DIY: Schale aus Modelliermasse

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Hallo, meine Lieben!

Selbermachen ist immer noch die schönste Art, die Wohnung zu verschönern. Ich finde, wenn man etwas selbst gezaubert hat, weiß man es mehr zu schätzen. Und man kann die kleinen “Makel” auch besser ignorieren.

Und das Beste: das “wie hast du das gemacht?!” mit anderen Menschen teilen.

Neulich habe ich eine Schale aus Modelliermasse gebastelt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

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In diesem kleinen Wal finden vorzugsweise Bonbons Platz, nach der süßen Osterzeit aber doch eher Ringe und Armreifen. Das Basteln ist übrigens total einfach, aber das kennt ihr ja schon – meine DIYs sind immer leicht nachzumachen…

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Ihr benötigt:

lufttrocknende Modelliermasse*
– DIY Schale Vorlage als PDF (zum Herunterladen klicken)
– Schere
– Spatel oder Küchenmesser
– schwarzer Filzstift

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Schneidet die Vorlage entlang der gestrichelten Linie aus. Rollt etwa 1/4 der Modelliermasse ca. 1 CM dick aus und schneidet dann mit dem Messer die Modelliermasse entsprechend zu. Fahrt mit der stumpfen Kante des Messers die inne (durchgezogene) Linie nach, sodass der Abdruck auf der Modelliermasse zu sehen ist. Das wird eure spätere Faltkante.

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Mit Hilfe des Messers oder des Spatels “knickt” ihr die äußere Kante nach oben.

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Hier braucht ihr geschickte Hände,- mit etwas Geduld ist das aber kein Problem! “Faltet” die Modelliermasse am oberen Ende der Schale (die spätere Walschnute), damit die Wände der Schale nicht schräg nach außen stehen. Mit leichtem Druck wischt ihr nun darüber, um die Falte zu glätten. Nehmt den Spatel zur Hilfe.

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Seht ihr? Ganz einfach! Am unteren Ende formt ihr die Walflosse, indem ihr die überstehenden Enden zusammendrückt.

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Die eigentliche Flosse schneidet ihr nach Vorlage zurecht und arbeitet sie an das Endstück heran.

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Damit der Wal seine Form nicht verliert, stopft ihr ihn einfach mit einer kleinen Plastiktüte, in die ihr Küchenpapier geknüllt habt, aus.

Ab auf die Fensterbank oder die Heizung damit und geduldig warten, bis die Modelliermasse getrocknet ist.

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Mit einem schwarzen Filzstift malt ihr eurem Wal noch ein süßes Grinsen, Augen und Seitenflossen auf und schon habt ihr eine niedliche Bonbon-/Schmuck-Schale!

Inspiriert dazu hat mich übrigens diese kleine Schale hier.

Viel Spaß beim Nachbasteln und

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate-Link

DIY: Ostereier färben mit Tee.

ostereier färben mit tee
Hallo, ihr Lieben!

Ich schrieb es ja neulich schon: ich bin nicht gerade die Osterdekorationsqueen. Aber ich habe trotzdem eine kleine Liste mit Osterideen, die ich schon immer mal ausprobieren wollte.

Ostereier mit Tee färben

ist war ein Punkt darauf. Und heute habe ich es ausprobiert, diese ganz natürliche Ostereierfärberei, und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Wie das geht?

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Eigentlich ist es ganz einfach:

Ihr braucht dazu 2 EL losen schwarzen Tee, 300 ml kochendes Wasser, einen Nylonstrumpf, ein paar Blätter von Kräutern (z.B. Minze und Petersilie) und hartgekochte weiße Eier.

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Ihr kocht einfach den Tee auf, lasst ihn eine Weile lang ziehen und gießt die Teeblätter durch ein Sieb ab. Je nach Belieben präpariert ihr ein paar Eier für die hübschen Blattmuster: legt dazu einfach ein Blatt auf das weiße Ei und zieht einen Nylonstrumpf darüber, sodass es nicht verrutscht. Knotet den Strumpf zusammen. Und dann ab mit dem Ei und den restlichen Eiern in den Tee. Nach ungefähr einer Stunde sollten die Eier eine schöne goldbraune Färbung angenommen haben. Wer dunklere Ostereier möchte, wartet noch ein bisschen länger.

Die Eier aus dem Tee nehmen, mit Küchenpapier abtupfen und nach Belieben mit etwas Öl einreiben, damit sie schön glänzen.

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Eine ganz natürliche und dabei noch seeeehr einfache Methode, Eier zu färben, oder?!

Viel Spaß beim Nachmachen!

Alles Liebe,

Katja

DIY: einen Hintergrund für das Memorybook gestalten.

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Hallo, ihr Lieben!

Als ich neulich die aktuellen Memorybook-Seiten zeigte, begegnete mir immer wieder die Frage nach den Hintergründen, die ich dafür gestaltet habe. Heute habe ich euch das passende DIY mitgebracht!

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Ich habe mir vor einiger Zeit diesen Waterbrush gekauft, einen Pinsel, den man mit Wasser befüllt und so einen tollen “Ombre” Effekt erzielen kann. Lange hat er in meiner Stiftekiste geschlummert und seit Kurzem bin ich total von dem Pinsel begeistert! Ich liiiiiiebe diesen tollen Effekt, ehrlich! Und so lag es natürlich nahe, auch mal Hintergründe für’s Memorybook damit zu gestalten.

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Ich habe einen Aquarellmalkasten, in dem nicht nur Stifte enthalten sind, sondern auch so feste Aquarellfarbenblöcke, die ich für meine Malerei benutzt habe. Ihr könnt aber auch einfach den Tuschkasten aus der dritten Klasse hervorkramen oder euren Kindern, kleinen Geschwistern oder Nichten und Neffen den geliebten Tuschkasten abschwatzen! Mit flüssiger Acrylfarbe wird es sicher auch klappen, das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert.

Den Pinsel füllt ihr mit Wasser und taucht ihn in die Farbe.

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Und dann ist es eigentlich selbst erklärend: malt einfach drauf los! Und zwar so lange, bis keine Farbe mehr am Pinsel ist. Das zaubert, wie gesagt, diesen hübschen Ombre Effekt, den ihr lieben werdet! Zwischendurch vielleicht mal auf die Pinselmitte drücken, um Wasser nachzuschieben. Großartig!

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Neben Wellen könnt ihr auch X-e aufmalen.

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Oder Striche, die ihr zu hübschen Mustern zusammenfügt.

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Dieses DIY ist ja eigentlich gar kein richtiges DIY, sondern eher eine Einladung, auch mal abseits von tollem, bereits bedrucktem Papier selbst für das richtige Design zu sorgen.

Habt ihr Lust bekommen, auch mal selbst kreativ zu werden?! Dann legt doch einfach los, die eigenen Hintergründe zu gestalten, das dauert nicht lang und macht unglaublich viel Spaß!

Alles Liebe,

Katja