Katja testet: Messy Box

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Hallo, ihr Lieben!

Wisst ihr was? Ich bin schnell zu begeistern. Es gibt ein neues Parfum, von dem alle reden? Ich muss es ausprobieren. Neues Eis im Kühlregal? Gib mal her! Ein Paar Schuhe, dass sie laut Instagram momentan alle tragen? Wo ist der nächste Schuhladen?!

Hach, es ist schlimm.

Genauso und nicht anders war es übrigens auch mit der Messy Box der liebsten Bloggerinnen von A Beautiful Mess… Die Messy Box ist eine monatliche Box mit hübschem Scrapbooking Material und nachdem ich zu Beginn noch gedacht habe

“Pfffff! Brauch ich nicht!”, bin ich dann doch wieder schwach geworden.

Ich sag’s ja: schlimm.

Jedenfalls habe ich nun mittlerweile drei Boxen erhalten und denke, es wird Zeit, dass ich euch von meinen Erfahrungen berichte. Und ja, auf dem Foto gibt’s nur zwei Kartons, der dritte wurde bereits anderweitig umfunktioniert.

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Was genau ist die Messy Box?

Monat für Monat neues Scrapbookingmaterial, – die Idee an sich ist total schön und ich finde, so etwas sollte es öfter geben. (Hier könnt ihr noch einmal genauer nachlesen, worum es geht)

Und wo bekomme ich sie her?!

Die Messy Box könnt ihr hier bestellen, es gibt drei unterschiedliche Abos: Monat für Monat (25 $ pro Monat = ca. 22,30 €) 6 Monatsabo (22 $ pro Monat = ca. 19,60 €) oder ein Jahresabo (20 $ pro Monat = ca. 17,80 € ) – hinzu kommen noch 3$ Versandkosten, was ich sehr fair finde. Ich habe mich für die Monat für Monat Version entschieden, da ich nicht wusste, ob mir die Box wirklich gefällt.

Zahlen kann man mit der Kreditkarte oder mit PayPal, beides funktioniert reibungslos.

Und was ist drin?

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In der letzten Messy Box, die ich bekommen habe, war “Marmor” das Thema, also buntes marmoriertes Papier und andere Kleinigkeiten.

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Im Einzelnen waren das:

  • 1 Klebefolie mit goldenem “Marmorstreifen”
  • Pappbuchstaben (A-Z)
  • kleine Journaling Cards
  • mittelgroße Journaling Cards
  • Rollstempel
  • Aufkleber (Kussmund)

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Alles in Allem eine bunte Box voller Scrapbookingmaterial, das Bastlerinnenherzen höher schlagen lässt.

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Und wie hat’s mir gefallen?

Persönlich ist dieser Marmorlook so gar nicht meins, aber ich werde sicher trotzdem Verwendung dafür finden, zumal auf einigen Journaling Cards auch Worte in Gold eingeprägt sind, was ich sehr schön finde. Die Papiere in den anderen Boxen waren vom Design her auch nicht so ganz meines, aber es zieht sich durch jede Box ein bestimmtes Thema, das finde ich gut.

Und – ich sag mal so: Papier ist ja nie weg!

Toll hingegen finde ich die Buchstaben, wobei ich es schöner finden würde, wenn von allen Buchstaben zwei bis drei vorhanden wären, denn jetzt muss ich immer nach Worten ohne Buchstabendoppelung (so wie “YEAH!”) suchen… Aber gut, das geht schon.

Den Rollstempel mag ich auch, es ist ein klassischer Datumsstempel, den kann man ja immer brauchen.

Die Kussmundaufkleber sind auch nicht so ganz meins, aber auch das ist Geschmackssache.

Die Messy Box abbestellen

Was mir nicht so ganz klar war: die Box gibt es ja grundsätzlich nur im ABO. Das heißt, egal, welche Art (Monat für Monat, 6Monate oder Jahresabo) man auswählt, das Abo wird automatisch verlängert.

Um die Box abzubestellen, muss man eine Nachricht an den Support schicken, das geht aber ebenfalls über die Shop Website. Nun, am 01.07. bat ich darum, mein Abo zu beenden und erhielt damals die Antwort, dass meine Stornierung leider zu spät ist und die Box nun schon bestellt sei. Ich könne aber für 15$ die Box jetzt auch stornieren. Das fand ich natürlich doof und bat dann darum, meine Stornierung ab der nächsten Box durchzuführen. Das ging nun leider auch nicht, weil es nach Auskunft der Mitarbeiterin nicht möglich sei, im Voraus die Box zu stornieren. Ich solle mich, nachdem ich die August Box erhalten habe, noch einmal melden. Das habe ich dann auch getan und eine Stornierung war ohne Weiteres möglich.

Trotzdem: für meinen Geschmack etwas zu umständlich! Ich hätte mir gewünscht, dass man die Box jederzeit abbestellen kann. Dass eine bereits gepackte Box nicht storniert werden kann (zumindest nicht ohne Gebühr) verstehe ich aber. Ich würde mir wünschen, dass die Aufklärung diesbezüglich besser wäre. Auch hier wird dazu keinerlei Information angeboten, das finde ich doch sehr schade.

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…Und? Das Fazit?

Ich habe gemischte Gefühle bezüglich der Messy Box. Ich LIEBE die Idee und ich finde es toll, mal wieder ein paar Produkte der A Beautfiul Mess Gang im Haus zu haben. Alles in allem empfinde ich es doch aber so, dass ich viel zu viel Geld ausgegeben habe. Klar, man bezahlt ja auch den Namen mit und die Ideen und Papier ist auch teuer… Aber irgendwie sehe ich den Wert nicht darin. Ich habe mich wirklich sehr über die Stornierungsgeschichte geärgert und finde auch, dass viel TamTam um recht wenig gemacht wird. Letztendlich sind es nur 4 Blätter Papier, eine Folie, ein paar Pappbuchstaben, einige Kärtchen, ein Rollstempel und ein paar Aufkleber.

Auch die anderen Boxen waren nicht wesentlich umfangreicher ausgestattet. Mein Geschmack wurde nur selten getroffen.

Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich bereits ein Zimmer voller Bastel- und vor allem Scrapbookingmaterial habe, keine Frage! Von daher möchte ich hier Niemandem meine Meinung aufzwängen, aber ich sehe es einfach als für mich nicht geeignetes Abomodell.

Positiv zu bewerten bleibt für mich allerdings die Verpackung, die wirklich hübsch ist (und vor allem sicher) und die super fairen Versandkosten, denn die sind wirklich unschlagbar! Auch der nette Kontakt über das Kontaktformular in Bezug auf meine Abo-Stornierung ist lobenswert! Außerdem ist der Überraschungseffekt auch nicht zu verachten,- es macht richtig Spaß, die Box zu öffnen und hinein zu luschern.

Insgesamt soll es also heißen: wer gerade neu im “Scrapbooking Business” ist, der kann die Messy Box gut nutzen, um originelle kleine Extras und Papiere zusammen zu sammeln.

Wer – wie ich – bereits diverses Material Zuhause hat, der sollte sich die vergangenen Boxen genau ansehen, um herauszufinden, ob sie den eigenen Geschmack getroffen hätten.

Und dran denken: rechtzeitig, sobald die erste Box eintrudelt, das Abo stornieren, wenn ihr keine Box mehr haben wollt!

Ich hoffe, mein kleiner Test kann euch bei eurer Abo-Entscheidung hilfreich sein und sende euch

Alles Liebe,

Katja

Sei kreativ: Wie es dir gefällt.

Hallo, ihr Lieben!

Heeeey, nur sechs Tage Verspätung, – wie toll ist das denn? Wieder einmal etwas später, als ursprünglich geplant, zeige ich euch, was ich im Rahmen der letzten “Sei kreativ” Challenge so gezaubert habe. Es ist ein kleines DIY geworden, das für den ein oder anderen dort Draußen vielleicht nützlich ist…

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Wir basteln eine Karte zusammen! YAY!

Was ihr braucht:

*Sei kreativ Karte Vorlage (einfach draufklicken und als PDF herunterladen, ausdrucken und übertragen)
*Cardstock (oder anderes Papier, das ihr benutzen wollt)
*Cuttermesser
*Kordel oder anderes Band
*Schere und Tape
*Locher
*ggf. Blümchen

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Nachdem ihr die Vorlage ausgedruckt habt, übertragt ihr sie auf euren Cardstock, dann schneidet, knickt und locht ihr, wie vorgegeben. Die Kordel bzw. das Band schneidet ihr so zu, dass ihr es einmal um die Karte wickeln und eine Schleife machen könnt. Dann fädelt ihr es durch die vorgesehenen Schlitze.

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Nun müsst ihr euch noch überlegen, was ihr in die Karte schreiben wollt. Ich habe keinen direkten Anlass, um diese Karte zu benutzen, also habe ich einfach einen schönen Spruch ausgedruckt. Ihr könnt aber alles Mögliche hineinschreiben. Dazu schneidet ihr euch einfach ein weißes Blatt zurecht, locht es wie die Karte selbst und schreibt drauf, was ihr drauf schreiben wollt.

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Mit Hilfe von einem kleinen Stückchen Kordel bindet ihr euer Blatt Papier fest. Vielleicht habt ihr eine kleine Kornblume herumliegen, – dann klebt sie doch einfach auf die Innenseite der Karte! Dort finden aber (je nach Anlass) auch andere Informationen Platz.

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Vielleicht wollt ihr eine kleine Einladung verschicken? Dann bastelt eine Tasche, die ihr an der linken Seite anbringt. Wie? Ganz einfach:

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Schneidet einfach einen kleinen Streifen Cardstock passend zurecht und klebt ihn mit Tape fest. Easy peasy, versprochen!

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Vorn wollte ich gern noch ein kleines Herz anbringen, das habe ich einfach auf weiße Pappe aufgemalt, ein kleines YAY hineingestempelt, ausgeschnibbelt, gelocht und fertig. Ein richtig süßer Hingucker, oder?!

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Und auch von innen kann sich die Karte sehen lassen, findet ihr nicht? Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und frage mich, wem ich sie wohl schicken werde….

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Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbasteln und schaut doch mal, was Dani, Caro und Ronja gezaubert haben!

Für die nächste Runde “Sei kreativ!” gebe ich übrigens das Material

BUNTSTIFT(E)

vor und bin gespannt, was ihr daraus herstellt! Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen, tagt eure Fotos bei Instagram und Co. doch einfach mit #seikreativ oder mailt mir oder Dani eure Ergebnisse zu, wir freuen uns immer sehr über so viel kreative Beiträge. Da ich am 25.09. auf Föhr bei “Bloggen mit Herz” sein werde, verschiebt sich der Veröffentlichungstermin übrigens auf den 01.10.2015 – nur, damit ihr schon einmal gewarnt seid.

Alles Liebe und bleibt kreativ!

Katja

#bloggerfuerfluechtlinge

bloggerfuerfluechtlinge
Hallo, meine Lieben!

Alle Welt spricht davon, wir hören es fast täglich in den Nachrichten: Menschen fliehen vor Tod, vor Hunger und vor politischer Verfolgung und suchen Asyl in unserem reichen Land. Ein Land, in dem es “normal” ist als Ehepaar zwei teure Autos zu fahren und in dem wir für Markenklamotten viel zu viel Geld ausgeben. Oder für Kram, den kein Mensch braucht. Wo wir für eine Lampe 300 € bezahlen, weil sie “trendy” ist. Wo wir uns kaum Gedanken darüber machen, unter welchen Bedingungen unsere ach-so-coole Mode produziert worden ist.

Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Unter dem Hashtag #bloggerfuerfluechtlinge machen Blogger gerade darauf aufmerksam, dass es die Möglichkeit gibt, Menschen in Not zu helfen. Traurig, dass man überhaupt darauf aufmerksam machen muss. Vor Kurzem haben der Freund und ich ein paar (!) Fahrräder, die wir noch herumstehen hatten, hier bei uns an Menschen weitergegeben, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge organisieren. Außerdem habe ich einen Riesensack Kleidung aussortiert, wirklich gute Kleidung, die mir aber entweder nicht mehr passte oder nicht mehr gefiel, und sie ebenfalls weitergegeben. Es hat nicht viel Zeit gekostet, es war kein großer Aufwand, das Ganze wurde sogar abgeholt und wir mussten uns im Prinzip um nichts kümmern. Und trotzdem kann unsere kleine “Spende” helfen. Auf der Homepage von Blogger für Flüchtlinge könnt ihr euch informieren, was ihr wie wo bei euch vor Ort tun könnt. Außerdem könnt ihr Geld spenden, und das hilft ja bekanntlich am meisten.

Ein paar ernste Worte habe ich aber noch:

Ich habe beruflich schon länger auch mit Kindern bzw. Jugendlichen zu tun, die ihr Land verlassen mussten und hier unbegleitet aufgegriffen werden (sogenannte Unbegleitete minderjährige Asylsuchende, früher auch: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) und die Geschichten, die man dann hört, von ihrer anstrengenden “Reise”, die oft Monate, wenn nicht sogar Jahre dauert, sind geprägt von äußerst widrigen Umständen, von der Angst um das eigene Leben,- davon, dass Mütter ihre Söhne losschicken, zum Onkel in Schweden oder oder oder, nur, um nicht sterben zu müssen. Diese Kinder und Jugendlichen haben gesehen, wie ihre Väter ermordet, ihre Mütter missbraucht worden sind.

Und wir maßen uns an, genervt zu sein, davon, dass sie in “unser Land”, wie es so schön heißt, kommen.

Ich bin ein Kind der DDR, – das kann man natürlich auf keinen Fall vergleichen -, aber auch hier gab es Republikflüchtlinge, die in “euer” Land, das jetzt “unser” Land ist, gekommen sind und sozusagen Asyl gesucht haben. Und damals wäre Niemand auf die Idee gekommen, zu sagen, dass wir keinen Platz haben, dass kein Geld da ist oder dass sie hier nichts zu suchen haben.

Wir sind Menschen. Und wir sollten uns bei der nächsten Designerlampe vielleicht wirklich einmal fragen, ob das die “große Erfüllung” ist oder ob wir nicht stattdessen einfach mal den Schrank ausmisten oder eine Spende anschieben sollten.

Wenn Jeder nur ein bisschen tut, können wir viel bewirken.

Ich danke für eure Aufmerksamkeit und bin gespannt, was ihr zur Diskussion um Flüchtlinge, den “mangelnden Platz”, die “mangelnden finanziellen Mittel” und die Menschlichkeit zu sagen habt.

Alles Liebe,

Katja