Linkliebe.

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Hallo, meine Lieben!

Hach, ich danke euch für eure Kommentare zum gestrigen Post! Es tut gut, zu wissen, dass man a) nicht allein ist und b) eigentlich nichts zu befürchten hat. Gepaart mit ein paar netten Mails, die ich übrigens später heute Abend auch beantworten werde, hat das zumindest dazu beigetragen, dass meine punktuelle Paranoia sich erst einmal wieder verzogen hat. Wie gesagt: ein dickes fettes Danke an euch!

Damit euer Samstagabend herbstlich-bunt und inspirierend wird, habe ich ein paar tolle Funde aus dem WWW, die ihr euch mal ansehen solltet:

1. Wir hatten einen ganz tollen Freitagabend: die liebe Debbie und ihr Mann waren zu Besuch und wir haben viel gegessen, viel gelacht und einfach eine schöne Zeit miteinander verbracht. Debbie, das schreit nach Wiederholung!

2. Neues Kleid für den Desktop gefälligst? Dieser Hintergrund gefällt mir extrasupermegagut!  

3. Sanna hat am “Bloggen mit Herz”-Workshop teilgenommen und ihr Erfahrungen auf ihrem Blog “Mita und Manani” geteilt. Hier könnt ihr lesen, wie es ihr gefallen hat, auf der Insel über’s Bloggen zu sprechen.

4. Und wo wir gerade schon dabei sind: Bloggen mit Herz gibt’s jetzt auch auf Facebook. Sandra hat die Seite angelegt, um euch auf dem Laufenden zu halten, was kommende Workshop-Planungen angeht. Ich für meinen Teil habe keinen Facebookaccount, sitze aber ja an der Quelle.

5. Kürbisse dekorieren kann so viel Spaß machen! Solltet ihr noch nach Ideen suchen: HIER findet ihr eine kleine Auswahl an tollen Kürbisbemalungen.

6. Für kleine Menschen nähen bringt extra viel Freude, habe ich gehört. Katarina näht für den Neuen und ich bin ganz verliebt in die kleine Latzhose! Quieeeeetsch-Alarm!

7. Ich hab dem Freund vorgeschlagen, ein Schuhregal aus alten Obstkisten zu bauen. Er fand die Idee bescheiden. Um nicht zu sagen, doof. Guck mal, Freund: Es gibt Menschen, die bauen Couchtische aus Obstkisten. HA!

8. Nicht nur aus dem beruflichen Kontext heraus weiß ich, wie zerbrechlich kleine Kinderseelen sind. Hier beschreibt ein Vater seine Beobachtungen und ich habe bei dieser kurzen Beschreibung einer einfachen Episode bereits Gänsehaut.

9. Der Herbst ist da und ich muss unbedingt diesen tollen Süßkartoffel Kuchen nachbacken. UNBEDINGT!

10. Fee hat ein Buch geschrieben* und ich bin ganz verliebt in die niedlichen DIYs und hübschen Pflanzendeko-Ideen. Hast du toll gemacht, Fee!

 Ich wünsche euch einen ganz entspannten Samstagabend und ein bezauberndes Rest-Wochenende!

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate-Link

Bloggen mit Herz: Von der Angst, “entdeckt” zu werden.

bloggenmitherzlogo

Hallo, meine Lieben!

Vielleicht haltet ihr mich jetzt für völlig bescheuert, vielleicht klickt ihr gleich weiter, weil das Thema für euch nun überhaupt gar nicht relevant ist, aber:

Ich habe oft Angst, “entdeck”t zu werden.

Nicht von irgendwelchen Kreativen-Scouts oder so Menschen, die Berühmtheiten entdecken, nein. Ich habe Angst davor, dass mein berufliches Umfeld herausfindet, was ich hier seit 5 Jahren so treibe.

Warum?

Nun, weil ich Pädagogin bin und

a) mit vielen Menschen zusammen arbeite, die nicht so wirklich etwas mit dem Internet “am Hut” haben,

weil b) nicht Jeder, mit dem ich zusammenarbeiten muss, mir wohlgesonnen ist

und

c) ich eigentlich nicht will, dass Menschen, mit denen ich aus beruflichen Gründen in Krisensituationen zusammenarbeiten soll, Zugang zu meinem Blog haben.

Das Ganze stellt mich aber vor ein großes Problem.

Ich mag das Bloggen, es ist mein Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag, zur unruhigen Welt da draußen. Hier kann ich tun, was ich möchte und bin mein eigener Boss. Das ist sehr, sehr schön und ich möchte dieses Gefühl nicht missen. Den Blog einfach einstampfen, kommt also für mich nicht in Frage.

Was aber tun?

Bisher habe ich mich nicht oder nur sehr wenig davon beeinflussen lassen. Ist ja irgendwie auch gut gegangen bisher und die wenigen Kollegen, die davon wissen, sind positiv gestimmt und akzeptieren, was ich hier so tue. Mehr noch, – sie interessieren sich dafür, was hier so passiert und freuen sich über aufregende Ereignisse mit mir.

Dennoch: Es bleibt das ungute Gefühl. Was, wenn zufällig andere Kollegen, vielleicht auch aus einem ganz anderen Kontext, oder die Menschen, mit denen ich sonst zusammen arbeite, zufällig auf maedchenmitherz stoßen? Werden sie es gegen mich verwenden? Sich ein anderes Bild von mir machen?

Ich möchte natürlich auch die Chancen nutzen, die sich mir bieten, meinen Blog bekannter zu machen. Steigende Leserzahlen und damit verbunden eine größere Resonanz sind so schön… Das heißt aber auch, mehr an die Öffentlichkeit zu gehen, – hier ein Interview, da ein DIY als Gastbeitrag…. Der Kreis wird größer, die “Zielgruppe” irgendwie auch. Einerseits eine sehr schöne Entwicklung, andererseits aber auch beängstigend, wie gesagt. Manchmal ereilt mich eine kleine Paranoia und ich bin kurz davor, diverse Beiträge hier zu löschen. Dann wieder denke ich “Was solls?” und finde, dass ich nichts zu verbergen habe.

Ich habe für mich noch keine Lösung gefunden.

Vielleicht, weil ich mir viel zu viele Gedanken mache. Wenn ich mit anderen Bloggerinnen darüber sprechen, können sie es meist gar nicht nachvollziehen und meinen, hier wäre doch nichts, das man mir vorwerfen könnte. Stimmt. Aber wir lesen ja auch andere Blogs und sind generell dem Thema gegenüber sehr positiv eingestellt. Man könnte auch sagen: Wir sind befangen. Voreingenommen.

Wie geht es euch als Blogleser oder mit euren eigenen Blogs? Haltet ihr sie “geheim” oder geht ihr offen auch im Kollegium damit um? Wozu würdet ihr raten?

Ich bin gespannt auf euren Input!

Alles Liebe,

Katja