Katja testet: Silhouette Portrait Din A4 Schneideplotter.

Hallo, ihr Lieben!

test silhouette portrait
Hach, wie lang habe ich mich schon nach ihr verzehrt und heimlich gehofft, ein lieber Mensch würde sich erbarmen und sie mir schenken? Wie viele Youtube Videos habe ich schon bestaunt und mich immer wieder gefragt, wann ich denn wohl in der Lage sein werde, auch diese tolle Maschine zu bedienen.

Das Warten, Hoffen und Bangen hat nun ein Ende:

seit meinem Geburtstag wohnt die Silhouette Portrait Schneidemaschine in meinem Bastelzimmer.

Und weil ich so begeistert von dieser Maschine bin, möchte ich euch heute zeigen, wie sie funktioniert, was ich gut daran finde, was vielleicht weniger gut und euch eine Entscheidungshilfe zum Kauf sein.

So.

Knallhart: Die Fakten.

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Die Silhouette Portrait ist eine kleine feine Schneidemaschine, die von Silhouette America produziert wurde. Ich habe sie geschenkt bekommen, weiß aber, dass sie bei Amazon gekauft wurde. Im Lieferumfang enthalten ist: Die Schneidemaschine, ein Ladekabel, das USB Kabel zum Anschluss an den PC, eine Schneidematte, ein Messer, Gebrauchsanweisung und die Software “Silhouette Studio”, damit man die Designs herstellen und danach ausschneiden kann.

Die Maschine kam ganz sicher verpackt an, es war alles heile und ich konnte quasi sofort loslegen!

Die Software “Silhouette Studio” hatte ich mir auf Anraten des Freundes bereits lange vorher installiert – noch bevor ich den Wunsch explizit an meine Eltern weitergegeben habe, diese Maschine zu besitzen – um herauszufinden, ob ich damit umgehen könnte. Ich kann damit umgehen, denn die Software ist wirklich nicht kompliziert. Außerdem war es umso schöner, denn ich konnte direkt nach dem Auspacken loslegen!

Und wie funktioniert das Ding?

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Das Design habt ihr bereits am PC entworfen oder aus dem Silhouette Shop heruntergeladen.

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Die Bedienung der Maschine an sich ist ganz simpel. Zunächst einmal muss die Maschine natürlich eingeschaltet werden, logisch.

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Das Messer hat unterschiedliche Stärken (1-10) und je nach Papierstärke (von normalem Druckerpapier bis festem Karton) muss man die Klingenstärke einstellen. Das geht aber ganz einfach dank mitgeliefertem Adapter. Die Software sagt euch übrigens auch immer, welches Papier welche “Klingeneinstellung” benötigt. Das Messer wird also aus der Halterung (da, wo das blaue Rädchen dran ist) genommen, die Stärke wird eingestellt und ab geht’s wieder zurück in die Halterung.

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Die mitgelieferte Schneidematte hat auf der einen Seite ein Raster aufgezeichnet, die andere Seite ist mit einer selbstklebenden Schicht überzogen. Auf diese Klebeschicht pappt ihr nun euer Papier und ladet es mit Hilfe der oberen Taste auf dem Bedienfeld in die Maschine. Auf der Matte sind kleine Linien, die beim Anlegen helfen.

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Die Maschine übernimmt die ganze Schneidearbeit und ihr braucht letztendlich am Ende nur das ausgeschnittene Design von der Schneidematte abziehen. Fertig!

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FAZIT!

Was ist gut?

Ich wollte eine Maschine, mit der ich hauptsächlich Schriften sauber ausschneiden kann und die nicht allzuviel Platz weg nimmt. Außerdem sollte sie erschwinglich sein, und zwar nicht nur das Gerät an sich, sondern auch das Zubehör.

In der Silhouette Portrait Schneidemaschine habe ich genau das gefunden, wonach ich gesucht habe. Ich habe lange auch die Silhouette Cameo beäugt, aber 300 Euro waren mir dann doch zu teuer.

Aber mal zum Wesentlichen: Was mir an der Silhouette Portrait besonders gut gefällt:

* Kompaktes Format (sie hat wirklich so gut wie überall Platz!)
* präzises Ergebnis, auch bei winzigen Schriften oder Figuren
* leicht zu bedienende Software
* für viele Materialien geeignet
* fast selbst erklärende Anwendung
* die Designs im Shop sind sehr günstig, außerdem findet sich dort eine große Auswahl
* einfacher Austausch vom Messer

Und was gefällt mir nicht so gut?

* Preis (ja klar, billiger geht immer!)
* Ausfansen – teilweise sind meine ganz feinen Vorlagen beim Schneiden an den Kanten ausgefranst, ich versuche noch, herauszufinden, ob vielleicht das Messer falsch eingestellt war
* Geräusche – die Maschine macht äußerst interessante Geräusche beim Schneiden, das kann schon manchmal etwas stören. Mich stört es eher weniger.

Alles in allem bin ich einfach hin und weg von der leichten Bedienung und von den tollen Ergebnissen, die die Silhouette Portrait liefert. Wer viel mit Papier bastelt und am Scrapbooking Gefallen gefunden hat, für den ist dieses Maschinchen wirklich genau richtig! Ich jedenfalls genieße es, endlich nicht mehr mit dem Cuttermesser herumfuchteln zu müssen und frustriert darüber zu sein, dass ich nicht so präzise arbeiten kann, wie ich gern möchte.

Ich hoffe, mein Test hat euch einen kleinen Einblick in die Funktionen der Silhouette Portrait gegeben. Besitzt ihr eine solche Schneidemaschine? Wenn ja, was sind eure Erfahrungen?

Alles Liebe,

Katja

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24 thoughts on “Katja testet: Silhouette Portrait Din A4 Schneideplotter.

  1. Wie cool ist das denn! Wusste auch nicht, dass es sowas für Zuhause gibt, kenne nur den großen Schneidplotter aus meinem früheren Praktikum in einer Marketingagentur. Damit haben wir z.B. Klebefolienschriften (zum Beschriften von Autos oder Schaufenstern) hergestellt… vielleicht geht sowas ja auch damit…
    Na toll, jetzt brauch ich sowas auch unbedingt!!

  2. Wow das ist ja ein super Ding! Ich habs mir direkt mal bei Amazon angeschaut, aber leider leider gibt mein Studenten Budget nicht so viel her. Dabei hätte ich schon sooo viele Ideen im Kopf was man damit machen könnte…. ;)

  3. ich brauche das nicht. aber jetzt brauche ich es unbedingt. Menno – danke fürs neugierig machen! ich wußte nicht, dass es sowas gibt und bis eben auch nicht, dass mein Haushalt ohne nicht komplett ist. ;-)

  4. Ich habe seit einiger Zeit auch so eine Wundermaschine und bin überglücklich damit!!! Hab lange mit mir gerungen, ob man sowas wirklich braucht, denn so ganz billig ist der Plotter ja nicht. Aber wenn ich bedenke, was ich bis jetzt schon alles damit gemacht habe, dann hat er sich schon bezahlt gemacht.
    Ich plotte immer wieder gerne Motive aus Transferfolie zum Aufbügeln auf T-Shirts oder schnippele mir Schablonen aus Freezer-Paper, wenn ich mal mit Stofffarbe was bedrucken möchte.
    Papier hab ich bis jetzt noch nicht so viel geplottet, aber dafür hab ich mir am Geburtstag das Stempel-Set gegönnt und mir damit ganz tolle Stempel selbst gestaltet. Die Einsatzmöglichkeiten sind wirklich vielfältig und der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!!!

  5. Ich will ja auch unbedingt einen und durch dich weiß ich ja auch, dass es auch die kleine Version gibt – die einfach auch ausreicht ;3

    Aber auf einigen Internetblogs habe ich auch gelesen, dass bei einigen das wohl alles zu fest klebt .__. auf der Folie. Und dann noch das ausfranzen. Ach das verdirbt doch etwas den Spaß :( Außerdem schreiben einige, dass man wohl für 50 € noch ne Extra Software kaufen kann, wo man dann doch bessere Einstellmöglichkeiten hat wenn man selber Designs entwerfen will. Hast du die Desings denn selbst gekauft?

    Danke noch mal für den Post :)

    Liebste Güße ! :3

  6. Pingback: Memorybook Projekt: Vierzehn. | maedchenmitherz.

  7. Juhuuu, dank Deines Posts habe ich sie nun auch, die kleine Schwester der Silhouette Cameo:-) Ich war ja vorher skeptisch ob denn die Kleine auch ausreicht. Dein Post hat mich überzeugt und so war der Geburtstags-Osterhase da und hat sie mir gebracht. Wie toll ist das denn? Da ich die Cameo mir schon von einer lieben Scrap-Freundin ausleihen durfte, weiß ich ja schon wie alles funktioniert und freue mich schon sehr auf’s ausgiebige plottern;-)) Viele liebe Grüße, Jacqueline

  8. Pingback: #sandrasjga – oder: wie man einen unvergesslichen Junggesellinenabschied jenseits von Bauchladen und Sauftour organisiert. | maedchenmitherz.

  9. Hallo Katja, gerade erst habe ich diesen Beitrag von dir gesehen und muss sagen, dass mir echt die Augen rausgefallen sind. Ich wusste nicht, dass es so eine Maschine gibt. Das ist ja irre! Hab auch schon ein Youtube-Video dazu angesehen. Toll, toll toll!
    Ich habe im Anfang März für meinen Freund Papercutting “betrieben” und mich über Stunden abgemüht :P Mein Ergebnis kannst du hier sehen: http://www.goldweit.de/erst-wenns-richtig-scharf-ist-wirds-gut/
    Ich habs auch gern und mit viiiiieeeel Liebe gemacht, und er hat sich sehr darüber gefreut, aber ich glaube, wenn nochmal etwas in die Richtung ansteht, werde ich mich intensiv mit einer Kaufüberlegung beschäftigen ;)
    LG, Annika

  10. Hilfe! Bei mir ist das Maschinchen heute eingezogen und ich habe totale Probleme mit der Software. Die mitgelieferte CD hat ein älteres Programm das geupdatet werden möchte. Sobald ich das Update installiere läuft das Programm nicht mehr….bin völlig verzweifelt. habe es schon 3 mal deinstalliert. Nun habe ich mir das alte halt angeschaut, aber siehe da, die versprochenen 50 Designs sind auch nicht da! die Bibliothek ist leer. Habe ich irgendetwas übersehen? Was läuft hier falsch? Hat jemand einen Rat für mich?
    Liebe Grüße
    Sabine

  11. Danke für diesen interessanten Bericht. Ich bin mir schon die ganze Zeit am Überlegen, ob ich mir eine Cameo kaufen soll (überlege schon über ein Jahr). Dachte mir bisher, wenn ich so lange überlege, dann brauche ich diese Maschine auch nicht. Der Preis ist halt nicht ganz ohne.

    Die Portrait wäre eventuell eine Alternative. Ich weiss nämlich nicht, wie oft man wirklich 12×12″ Papier schneiden will, um ein Layout oder so zu machen.

    Hmmm werde wohl noch weiter überlegen hihihi

    • Das waren auch meine Gedanken und bis jetzt habe ich nicht bereut, die kleinere Maschine gekauft zu haben. Designs kann man ja ganz einfach anpassen (von der Größe her) -ich habe aber von Anderen gehört, dass es bspw. beim Erstellen von Dosen und Verpackungen mit der Portrait schwierig wird. Kann ich noch nicht beurteilen, denn dafür brauche ich die Maschine gar nicht :)

  12. Klasse Bericht!
    Ich überlege auch schon länger, ob ich mir so einen Plotter zulege..
    Eine Sache habe ich noch nicht ganz verstanden:
    Wozu braucht man genau diese Schneidematte? Man kann Folie doch auch ohne plotten, oder? Ich habe jetzt schon öfters gelesen, dass diese Schneidematte zu sehr klebt und schnell hinüber ist..
    Ich finde den Plotter und die Software dazu ganz toll, aber diese Matte schreckt mich ab..
    Würde mich sehr freuen, wenn Du mir das kurz erklären könntest. (eigentlich ist es ja voll die blöde Frage, aber ohne den Plotter vor mir zu haben bekomme ich das beim besten Willen nicht zusammen..)

    Liebe Grüße
    Janin

    PS. Ich finde du hast eine ganz bezaubernde Seite!!

  13. Super Bericht, danke dafür.
    Ich spiele nämlich seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir einen Silhouette Cameo zuzulegen und nun wurde ich darin bestätigt. Eigentlich solltest du von der Firma Provision kassieren ;)

  14. Schöner Testbericht!
    Ich habe mir so ein Gerät neulich auch besorgt. Aber mit Papier auf der Schneidematte komme ich nicht klar. die Schneidematte klebt viel zu stark, als dass man das Papier wieder heile runterbekommt. Was mache ich falsch?
    Viele Grüße

    • Hallo Joe!
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass “normales” Papier am Anfang immer zerreißt, weil es eben zu fest klebt. Aber Scrapbookingpapier zum Beispiel ist bei mir nicht gerissen. Ansonsten würde ich versuchen, mit der Pappe von einem Schreibblock oder so die Klebkraft zu entschärfen. Also einfach ein paar Mal aufkleben und wieder abziehen, die Klebkraft lässt dann von ganz allein nach.

      Ich hoffe, das hilft dir ein wenig.
      Liebe Grüße,
      Katja

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