, begeistert haben. Dass sie liebe Kommentare hinterließen oder mir die ein oder andere Mail geschickt haben. Manchmal kamen sogar liebe Pakete an, wie wunderbar!

Und irgendwann kam ich hinter meinem eigenen Anspruch nicht mehr hinterher. Da habe ich überlegt und überlegt, worüber es sich zu schreiben lohnt. Was bringt viele Klicks, viele Pins bei Pinterest, viele Herzchen bei Instagram? Und schwupps – ist mein Blog nicht mehr mein Blog.

Hinzu kamen viele, viele Emails, gerade in der Vorweihnachtszeit, mit teilweise doch ermüdend frechen (“Wir schreiben den Artikel, du bekommst Geld für’s Veröffentlichen!”) Kooperationsanfragen, mit denen ich mich am liebsten gar nicht beschäftigt hätte. Nichtantworten hatte aber permanentes Nachfragen (“Hast du meine Mail bekommen?”) zur Folge, was mich nur noch mehr frustriert hat.

Und ich wollte nur noch die Decke über den Kopf ziehen und den Blog Blog sein lassen. Aber das erschien mir irgendwie nicht richtig. Denn es gibt ja durchaus Leser/innen, die gern herkommen, die nicht für die Kooperationen kommen, sondern weil es sie interessiert, was ich zu sagen, zu zeigen habe.

Womit wir beim nächsten Thema wären: Was habe ich eigentlich noch zu sagen?

Über die Monate ist es ein wenig verloren gegangen, das Gefühl, Dinge zu teilen. Der Wunsch, Euch zu zeigen, was ich hier so treibe. Ich bin nicht untätig, aber es ist doch alles etwas weniger geworden. Ich probiere mich im Kreativsein und fühle mich manchmal so ausgelaugt, dass genau das nicht funktioniert. Weil ich andere DIY Ideen sehe, die so viel besser sind, so viel lesenswerter. Ich habe mal ganz viele Tipps zum Bloggen aufgeschrieben und so gern darüber gesprochen und momentan möchte ich mir meine eigenen Ratschläge zu Herzen nehmen.

Sei du selbst. Dein Blog ist Dein Blog ist Dein Blog. 

Um aber dort hin zu finden, wie mein Blog wieder mehr zu meinem Blog wird, brauche ich vielleicht noch ein wenig Zeit. Und ein bisschen Input von Euch.

Was also macht maedchenmitherz lesenswert und über welche Themen würdet ihr euch auch in 2016 freuen?

Vielen Dank für Eure Treue!

Alles Liebe,

Katja