#bloggenmitherz. Da sind wir wieder!

“Ob das wohl was wird?!” fragten Sandra und ich uns am vergangenen Dienstag auf dem Weg nach Borkum noch.

Während die Sonne von oben auf uns brannte, der Himmel in strahlendem Blau von der ostfriesischen Freiheit erzählte, schlackerten zumindest mir schon die Knie und ich überlegte, ob ein Workshop nicht vielleicht eine Nummer zu groß für mich wäre.

Bloggen mit Herz
Heute blicke ich glücksduselig auf tolle Tage zurück und freue mich, so viele großartige Menschen kennen gelernt zu haben. Ich freue mich darüber, dass wir viel zu lachen hatten, viel erlebt haben und natürlich auch über das Bloggen sprechen konnten. Von “Was bereitet dir Herzklopfen, was Herzschmerz?” über “PR verstehen” und “Media Kit – was muss rein?” zu Blogkritik in Kleingruppen hatten wir so einiges zu diskutieren, das tat wirklich gut.

Ich muss ja sagen, bei mir hat sich heute Früh doch die Einsamkeit breitgemacht, – irgendwie fehlte mir das Geschnatter, das Klicken der Kameras, das Herumhüpfen. Mir fehlten diese großartigen Menschen, die mit so viel Herz ihre Erlebnisse und Gedanken mit dem Rest der Welt teilen.

Und vor allem fehlte mir Sandra, die sich mit mir über fliegende Herzballons und das Erblicken des Meeres freut. Die mir dabei hilft, das Abklatschen zu perfektionieren. Sandra, die mich so herrlich erdet und mir dabei hilft, mich zu sortieren. Ich bin manchmal ganz schön chaotisch und da tut es mir gut, sie an meiner Seite zu haben. Wir harmonieren einfach, vielleicht auch gerade, weil wir so unterschiedlich sind. Danke, meine Liebe, für dieses Abenteuer!

In den nächsten Tagen werde ich euch mehr dazu berichten, um das Glück, das ich empfinde, zu teilen. Für’s Erste dürft ihr aber einmal reinschnuppern, in die Blogs der #bloggenmitherz-Teilnehmer:

Schaut doch mal bei Bine vorbei, die ihr Herz nicht nur sprichwörtlich auf Borkum verloren hat. Und ich habe mein Herz ein bisschen an Bine verloren, die so lieb ist und so herzlich und tolle Dinge nähen kann!

Oder bei Nele, die ganz fantastische #bloggenmitherz Pralinen gezaubert hat. Der Freund und ich haben hier gerade die letzten beiden gekostet und sind schwer verliebt!

Julia hat schon bei der #bloggenmitherz Blogkritik mitgemacht, die ich hier auf’m Blog vor einiger Zeit schonmal veranstaltet habe. Ich habe mich sehr gefreut, sie persönlich kennen zu lernen!

Kerstin liebt selbstgekochtes Essen und hat uns mit ihren “Mein Mann muss oft allein essen, während ich das Essen fotografiere” Anekdoten sehr erfreut!

Die liebe Britta ist eine Berufskollegin (also auch Sozialpädagogin) und schreibt auf ihrem Blog Irgendwiewoanders über ihre Heimatstadt Köln, Kreatives und Reisen.

Ich bin fast explodiert, vor Glück, als sich Dani zum Workshop angemeldet hat. Nicht nur, weil wir gemeinsam an “Sei Kreativ” arbeiten, sondern auch, weil ich weiß, wie toll sie ist. Es hat von Anfang an gut funktioniert und ich ärgere mich einmal mehr, dass die besten Menschen immer am weitesten weg leben!

Stephanie hat ganz spontan am Sonntag vor dem Workshop, als klar war, dass eine andere Teilnehmerin nicht kommen kann, die Chance ergriffen und einen Platz gebucht! Das finde ich sehr passend, denn ihr Blog heißt “Hauptsache Meer” und wo bitteschön kann man seiner Meereslust mehr frönen, als auf einer Insel?! Genau, nirgends.

“Mita” ist die Tochter von Sanna, oder besser gesagt, hat sich Mita am Anfang, als sie ihren Namen noch nicht aussprechen konnte, selbst so genannt. Und zu Bananen hat sie “Manani” gesagt. Als ich diese Geschichte zu Sannas Blog “mitaundmanani” gehört habe, musste ich doch sehr schmunzeln. Das Leben schreibt die schönsten Geschichten und Sanna ist eine sehr, sehr liebe Person, die mir ganz schnell ans Herz gewachsen ist.

Neni habe ich bereits im vergangenen Jahr in Bremen kennen gelernt. Sie ist nicht nur bei YouTube mit ihrem eigenen Kanal vertreten, sondern schreibt auf ihrem eigenen Blog travelandlipsticks auch über ihre Reiseerlebnisse. Lesenswert, absolut! Und Neni selbst ist ein ganz großartiger Mensch und ich freue mich darauf, irgendwann mal eine gemeinsame Ostfrieslandtour zu machen.

Als waschechter (Wahl-)Insulaner mit akutem “Hilfe, hier nutzen die Menschen nicht mal Twitter!”-Syndrom gesellte uns noch Chris zu sich, der in der Blogkritikrunde mal eben von Schwarz zu Hellgrau und von Gold zu Bunt wechseln musste. Mir gefällt’s und ich denke, Chris hatte seinen Spaß in unserer bunten Runde!

Die liebe Debbie, meine BLOGST-Begleitung vom letzten Jahr, steht gerade mit ihrem Blog vor’m Relaunch und hat das Wochenende hoffentlich gut nutzen können, um neue Impulse und ganz viel Blogfreude mitzunehmen. Es war ein Fest, dich dabei zu haben, Debbie!

Nele, die ihrem Blognamen “bunt gestreift und hüpfig” alle Ehre macht, hat unsere lustige Runde immer wieder mit ihrem großartigen Humor bereichert und kann sich über Photoshop-Erfolge genau so sehr freuen, wie ich! Hach…

Wisst ihr, ich habe bisher immer gedacht “Ich bin hier in Ostfriesland wohl so ziemlich allein, was das Bloggen angeht…” – aber weit gefehlt! Denn buchstäblich um die Ecke wohnt Ulli, die ich mit Sicherheit bald zum Tee treffen muss, um weiter zu schnacken und Ostfriesland zu erkunden. Übrigens hat sie auch ein tolles Project Life Freebie entworfen, das ich mir schon heruntergeladen habe.

Sabine schreibt auf ihrem Blog “liebesseelig” über glutenfreie Ernährung, die Spaß macht und über viele andere Dinge, die glücklich machen. Und Sabine führt ein ziemlich spannendes Leben, das kann ich nach diesem Wochenende wirklich sagen!

Und zu guter Letzt ist während unseres Workshops ein neues Baby geboren: Kathrin hat mit Unterstützung von vielen Teilnehmern einen eigenen Blog erstellt und kann es kaum erwarten, ihn mit Leben zu füllen! Wie schön das ist, oder?

Wenn ich so auf unsere kleine Bloggerrunde zurück blicke, sehe ich durchweg tolle Menschen, denen ihr “Projekt” am Herzen liegt. Menschen, die alle ihre ganz eigene Motivation zum Bloggen haben, vielleicht ganz unterschiedliche, aber irgendwie doch auch ähnliche Beweggründe haben sie zum Schreiben gebracht. Sie fotografieren, Kochen, Backen, Basteln und Reisen im Auftrag des Mehrwerts und der eigenen Vorlieben und ich finde, das ist einfach großartig.

Mein Herz quillt über, vor Glück – und ich freue mich auf eine Fortsetzung mit allen!

Für euch und auch für mich gibt es jetzt ein Video aus einem unserer Programmpunkte. Wir haben eine Wattführung mit Albertus (“Bertus”) Akkermann gemacht, die sich nicht nur in unsere Augen und Ohren, sondern vor allem in unsere Herzen gebrannt hat. Aber hört selbst:

Alles Liebe,

Katja

#bloggenmitherz: rot-weiß oder historisch, das ist hier die Frage!

rotweiß13 Moin, ihr Lieben!

Wie ein Leuchtturm auszusehen hat, darüber kann man mit Sicherheit streiten. Ich finde, Leuchttürme müssen zumindest irgendwie rot sein, am besten gestreift. Vor unserer Fahrt nach Borkum habe ich Bilder vom Borkumer Leuchtturm gesehen und war daher der festen Überzeugung, dieser sei rot-weiß. Sandra hingegen sprach von einem historischen Leuchtturm. Historisch rot-weiß kam für sie nicht in Frage, und ehe wir bis Drei zählen konnten, wetteiferten wir darum, wer von uns beiden denn nun Recht behalten sollten. Den „Wettstreit“ könnt ihr bei Instagram übrigens als Video verfolgen.

rotweiß1 Jedenfalls, nachdem wir uns über die Farbe gestritten haben (man bemerke an dieser Stelle, dass wir uns natürlich nicht „wirklich“ gestritten haben….) machten wir uns auf die Suche. Auf die Suche nach dem Borkumer Leuchtturm. Die Räder, die wir bei der Jugendherberge ausgeliehen haben, trugen uns quer über die Insel zum Strand… Hach, ich mag den Strand. Ich mag die Weite, ich mag das Meer. Ich mag auch das Dünengras und die Strandkörbe.

rotweiß16 Soll heißen: Ich mag Borkum.

rotweiß7 Vorbei am Meer bei (mittlerweile) gewohnt gutem Wetter radelten wir und genossen die Aussicht und dachten eigentlich gar nicht mehr an den Leuchtturm, bis…. ja, bis da plötzlich ein Leuchtturm zwischen den Dünen auftauchte. Und was soll ich sagen? Er war rot-weiß gestreift!

rotweiß12rotweiß2 Die Freude war bei mir zumindest groß, Sandra konnte ihre Niederlage noch nicht akzeptieren und hatte nicht übel Lust, den rot-weißen Leuchtturm einfach weg zu kicken!

rotweiß3 Zu ihrer Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass sie Recht behalten hat, denn es gibt auf Borkum noch einen Leuchtturm, nämlich einen historischen! Der steht mitten in der Stadt und ist ziemlich beeindruckend, weil sehr hoch. Da kann der „neue“, rot-weiße Leuchtturm irgendwie nicht mithalten.

rotweiß5 Streit hin oder her, unsere kleine Meinungsverschiedenheit war vergessen, als wir nach der anstrengenden Leuchtturmsucherei wieder das Meer vor der Nase hatten und Strandsand in unseren Schuhen. Es gibt nichts Beruhigenderes, als das Rauschen der Wellen und die Sonnenstrahlen auf der Haut… rotweiß11 rotweiß14 Und eine Runde Schaukeln am Meer ist auch nicht verkehrt.

rotweiß8rotweiß10 So konnten wir jedenfalls das Kriegsbeil wieder begraben und uns einfach an der Schönheit der Insel erfreuen. Und an ihren Leuchttürmen. Es gibt übrigens sogar 3 Leuchttürme auf Borkum: den kleinen Leuchtturm mit seinen rot-weißen Streifen, in den ich mich verliebt habe, den neuen Leuchtturm, den Sandra gesucht und gefunden hat und den alten Leuchtturm, der eigentlich eher an eine Kirche erinnert.

 rotweiß4 Wir haben jedenfalls unsere Leuchttürme gefunden und sind sehr glücklich darüber. Trotz all der Neckerei und Rechthabenwollerei: Am Ende des Tages haben wir auf unseren Erfolg angestoßen und in alten Erinnerungen geblättert.

 Wo das war und warum, das erzählen wir euch demnächst….

Alles Liebe!

Katja

PS: Ich bin schon ganz aufgeregt, denn Morgen geht es los,- viele tolle Blogger reisen an, der Workshop beginnt und wir fiebern einem tollen Wochenende entgegen.

PPS: Wer’s noch nicht gesehen hat: Sandras Geschichte zur Leuchtturmsucherei ist jetzt auch auf ihrem Blog nachzulesen. Absolute Leseempfehlung!

#bloggenmitherz Woche: Auf der Suche nach Meer!

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(Bild von Sandra)

Moin, ihr Lieben!

Heute melde ich mich frisch von der ostfriesischen Küste und muss euch sagen: Wahnsinn! Bestes Wetter und ein extrem sonniges Gemüt lassen erahnen, dass die nächsten Tage genau so werden und der Workshop kommen kann!

Angereist sind wir ja bereits gestern und wer neugierig ist, was wir erleben, schaut bei Instagram unter dem Hashtag #bloggenmitherz nach.

Für’s Erste hatte ich aber eine Mission: Das Meer finden!

Nun ist Borkum keine kleine Insel und obwohl hinter der Jugendherberge, in der wir wohnen und uns wieder wie 12 fühlen dürfen, das Meer auf uns wartet, so tut es das leider ohne Sandstrand. Und ich möchte doch den Wind in meinen Haaren und Sand in den Schuhen haben, wenn ich am Wasser bin…

Also auf an die See.

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Das Meer ist auf Borkum allgegenwärtig, und man möchte meinen, der „richtige“ Strand müsste doch gleich um die Ecke sein. Aber ich wollte doch gern abseits vom Trubel Sandstrandspaß haben. Gott sei Dank gibt’s Räder, die man sich leihen und mit denen man die Insel unsicher machen kann!

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Sandra und ich sprangen also über die Deiche, gurkten durch die Dünen und staunten hier und da über den schönen Ausblick, den blauen Himmel und die Sonne. Nur der Strand, der kam irgendwie nicht. Und so fragte ich mich:
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Ich fand den Strand nicht an der Sternklippendüne, nicht an Oldmanns Olde Düne. Nirgends. Wir haben gesucht, wir sind geradelt… Wir haben von Weitem den Strand gesehen, das Meer gerochen. Ein älterer Herr mit einem Loriot-typischen Gesicht und dem ebenfalls Loriot-typischen Mechteltechtel-Wortverdrehern hat uns dann den Weg erklärt und berichtet, wir sollten unbedingt (und zwar ganz unbedingt) auch am Bünendudje… äh, Dünenbudje vorbei schauen. Ob sich dieser Tipp gelohnt hat, dazu erzählt Sandra drüben bei sich auf wortkonfetti.de übrigens Heute mehr!

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Auf dem Weg zum Dünenbudje landeteten wir übrigens fast am FKK Strand…. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich wollte da nicht hin.

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Rechts am Dünenbudje vorbei – das verriet schon das Seemannstau und der weiße Sand – ging’s zum Meer und tapfer stapften wir den Holzweg entlang, um am schönsten, sonnigsten, tollsten Inseltag das Meer endlich zu finden:

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Herrlich, sag ich euch. H-E-R-R-L-I-C-H!!!!! Ich habe mich sehr gefreut und das sieht man auch…

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Wir haben den ganzen Tag am Wasser verbracht und heimliche Heimlichkeiten unternommen, aber vor allem haben wir den schier endlosen Sandstrand genossen, das Tosen der Wellen, die herrliche Ruhe. Denn entgegen aller Unkenrufe, die mir in letzter Zeit so begegnet sind, war zumindest dieser Strandabschnitt nicht überlaufen! Das mag daran gelegen haben, dass wir am Hundestrand waren, vielleicht auch, weil mitten in der Woche ist. Vielleicht meinte es aber nur Jemand gut mit uns und euch!

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Was ich festgestellt habe: es ist in jedem Fall immer gut, wenn man eine tolle Begleitung hat… Und Sandra ist eine super Strand- und Rumhüpfbegleitung, das sei an dieser Stelle mal gesagt!

Jedenfalls haben wir den Strand und das Strandglück gefunden und ich freue mich auf die kommenden Workshop-Tage!

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Ich sende euch

Alles Liebe und wünsche euch und uns noch viel mehr Sonnenschein und viele, viele Hüpfbilder barfuß am Strand!

Katja