Katja testet: Paper-Shape Origamitiere.

Hinweis: Das Pferd ist mir von paper-shape zur Verfügung gestellt worden, um es zu testen.

paper shape test
Hallo, ihr Lieben!

Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal einen Beitrag in meiner eigentlichen Lieblingskategorie veröffentlicht habe. Aber heute ist es soweit: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von “Katja testet”, frisch aus meinem kleinen Testlabor zu euch nach Hause!

Worum geht’s?

Vor einiger Zeit hat mich Anastasia, die hinter Paper Shape steckt, gebeten, ihre Origamihaustiere zu testen. Ich finde die Idee hinter Paper Shape wirklich toll und habe daher gern ausprobiert, wie die Origamitiere zum Selbstzusammenbauen so sind.

Auswahl und Preis:

Ausgesucht habe ich mir das Origami Pferd in knallpink, da ich es dem Lieblingsmädchen schenken möchte. Ich denke, sie wird sich freuen. Neben dem Pferd gibt es für 19,99€ auch noch eine Giraffe und eine Kuh als Origamibausatz zu kaufen. Die Tiere gibt es in den unterschiedlichsten Farbkombinationen, von knallpink über grün oder grau… Für Jeden findet sich die passende Farbe.

Der Inhalt des Paketes:

Geliefert werden Bögen aus dickem Papier, auf die die einzelnen Origamiteile aufgedruckt sind. Mit gestrichelten Linien sind die Faltkanten gekennzeichnet. Ebenfalls im Paket befinden sich die Bastelanleitung und eine ganze Ladung Klebepads, um die einzelnen Teile aneinander zu kleben.

paper shape test2

Das Basteln:

Die Bastelei an sich war eine wirklich nette Beschäftigung, nebenbei habe ich fern gesehen. Ich habe insgesamt 2 Abende gebraucht, um das Pferd zusammen zu setzen, einen weiteren Abend, um die einzelnen Teile auseinander zu schneiden. Man sollte also etwas Zeit einplanen, aber es lohnt sich.

Die Material-Qualität:

Das Papier ist sehr fest, das Pferd an sich wirkt äußerst stabil. Die Klebepads halten, ich habe außerdem noch eine ganze Menge übrig. Sollte sich also mal eines lösen, kann ich immer noch “nachkleben”. Insgesamt überzeugt mich die Qualität absolut! Auch das Preis-Leistungsverhältnis finde ich in Ordnung, “handmade with love” ist eben etwas teurer, als Produkte von der Stange.

Für wen lohnt sich so ein Origamihaustier?

Ich persönlich werde das Pferd verschenken, kann mir aber gut vorstellen, demnächst eine Giraffe zu kaufen und in unseren Flur zu hängen. Ein super Weihnachtsgeschenk für tierliebende Kinder, gar keine Frage! Auch als nettes Geschenk für Muddi oder Opa kann ich mir eines der Origamitiere vorstellen.

Kritikpunkte und Lob:

Zugegeben: So ein selbst gebautes Origamipferd ist schon eine Herausforderung, auch für geübte Bastler. Ich habe, wie gesagt, eine Weile gebraucht, bis das Pferd fertig war. Außerdem taten mir nach dem Ausschneiden der Teile dermaßen die Finger weh, dass ich erstmal eine Pause machen musste. Das mag allerdings meiner Bastelschere geschuldet sein!

Dank der übersichtlichen Anleitung und auch der Videos, die man im Shop ansehen kann, was das Zusammenkleben kein Problem. Man braucht nur ein Buttermesser und ein Lineal, um das Papier an den Markierungen zu falten. Ich rate zudem dazu, einen Marker oder ähnliches zu nutzen, um ggf. eine Markierung in der Anleitung zu setzen, wenn man mal kurz stoppen muss. Der zeitliche Aufwand ist sicherlich hoch, aber es lohnt sich absolut, denn das Ergebnis sieht schön aus und macht auch noch Spaß!

Aufhängen kann man das Pferd an einem Nagel an der Wand. Man kann damit aber auch herumblödeln:

paper shape test3

Alles Liebe,

Katja

Katja testet: Glas-Ätz-Creme

glas ätz creme test1
Hallo, meine Lieben!

Seit Ewigkeiten wollte ich Glass Etching Cream ausprobieren, wusste aber nicht, wo ich sie kaufen kann. Dann fand ich die Glas-Ätz-Creme in diesem Online Shop und musste sie unbedingt bestellen. Und, was soll ich sagen? Ich sah bereits die hübschen Dekorationen vor mir, die man mit dieser Glas-Ätz-Creme zaubern kann.

Heute möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Solltet ihr also überlegen, auch so eine Zaubercreme zu kaufen, lest doch vorher mal nach!

glas ätz creme test3
Um mit Glas-Ätz-Creme zu arbeiten, braucht ihr die Creme, gereinigte Gläser und Flaschen, einen Pinsel zum Auftragen, Handschuhe, um damit zu arbeiten und keine Verletzungen davon zu tragen und eine Schablone oder ähnliches, um das Motiv auftragen zu können. Ihr könnt auch ohne Schablone etwas aufpinseln, aber das wird dann nicht so akkurat.

glas ätz creme test2
Das Auftragen geht wirklich problemlos, die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen. Nach dem Auftragen müsst ihr ein wenig warten, um dann die Creme unter fließendem Wasser wieder abzuwaschen. Trocknen lassen, fertig!

glas ätz creme test5
Das Ergebnis hat mich noch nicht so ganz überzeugt, hauptsächlich, weil ich keine selbstklebende Schablone verwendet habe. Dadurch ist es an den Seiten ausgefranst und sieht nicht ganz so schön aus. Auf dunklem Glas hat es fast gar nicht funktioniert, – soll heißen, man sieht nur recht wenig.

Aber ich bin mir sicher: Mit etwas Übung und der richtigen Schablone kann ich auch solche Ergebnisse erzielen, wie sie hier zu finden sind!

Für knapp 15 € finde ich die kleine Dose Creme allerdings schon recht teuer, es muss also gut überlegt sein, wofür die Creme verwendet werden soll. Trotzdem ein nettes Spielzeug und man kann daraus mit Sicherheit hübsche Geschenke zaubern!

Alles Liebe,

Katja

Katja testet: Canon Selphy CP 810 Fotodrucker

Hallo, ihr Lieben!

Auf der BLOGST Konferenz 2013 saß ich ganz fasziniert am IKEA Stand und bastelte nicht nur, ich staunte auch über die Instagram Bilder, die sofort Dank Hashtag (#ikeablogger) ausgedruckt wurden. Die netten IKEA Ladies erklärten mir, dass sie hierzu den Canon SELPHY* Fotodrucker benutzten.

Und seitdem habe ich fast täglich eben diesen Drucker angeschmachtet, so verliebt war ich! Dieses Teil, so glaubte ich, wäre doch eine perfekte Ergänzung für mein Bastelzimmer. Ja, genau. Der Freund rollte währenddessen mit den Augen und erklärte mich für verrückt. Voller Hoffnung setzte ich den kleinen Wunderdrucker trotzdem einfach auf meine Geburtstagswunschliste und bekam ihn… nicht.

Selbst ist die Frau, dachte ich, und kaufte mir den Canon SELPHY CP810 einfach selbst.

Was der kleine Drucker kann und ob sich die Investition der 70 € gelohnt hat, erfahrt ihr heute in einer neuen Folge von (dam-da-da-dam (dramatische Hintergrundmusik!)) Katja testet:

canon selphy 810 _ 1
Was kann der Selphy also?

Der Selphy CP810 ist ein kleiner, kompakter Drucker, mit dem man Bilder vom PC, von der Speicherkarte oder per USB Kabel von der digitalen in die gedruckte Form bringen kann.

(Das perfekte Utensil für Fotofetischisten und solche, die es werden wollen.)

Im Lieferumfang enthalten ist der Fotodrucker selbst, das Ladekabel, eine 10er Packung Fotopapier in Postkartengröße, Installations-CD für die Fotosoftware und eine Patrone. KEIN Mini-USB Kabel, welches man aber braucht, um den Selphy und den Laptop/PC miteinander zu verbinden. Zumindest war bei meinem Drucker keines dabei. Ich habe dann einfach das Kabel meiner Kamera der Kamera des Freundes verwendet. Klappt wunderbar. Wer so ein Kabel nicht Zuhause hat, sollte also unbedingt eines mitbestellen.

canon selphy 810_7
Wird der Fotodrucker nun an den Laptop oder PC angeschlossen, öffnet sich die Fotosoftware und das Drucken kann quasi umgehend starten.

canon selphy 810 _4
Die Software ist wirklich sehr einfach und angenehm zu benutzen. Im Prinzip erklärt sich alles von selbst. Man kann auswählen, ob man das Foto als Ganzes ausdrucken möchte, mit Schmuckrahmen oder ohne, als Kalender oder ob man lieber auf einem Fotoblatt mehrere Bilder ausdrucken will.

Alles das ist wirklich einfach, – die Auswahl der Bilder, die man nun gedruckt haben möchte, fällt manchmal etwas schwer, aber das liegt in der Natur der Sache. Um Papier zu sparen, und weil ich die Ausdrucke hauptsächlich für Memorybook Basteleien brauche, , entscheide ich mich häufig für den Druck mehrerer Bilder auf einem Blatt.

Papierformat: 10×15 cm, das Druckerpapier kommt mit perforiertem Rand links und rechts, diesen muss man nach dem Druck entfernen.

canon selphy 810 _2
Den Druckvorgang zu beobachten, macht mir tatsächlich Spaß! Erst kommt Gelb, dann Rot dazu…canon selphy 810 _3
…dann Blau und dann ist das Foto fertig. Das Fotopapier, das ich verwende, kommt gemeinsam mit drei Farbkartuschen im 108er Pack für 40 € daher und ist glänzend. Es gibt auch Stickerpapier und andere neckische Spielereien. Ich brauche aber tatsächlich nur Fotopapier.

Dass der kleine Fotodrucker für Jemanden wie mich gemacht ist, zeigt unter anderem auch das kompakte Format der kleinen Maschine: 12,7 x 17,8 x 6 cm. Mit 812 Gramm Gewicht passt der Drucker auch perfekt ins Handgepäck und ist ein idealer Reisebegleiter.

Zum Verbrauch kann ich noch nicht so viel sagen, ich habe bisher ungefähr 20 Bilder gedruckt und musste die Farbkartusche noch nicht wechseln. Da in dem 108er Pack Fotopapier aber drei Kartuschen enthalten waren, gehe ich davon aus, dass es bald soweit sein wird. Nichts desto trotz – mit einem Preis von demnach 37 Cent ist das Fotodruckerbild wesentlich günstiger, als z.B. ein Polaroid Foto und sieht besser aus, als ein Ausdruck mit dem Tintenstrahldrucker. Gegenüber dem Ausdruck in der Drogerie oder im Fotoladen ist das einzelne Foto vielleicht nicht günstiger, aber es ist bequemer, denn der kleine Drucker findet ganz leicht fast überall Platz und ist nicht von Wochentagen und Öffnungszeiten eingeschränkt.

Zur Qualität der Fotos kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden bin und keine Farbunterschiede und keinen Verlust der Qualität feststellen kann. Ich habe gelesen, dass einige Benutzer die Ausdrucke als “kühl” empfunden haben, also eher ins Bläuliche tendierend. Das kann ich so nicht beobachten.

canon selphy 810 _5
Ich möchte für euch auf einen Blick kurz die Vor- und Nachteile zusammenfassen:

(+)

*Preis-Leistungsverhältnis wirklich gut!
*kompaktes Format, perfekter Reisebegleiter
*bequem Zuhause Fotos ausdrucken
*schneller Ausdruck, leiser Druck (ohne Quietschen, Fiepen o.ä.)
*verschiedene Formate
*einfach zu bedienende Software
*perfektes Memorybook-Zubehör!
*gute Qualität

(-)

*kein W-LAN, also kein kabelloser Ausdruck vom Smartphone möglich! (für etwas mehr Geld gibt’s den Canon SELPHY CP 910, der kann WLAN!)
*kein Mini-USB Kabel im Lieferumfang enthalten

Mein Fazit:

Klasse Teil! Ich freue mich schon drauf, den Fotodrucker mit auf Reisen zu nehmen und dort dann ein paar Memorybook Seiten zu gestalten. Auch finde ich, der Drucker ist so herrlich kompakt, dass er in meinem ohnehin schon überfüllten Bastelzimmer nicht noch mehr Platz wegnimmt. Das Tollste daran? Bilder vom Laptop direkt in guter Qualität ausdrucken. Ideal!

WLAN würde ich mir noch wünschen, aber – wie gesagt – da hätte ich mir einen anderen Drucker kaufen müssen (den CP 910, zum Beispiel, wie erwähnt) – bis jetzt fehlt mir diese Möglichkeit aber nicht wirklich.

Egal, für welchen SELPHY Fotodrucker ihr euch entscheidet – eine gute Investition habt ihr in jedem Fall getätigt!

Wenn ihr Fragen habt, einfach ab damit in die Kommentare.

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate Link