DIY: Osternest mal anders. Mit Modelliermasse und Herz.

IMG_3715 Hallo, ihr Lieben!

Osternester sind in der Regel ziemlich langweilig, finde ich. Jahrein, Jahraus kaufe ich kleine Körbchen, um Süßigkeiten hinein zu stapeln. Nicht zu vergessen, eine Portion Ostergras für alle!

In diesem Jahr wollte ich einmal etwas anderes ausprobieren und habe mich sehr schnell dazu entschieden, mit lufttrocknender Modelliermasse zu experimentieren. Herausgekommen ist ein kleines DIY, das zwar nicht perfekt, aber auf jeden Fall originell ist.

osternest 1 Eierkartons hat Jeder, der kein Veganer ist, sicherlich Zuhause. Ich habe einen 10er Karton verwendet, mit einem 6er sollte es aber natürlich auch funktionieren. Außerdem braucht ihr noch lufttrocknende Modelliermasse (könnt ihr im Baumarkt oder im Bastelladen kaufen) und ein Glas, um die Modelliermasse auszurollen.

Ich habe für meinen Eierkarton ungefähr 1/3 der Masse verwendet.

osternest 2 So. Ihr rollt also die Modelliermasse aus und stülpt sie über den Eierkarton. Klingt einfacher, als es ist. Um ehrlich zu bleiben, ist es sogar eine ganz schön frickelige Angelegenheit. Am besten, ihr nehmt etwas Wasser zur Hand und übt euch in Geduld, während ihr die Masse in die Eierkartonform drückt. Ich rate euch, die “Wände” dick zu gestalten, sonst zerbricht euch eure Modelliermasse, wenn ihr den Eierkarton am Ende ablöst.

osternest3 Stellt den Eierkarton mit der Modelliermasse am besten auf die Heizung, dann wird’s schneller trocken.

Wenn die Modelliermasse wirklich gut durchgetrocknet ist, müsst ihr irgendwie den Eierkarton wieder loswerden. Das könnt ihr tun, indem ihr uuuuuunglaublich lange Schicht für Schicht abpuhlt, oder aber mutig seid und das Ganze in Wasser einweicht. Wichtig ist, dass ihr es nicht übertreibt, mit der Einweicherei, sonst habt ihr am Ende keine Eierkartonschüssel mehr übrig. Ich habe die Eierkartonseite kurz mit Wasser benetzt und dann vorsichtig abgelöst. Ging ganz gut, erfordert aber eben etwas Geduld.

Aber im Prinzip seid ihr dann schon fertig!

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Ihr solltet natürlich ein paar Lieblingssüßigkeiten des Osternestsuchers einfüllen, vielleicht auch ein bisschen Dekomaterial wie Schleifenband oder (ohje, ohje) Ostergras… und fertig ist das originelle Osternest!

Viel Spaß beim Nachbasteln und

Alles Liebe,

Katja

Es handelt sich hierbei nicht um eine Kooperation mit der Schokoladenfirma. Wir kaufen seit jeher diese Schokolade zu Ostern!

Sei kreativ: Geburtstagsüberraschung!

Hallo, ihr Lieben!

Das letzte Thema der “Sei Kreativ!”-Challenge lautete Geburtstagsüberraschung. Weil ich doch im März Geburtstag hatte und es quasi auf der Hand lag.

Und wie immer habe ich gedacht “Pfffft, Geburtstagsüberraschung! Da soll mir wohl was Passendes einfallen!” – und so grübelte ich und grübelte und stellte am Ende fest: Jemanden zum Geburtstag zu überraschen, das ist gar nicht so einfach! Letztendlich ist mir dann doch eine Knalleridee eingefallen, die ich schon immer mal ausprobieren wollte.

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Eine Piñata! 

Eine Piñata ist eine Box aus Pappe, die mit Krepp-Papier beklebt ist und in der in der Regel Süßigkeiten sind. Die Box wird zum Beispiel in einem Baum aufgehängt und dann muss das Geburtstagskind mit einem Stock bewaffnet die Piñata kaputt hauen, um an die Süßigkeiten zu kommen. Ich habe schon oft Piñatas im Fernsehen gesehen und mir das Ganze immer als Riesenspaß vorgestellt. Und genau deswegen habe ich mir überlegt, eine eigene kleine Piñata zu basteln.

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Für eine kleine handliche Herz-Piñata benötigt ihr:

2 Bögen Tonzeichenpapier
1 Rolle Kreppband in eurer Lieblingsfarbe
Kleber, Schere, Klebeband
nach Belieben Seidenpapier oder Konfetti für die Füllung (ihr könnt aber auch Süßigkeiten hinein packen!)

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Zunächst schnibbelt ihr 2 gleich große Herzen aus dem Tonzeichenpapier. Ich habe dafür das Blatt einfach in der Mitte gefaltet, ein Herz aufgemalt und das Ganze dann ausgeschnitten. Dann schneidet ihr 2 breite Streifen von dem anderen Papierbogen, die von der Länge her um die Herzen passen.

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Mit viel Klebeband befestigt ihr nun die Streifen an einem der Herzen.

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So entsteht eine Art Schachtel.

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Dann schnibbelt ihr das Seidenpapier klein und füllt es als Konfetti in die Schachtel. Gleiches gilt natürlich auch für Süßigkeiten & Co. Alles hüpft in die Schachtel.

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Ich habe noch einen kleinen Wertmarken-Wunsch hinein geschmissen! Glück ist ja nie weg, sag ich immer.

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Damit die Piñata auch hängen kann, fädelt ihr von innen noch Geschenkband hindurch, das ihr zu einer Schlaufe zusammenbindet.

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Dann klebt ihr den “Deckel”, also das andere Papierherz, auf die Schachtel. Wieder mit viiiiiiel Klebeband festkleben, bitte!

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Jetzt müsst ihr nur noch für den Piñata-typischen Look sorgen, indem ihr etwa 5cm breite Streifen von eurem Krepppapier abschneidet und diese etwa 2/3 breit einschneidet.

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Von der Herzspitze beginnend wird das Kreppband nun Treppenweise auf das Herz geklebt. Dafür verwendet ihr einfachen Bastelkleber. Und keine Sorge, wenn’s mal nicht so akkurat wird… dafür ist’s ja selbstgemacht!

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Für die oberen Rundungen der Herzen habe ich einfach viel Kleber auf dem Papier verteilt und das Krepppapier drum herum gewickelt. Ist leichter, als man denkt!

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Und siehe da: Schwupps! Ist die Piñata fertig! Einfach, oder?!

Viel Spaß beim Nachbasteln und

Alles Liebe,

Katja

Buchtipps mit Herz: Jennifer L. Armentrout – OBSIDIAN / ONYX

buchtipps mit herz
Nachdem ich in der letzten Zeit die Reihen Göttlich* und Slated*las und nur wenige Jubelschreie austoßen konnte, habe ich mich dazu erbarmt endlich Obsidian* von meinem Stapel zu lesen. Ich begann samstags in der Früh und war gegen Nachmittag fertig. Kurzum fuhr ich noch schnell in die City und kaufte mir den zweiten Teil*, den ich direkt auch noch fertig las.

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Es beginnt recht klischeehaft: Umzug, Kleinstadt, Mädchen trifft Jungen. In diesem Fall ist es Kathy, die von Florida nach West Virginia umziehen muss. Sie ist ein Bücherwurm mit eigenem Buchblog, die seit dem Tod ihres Vaters sich mit ihrer Mutter in den eigen vier Wänden einigelt. Doch mit dem Umzug soll alles anders werden und oh ja – das wird es.
Im Nachbarhaus wohnen die bildhübschen Geschwister Dee und Daemon, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Dee und Kathy sofort zueinander finden, ist es mit Daemon weitaus schwieriger. Er will Kathy den Kontakt zu seiner Schwester verbieten und das ohne einen ersichtlichen Grund…

Wenn ich eins während der Krankheit meines Vaters gelernt hatte, dann, dass man die Dinge nicht ändern konnte. Ich konnte nur ändern, wie ich mit allem umging.

Eigentlich hat Jennifer L. Armentrout genau das gemacht, was alle machen: Man hält sich an die gängigen Klischees, weicht hier und da etwas ab, fügt statt Vampiren Werwölfe ein und schon hat man eine weitere Buchreihe, die sich sicherlich verkaufen lässt. Aber Obsidian* und Onyx* waren für mich keinesfalls „nur eine weitere Jugendbuchreihe“, sondern spielen für mich in der gleichen Liga wie Die Tribute von Panem* und Rubinrot*. Denn, wenn Jennifer L. Armentrout etwas kann, dann ist es schreiben. Sie hat eine sehr bildhafte und ansprechende Schreibweise, so dass man schnell und gebannt lesen kann. Was aber Obsidian* und Onyx* so zauberhaft gemacht hat, waren die unfassbar guten und lustigen Dialoge zwischen Kathy und Daemon. Sarkastisch, clever und humorvoll, dass man immer wieder schmunzeln muss.
Zudem ist es wunderbar, dass es mal nicht um Vampire und auch nicht um Werwölfe geht. Dass Deamon und seine Schwester nicht „menschlich sind“, ist natürlich schnell klar. Doch was sie wirklich sind, ist neu und macht das Ganze dann durchaus lesenswerter. Außerdem hat Armentrout diese Wesen so gut in die ‚normale‘ Welt von Kathy integriert, dass es zu keinem Zeitpunkt zu abstrus oder unwirklich erscheint.

Denn was ich vorhatte, war absolut wahnsinnig – so etwas Durchgeknalltes hatte ich noch nie getan. Dies war schlimmer, als einem Buch nur einen Stern zu geben, es war angsteinflößender als ein Interview mit dem absoluten Lieblingsautor und dümmer, als Daemon zu küssen.

Natürlich hab ich mich gefragt, ob ich nur Obsidian*oder auch Onyx* vorstellen sollte. Die Antwort war letztendlich aber ziemlich einfach: Da Jennifer L. Armentrout in beiden Bänden das Niveau durchweg halten kann, möchte ich gerne beides empfehlen. Obsidian* ist ein herrlicher Einstieg in eine wunderschöne und andersartige Geschichte und Onyx* muss sich keinesfalls im Schatten des ersten Bandes verstecken. Es hat mich sehr überrascht, wie schnell mich diese Geschichte gefesselt hat, was zum einen an dem bildhaften und fesselnden Schreibstil lag, zum anderen aber auch an der so facettenreichen Geschichte, die genügend Stoff für Fortsetzungen bietet

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Kurzum – meine Meinung: Kündigt euren Job, versetzt eure Freunde und lest diese Bücher!

- Astrid -

Liebe Astrid, 

ich wiederhole mich, aber auch ich habe die beiden Bücher schon ganz oft im Buchladen angeschmachtet und mich gefragt, ob das wohl etwas für mich ist. Jetzt weiß ich es und es würde mich nicht wundern, wenn ich am Wochenende ganz zufällig im Buchladen lande und die Bücher gaaaaaaaaaanz zufällig in meiner Tasche. Ha! Danke dir, du Liebe! 

Katja

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