Bald ist Weihnachten: Was soll ich nur verschenken?

Hallo, meine Lieben!

Ich besitze viele Bücher und bin meinen Eltern immer noch sehr dankbar, dass Lesen eine große Rolle in meinem Leben gespielt hat, als ich klein war. Jetzt kann ich mir gar nicht vorstellen, ohne Bücher zu leben. Ich lese am Abend vor dem Schlafen und gern auch einfach mal an einem Samstagnachmittag mit einer schönen Tasse Tee in der Hand. Lesen, das sei mal gesagt, ist die heilendste aller Beschäftigungen. Es gibt schließlich nichts Schöneres, als in fremde Welten abzutauchen und die Welt um sich herum zu vergessen.

Ihr kennt sicher auch Menschen, denen es so geht oder seid selbst Leseratten. Und irgendwie fragt man sich Jahr für Jahr “Was schenk ich nur?” – Für diesen Fall habe ich eine kleine Liste für euch zusammengestellt:

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1. The Selection Box Set*

Hach ja, eindeutig eines meiner liebsten Buchreihen in diesem Jahr, wenn auch eigentlich kitschig bis zum Umfallen. Stellt euch einfach eine Mischung aus “Der Bachelor” und “Die Tribute von Panem” vor.

2. Der Rosie-Effekt Teil 2*

Das Buch habe ich neulich erst verschenkt, weil sowohl ich, als auch die Beschenkte, den Vorgänger “Das Rosie Projekt” verschlungen haben. Ich bin selbst gespannt, wie das Buch wohl ist und ob es mit dem ersten Band mithalten kann, habe aber bis jetzt Gutes gehört!

3. Bäume reisen nachts*

Noch so ein Buch, das auch auf meiner Wunschliste steht. Schon allein, weil der Titel so schön ist. Der Inhalt ist sehr emotional, es geht um ein kleines Mädchen, die gemeinsam mit ihrem Vater den schmerzlichen Verlust der Mutter überwinden muss und sich dabei in die Einsamkeit zurück zieht. Ich habe viele Rezensionen darüber gelesen und bin mir sicher, dass ich einen Kauf nicht bereuen würde.

4. Silber – Das erste Buch der Träume*

Die ersten zwei Bücher der “Silber-Trilogie” höre ich gerade als Hörbuch und komme kaum davon los! Eine schöne YA (Young Adult)-Reihe, die von der 15jährigen Liv erzählt, die mit ihrer kleinen Schweste, dem Hund, der Nanny und ihrer Mutter zu deren neuen Lebensgefährten zieht. Und dort beginnt sie plötzlich, unglaublich real zu träumen und entdeckt eines Tages, dass sie die Möglichkeit hat, gemeinsam mit ihrem “Stiefbruder” und seinen Freunden in den Träumen der Anderen herumzuspazieren. Eine wirklich schöne und auch spannende Geschichte!

5. Vollendet*

Eine weitere Dystopie, die so dramatisch und unglaublich ist, dass sie mich von der ersten Seite gefesselt hat. Wir befinden uns wieder in einer zerstörerischen, dramatischen Zukunft, in der auffällige Jugendliche, die zum Beispiel straffällig werden oder sich einfach nicht an Regeln halten, “umgewandelt” werden. Das bedeutet, dass ihre Körperteile und Organe an andere Menschen weitergegeben werden und sie nach der Umwandlung schlichtweg nicht mehr existieren.

6. Aufstieg und Fall großer Mächte*

 Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch und ich habe mir fest vorgenommen, es an den vielen kommenden Winterabenden zu lesen, denn nach genau so einem Buch hört es sich an. Eines, dass man gut an verschneiten Abenden auf dem Sofa lesen kann. Tooly ist die etwas verschrobene Besitzerin eines Buchladens in Wales und im Laufe der Geschichte lernt man nicht nur sie selbst, sondern auch ihre eigene Geschichte kennen. Klingt nicht nur spannend, – ist es auch, denn ein bisschen habe ich schon reingelesen.

Soviel zu meinen Buchempfehlungen für dieses Weihnachtsfest. Wie ist denn das bei euch? Verschenkt ihr gern Bücher, lest ihr selbst? Welches Buch sollte man gelesen oder verschenkt haben?

Alles Liebe,

Katja

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Kindheitserinnerungen: Meine liebsten Kinderbücher.

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Hallo, meine Lieben!

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar. Dafür, dass sie mir viele schöne Bücher ins Kinderzimmer gepackt haben und ich früh schon einen Bibliotheksausweis hatte. Bücher haben mir immer schon viel bedeutet, denn sie ermöglichen mir auch Heute noch eine Flucht aus dem Alltag. Wer gern liest, wird das nachvollziehen können. Es gibt nichts Schöneres, als an langen Winterabenden mit einem Buch in der Hand auf dem Sofa zu lümmeln und die Welt um sich herum zu vergessen.

Und weil ich als Kind schon gern gelesen habe und es liebte, vorgelesen zu bekommen, wollte ich euch einmal von meinen liebsten Kinderbüchern erzählen:

Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen, wobei ich erst 5 Jahre alt war, als die Mauer fiel. Aber in Gesprächen mit dem Freund und Freundinnen stelle ich immer wieder fest, dass ich trotzdem mit anderen Kinderbüchern aufgewachsen bin, als das Durchschnittswestkind. Ha!

Den Anfang macht ein Buch, das ich wirklichwirklichwirklich geliebt habe und deren Geschichte mich noch immer berührt:

Jana und der kleine Stern* von Werner Heiduczek

Jana winkt jeden Abend dem kleinen Stern, der über ihrem Haus am Himmel steht, und der Stern zwinkert ihr zu. Eines Abends jedoch hat Jana den kleinen Stern auf ihrer Bettdecke sitzen, denn er hat sich zu weit vor gelehnt, um Jana besser sehen zu können und dabei ist er vom Himmel gefallen. Jetzt ist er ganz traurig und verzweifelt, denn wenn er nicht vor Sonnenaufgang wieder am Himmel ist, wird er erblinden. Gemeinsam mit Jana versucht er alles, um wieder an seinen Platz zurück zu kommen. Sie besuchen viele Tiere und fragen, ob sie den Stern wohl an den Himmel zurück bringen können. Als kleiner Leser begleitet man Jana und den Stern also von Tier zu Tier und landet schließlich beim (ACHTUNG! SPOILER!!!!) Piloten, der Jana und dem kleinen Stern helfen kann.

Warum ich dieses Buch so liebe?

Nun, zunächst einmal ist es natürlich mit vielen schönen Vorlesestunden verbunden. Und zum Anderen ist es wirklich eine ganz liebevolle Geschichte mit hübschen Illustrationen. Auch, wenn das Buch wirklich schon alt ist, kann man es ganz bestimmt auch Heute noch den eigenen Kindern vorlesen oder es verschenken. Hach!
Olrik: Ein Tag im Leben eines Pinguinsvon Alfred Könner

Ach, Olrik! Der Pinguinpapa hat einen aufregenden Tag im Meer hinter sich, hat Fische gefangen und ist weit geschwommen. Nun will er zu seiner Familie zurück kehren und watschelt im Eis umher. Sein Weg ist nicht ganz ungefährlich, denn unter anderem wartet ein Schneeleopard auf ihn… Eine ganz rührige und lehrreiche Geschichte für kleine Leseratten, die sich prima zum Vorlesen eignet.

Warum ich dieses Buch so liebe?

Vielleicht liegt es daran, dass die Illustrationen von Karl-Heinz Appelmann stammen, der auch schon “Jana” illustriert hat, aber ich habe auch an dieses Buch nur schöne Erinnerungen.

Brunos langer Weg zum Regenbogen* von Sue Camm

Ich weiß nicht mehr, wie ich überhaupt an dieses Buch gekommen bin, aber ich erinnere mich noch gut an den Inhalt: Der kleine Bär Bruno möchte das Ende des Regenbogens finden, denn dort soll es schließlich einen Schatz geben! Also macht er sich auf den Weg und lernt auf seiner Reise viele Freunde kennen. Ein tolles Buch über Freundschaft und den Glauben an Träume!

Warum ich dieses Buch so liebe?

Ich weiß noch, dass ich schon lesen konnte, als ich dieses Buch bekommen habe und erinnere mich gut daran, wie ich immer und immer wieder darin las. Es lädt zum Träumen ein und lehrt nebenbei die Bedeutung von wahren Freunden. So schön!

Und jetzt seid ihr dran: Was waren eure liebsten Kinderbücher? Erinnert ihr euch noch?

Alles Liebe,

Katja

 

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Tuesday Reads: Selection.

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Hallo, meine Lieben!

Ihr kennt das vielleicht: Manchmal gibt es Bücher, die saugen Einen von der ersten Seite an in die Geschichte hinein. So erging es mir neulich völlig unerwartet, als ich mir Selection* von Kiera Cass auf meinen Kindle zog. Ihr müsst wissen, ich bevorzuge immer noch “richtige” Bücher aus Papier, mit tollem Einband und dem “Hinterher ins Regal stellen”-Effekt, der mich immer wieder mit einer großen Zufriedenheit erfüllt. Aber dieses Mal war es spät am Abend und ich brauchte neuen Lesestoff. Da fällt meine Wahl schon manchmal auf die Kindle-Version, vor allem, wenn das englische E-Book nur 4 Euro kostet!

So. Ich begann also zu lesen und fand mich Stunden später immer noch in der selben Position im Bett wieder, im Buch allerdings viel weiter hinten. Und ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit verging! Das ist das perfekte Lese-Gefühl, wenn ihr mich fragt.

Momentan lese ich den zweiten Teil und freue mich schon darauf, mir bald den dritten Teil zu kaufen.

Aber zurück zu Selection – Worum geht es?

Tja, im Prinzip handelt es sich bei dem Buch um eine dystopische Version des Bachelors. Ja, richtig gelesen! Der Prinz von Illéa braucht eine Frau und weil er keine Zeit hat, sie sich selbst auszusuchen, werden aus allen Frauen im heiratsfähigen Alter insgesamt 35 ausgewählt, die in den königlichen Palast ziehen und sich einem Wettbewerb um die Gunst des Prinzen stellen. Wie es Dystopien so an sich haben, spielt die Geschichte im zukünftigen Amerika, einem Staat, genannt “Illéa”, in dem nach dem mittlerweile vierten Weltkrieg alles anders ist. Die Gesellschaft ist in Kasten unterteilt, ähnlich dem Kastensystem, das wir aus Indien kennen.

Die Protagonistin, America, entstammt der Fünften Kaste und ist somit dazu verbannt, ihren Lebensunterhalt (und den ihrer Familie) durch künstlerische Darbietungen zu verdienen. Ich muss euch sicher nicht sagen, dass das nicht immer einfach ist. America kommt aber mit ihremLeben zurecht, vor allem, weil sie Aspen hat. Aspen ist eine “Sechs” und ist dazu bestimmt, Anderen zu dienen, ihnen zu helfen, zum Beispiel, wenn Reparaturen anfallen.

Das Schwierige an dieser Liebe ist, dass sie geheim bleiben muss, denn man hat sich innerhalb seiner Kaste zu verlieben, nicht tiefer.

Eines Tages flattert ein Brief der Regierung in das Haus von America, nach dem sie die Möglichkeit hat, sich um einen Platz in der “Selection”, dem Kampf um den Prinzen, zu bewerben. Auf Drängen ihrer Mutter und letztendlich auch auf Drängen von Aspen nimmt sie an dem, ihrer Meinung nach, dämlichen Bewerbungsritual teil und glaubt nicht daran, auserwählt zu werden.

Als Aspen sie verlässt und sie in den Nachrichten erfährt, dass sie zu den 35 Auserwählten gehört, tritt sie eine Reise in eine ihr bisher unbekannte Welt von Luxus und Palastmauern an, die so unerwartet wie unterhaltsam verlaufen wird.

Ich habe Selection wie gesagt, verschlungen. Ich mag den Zwiespalt, in dem sich America befindet. Einerseits hat sie ein gebrochenes Herz, andererseits soll sie um die Gunst eines Mannes kämpfen, der ihr nicht einmal sonderlich gefällt. Sie freundet sich zumindest mit dem Prinzen an und lernt, ihn mit anderen Augen zu sehen. Aber ihr Herz wird immer Aspen gehören, auch wenn er offensichtlich schon wieder anderweitig vergeben ist…

Absolut lesenswert. Absolut!

Alles Liebe und viel Spaß beim Schmökern,

Katja

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