Projekt Heimat: Sonnenuntergang am Meer.

nord0Moin, ihr Lieben!

In meinem Kopf gibt es eine Liste. Auf rosa Papier mit vielen Schnörkeln und zauberhaft ordentlich geschrieben. Und auf dieser Liste stehen Dinge, die ich gern erleben möchte. Um die Welt reisen. Zum Regenbogen wandern. Klettern gehen trotz Höhenangst. Wale beobachten und Tiger streicheln.

Und irgendwo auf dieser Liste steht “Sonnenuntergang am Meer”. Und neulich fragte ich mich, wieso ich diesen Punkt eigentlich noch nicht durchgestrichen habe. Am vergangenen Samstag habe ich dann Dank tollstem Freund der Welt endlich den imaginären Sift gezückt und mit Krullern und Herzchen diesen Punkt durchgestrichen. Und den Strich wieder ausradiert, weil ich den Meersonnenuntergang noch viele hundert Mal erleben möchte!

nord11Der Freund und ich fuhren also am Samstag vor Ostern spontan nach Norddeich. Dort waren wir schon viele Male, also etwas Bekanntes, nichts Ungewohntes erwartete uns.

Doch dann: Oh, das Licht! Und… oh, die vielen Menschen! Man sieht es auf die Fotos nicht, aber direkt am Strand fand ein Osterfeuer statt und viele, viele, viele Menschen hatten sich dort eingefunden.

nord1Macht aber nichts. Denn irgendwie war es sehr friedlich, die Menschen waren alle gut drauf und wir ließen uns von diesem abendlichen Glück anstecken.

nord8Sonnenuntergänge am Meer haben ja tatsächlich etwas Magisches, das hätte ich so nicht erwartet.

nord7nord2nord3Und es war dieses Mal auch nicht im Geringsten störend, dass das Wasser wieder einmal verschwunden war.

nord6Denn die untergehende Sonne zauberte ein ganz fantastisches Farbenspiel auf’s Watt.

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nord5Und mit der untergehenden Sonne konnte man außerdem wunderbar Quatsch machen! Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Freund dafür verantwortlich ist, dass die Sonne im Meer verschwand? Ich war schwer beeindruckt!

nord4So. Und natürlich kann man in Norddeich noch viel, viel mehr machen, als am Strand rumzuhängen, in die Dünen zu klettern und die Sonne verschwinden zu lassen.

Aber davon erzähle ich euch demnächst noch einmal mehr.

Bis dahin: Alles Liebe!

Katja

Per your request. Mittwochsrezept: Süßkartoffelburger.

6e364fa0c73211e3bb940002c9f47cb0_8Hallo, ihr Lieben!

Meine Süßkartoffelliebe hat eine neue Dimension erreicht, ich sag’s euch!

Neulich habe ich den Freund mit leckeren Süßkartoffelburgern überrascht, die uns Beiden einfach vorzüglich geschmeckt haben. Als ich das Bild bei Instagram postete, wurde sofort nach dem Rezept gefragt. Nur falls ihr euch fragt, warum es heute keine schönen Fotos vom Essen gibt. Schön ist einfach schwierig, wenn das Essen warm bleiben muss. Und keine Kamera zur Hand ist. Also heute nur iPhone Fotos, aber ich sage euch: Leckerer Burger! Oberlecker!

Für ca. 6 Burger benötigt ihr:

6 Burgerbrötchen (selbstgebacken oder eben aus dem Supermarkt)

1- 2 Süßkartoffeln (je nach Größe, ich habe eine einzige, sehr große Kartoffel benutzt!)
1 Dose Kichererbsen
1/2 Zwiebel
1 Eßlöffel Paniermehl (ich habe Dinkelpaniermehl verwendet)
2 Eßlöffel Mehl (ich habe Vollkornmehl verwendet)
reichlich Salz, Pfeffer, Paprika zum Abschmecken
1 Ei

Außerdem:

1 Avocado
300 – 400 g Naturjoghurt, je nachdem, wieviel Soße ihr braucht (im Zweifelsfall gern mehr!)
3 – 4 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Die Süßkartoffel halbieren und an allen Seiten mit der Gabel einpieksen. Entweder für ca. 15 Minuten im Backofen bei 180 °C garen, oder in der Mikrowelle für 5 – 10 Minuten. Ich konnte nicht abwarten und habe dann erst eine Weile den Ofen angeschmissen und dann doch zur Mikrowelle gewechselt. Ich denke, da hat Jeder so seine Lieblingsmethode. Einfach ausprobieren!

In der Zwischenzeit die Kichererbsen mit etwas Wasser weich kochen. Man kann sie bestimmt auch “roh” direkt aus der Dose verwenden, aber ich habe das Gefühl, dass sie durchs Kochen weicher werden und sich besser quetschen lassen. Das müsst ihr nämlich nun machen, nachdem ihr die Erbsen in eine Schüssel umgeschichtet habt. Ich habe einfach den Kartoffelstampfer rausgeholt und fleissig gestampft. Es soll kein Brei entstehen, aber die Kichererbsen sollten zerdrückt sein.

Wenn die Süßkartoffel weich ist, kurz abkühlen lassen und dann das Fruchtfleisch (heißt das so?!) auskratzen und zu der Kichererbsenmasse geben. Zwiebel in Würfel schnibbeln, dann wandern sie zur Süßkartoffel-Erbsen-Party. Nun Mehl, Paniermehl und Ei dazugeben und die Masse durchkneten. 1 – 2 Zehen Knoblauch pressen und dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig würzen. Dass die Masse etwas klitschig ist, ist normal! Ab damit in den Kühlschrank, ca. 15 Minuten sollten reichen, denn so wird das Burgerformen leichter und es klebt nicht alles so aneinander.

Nun die Burgerbrötchen halbieren und kurz im Ofen rösten. Avocado halbieren, entsteinen, aus der Schale lösen und in Scheiben schneiden. Den Joghurt mit dem restlichen Knoblauch vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Aus der Süßkartoffelmasse Burgerpatties formen und in Olivenöl braten, bis sie von beiden Seiten gut gebräunt sind. Die Burgerbrötchenunterhälften mit dem Joghurt bestreichen, den Burgerpattie darauf legen. Joghurt darauf geben, etwas Avocado darüber stapeln, dann noch einen kleinen Klecks Joghurt dazu und mit der Burgerbrötchenoberseite zudecken. Das Ganze eben 5mal wiederholen, dann sind alle Burger fertig.

Zum Schluss fehlt ja nur noch eines: Freunde einladen und gemeinsam leckere Burger genießen!

Alles Liebe und guten Appetit!

Katja

Öfter mal was Neues: Dekofee.

gladebybrise2Hallo, meine Lieben!

Ihr wisst es ja vielleicht: Ich lebe nicht im “Schöner Wohnen” Katalog und habe keine Designermöbel, keine extrem trendigen Gardinen und keine Sofas, die so viel kosten wie ein Kleinwagen. Ich lebe gemütlich und bodenständig. Aber worauf ich viel Wert lege, ist hübsche Deko. Ich mag, wenn das Gesamtkonzept stimmt und viel von mir selbst in meinen Dekorationen enthalten ist.

Umso überraschter war ich, als ich im Rahmen des Glade by Brise Deko-Wettbewerbs in Kooperation mit der FÜR SIE Website eine Dekoidee beisteuern durfte.

Glade by Brise ist ein Automatic Spray, das seitdem übrigens in unserem Badezimmer vor sich hin duftet und uns immer wieder mit seinem lässigen “Pfffffft….” erheitert. Alles völlig automatisch und in drei verschiedenen Duftrichtung. Ich habe mich, wie man unschwer erkennen kann, für “Relaxing Zen” entschieden.

Zwei weitere Bloggerinnen zeigen ihre Ideen übrigens auch, und die Leser können abstimmen, wer gewinnen soll. Ich freue mich, wenn ihr einen kleinen Blick auf die Ergebnisse werft und vielleicht die ein oder andere Stimme verteilt.

Was man gewinnen kann? Eine hübsche Tasche für mich selbst und ein tolles Portemonnaie, das ich hier verlosen kann.

Lieben Dank und alles Liebe!

Katja