Katja testet: Glas-Ätz-Creme

glas ätz creme test1
Hallo, meine Lieben!

Seit Ewigkeiten wollte ich Glass Etching Cream ausprobieren, wusste aber nicht, wo ich sie kaufen kann. Dann fand ich die Glas-Ätz-Creme in diesem Online Shop und musste sie unbedingt bestellen. Und, was soll ich sagen? Ich sah bereits die hübschen Dekorationen vor mir, die man mit dieser Glas-Ätz-Creme zaubern kann.

Heute möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Solltet ihr also überlegen, auch so eine Zaubercreme zu kaufen, lest doch vorher mal nach!

glas ätz creme test3
Um mit Glas-Ätz-Creme zu arbeiten, braucht ihr die Creme, gereinigte Gläser und Flaschen, einen Pinsel zum Auftragen, Handschuhe, um damit zu arbeiten und keine Verletzungen davon zu tragen und eine Schablone oder ähnliches, um das Motiv auftragen zu können. Ihr könnt auch ohne Schablone etwas aufpinseln, aber das wird dann nicht so akkurat.

glas ätz creme test2
Das Auftragen geht wirklich problemlos, die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen. Nach dem Auftragen müsst ihr ein wenig warten, um dann die Creme unter fließendem Wasser wieder abzuwaschen. Trocknen lassen, fertig!

glas ätz creme test5
Das Ergebnis hat mich noch nicht so ganz überzeugt, hauptsächlich, weil ich keine selbstklebende Schablone verwendet habe. Dadurch ist es an den Seiten ausgefranst und sieht nicht ganz so schön aus. Auf dunklem Glas hat es fast gar nicht funktioniert, – soll heißen, man sieht nur recht wenig.

Aber ich bin mir sicher: Mit etwas Übung und der richtigen Schablone kann ich auch solche Ergebnisse erzielen, wie sie hier zu finden sind!

Für knapp 15 € finde ich die kleine Dose Creme allerdings schon recht teuer, es muss also gut überlegt sein, wofür die Creme verwendet werden soll. Trotzdem ein nettes Spielzeug und man kann daraus mit Sicherheit hübsche Geschenke zaubern!

Alles Liebe,

Katja

Katja testet: Canon Selphy CP 810 Fotodrucker

Hallo, ihr Lieben!

Auf der BLOGST Konferenz 2013 saß ich ganz fasziniert am IKEA Stand und bastelte nicht nur, ich staunte auch über die Instagram Bilder, die sofort Dank Hashtag (#ikeablogger) ausgedruckt wurden. Die netten IKEA Ladies erklärten mir, dass sie hierzu den Canon SELPHY* Fotodrucker benutzten.

Und seitdem habe ich fast täglich eben diesen Drucker angeschmachtet, so verliebt war ich! Dieses Teil, so glaubte ich, wäre doch eine perfekte Ergänzung für mein Bastelzimmer. Ja, genau. Der Freund rollte währenddessen mit den Augen und erklärte mich für verrückt. Voller Hoffnung setzte ich den kleinen Wunderdrucker trotzdem einfach auf meine Geburtstagswunschliste und bekam ihn… nicht.

Selbst ist die Frau, dachte ich, und kaufte mir den Canon SELPHY CP810 einfach selbst.

Was der kleine Drucker kann und ob sich die Investition der 70 € gelohnt hat, erfahrt ihr heute in einer neuen Folge von (dam-da-da-dam (dramatische Hintergrundmusik!)) Katja testet:

canon selphy 810 _ 1
Was kann der Selphy also?

Der Selphy CP810 ist ein kleiner, kompakter Drucker, mit dem man Bilder vom PC, von der Speicherkarte oder per USB Kabel von der digitalen in die gedruckte Form bringen kann.

(Das perfekte Utensil für Fotofetischisten und solche, die es werden wollen.)

Im Lieferumfang enthalten ist der Fotodrucker selbst, das Ladekabel, eine 10er Packung Fotopapier in Postkartengröße, Installations-CD für die Fotosoftware und eine Patrone. KEIN Mini-USB Kabel, welches man aber braucht, um den Selphy und den Laptop/PC miteinander zu verbinden. Zumindest war bei meinem Drucker keines dabei. Ich habe dann einfach das Kabel meiner Kamera der Kamera des Freundes verwendet. Klappt wunderbar. Wer so ein Kabel nicht Zuhause hat, sollte also unbedingt eines mitbestellen.

canon selphy 810_7
Wird der Fotodrucker nun an den Laptop oder PC angeschlossen, öffnet sich die Fotosoftware und das Drucken kann quasi umgehend starten.

canon selphy 810 _4
Die Software ist wirklich sehr einfach und angenehm zu benutzen. Im Prinzip erklärt sich alles von selbst. Man kann auswählen, ob man das Foto als Ganzes ausdrucken möchte, mit Schmuckrahmen oder ohne, als Kalender oder ob man lieber auf einem Fotoblatt mehrere Bilder ausdrucken will.

Alles das ist wirklich einfach, – die Auswahl der Bilder, die man nun gedruckt haben möchte, fällt manchmal etwas schwer, aber das liegt in der Natur der Sache. Um Papier zu sparen, und weil ich die Ausdrucke hauptsächlich für Memorybook Basteleien brauche, , entscheide ich mich häufig für den Druck mehrerer Bilder auf einem Blatt.

Papierformat: 10×15 cm, das Druckerpapier kommt mit perforiertem Rand links und rechts, diesen muss man nach dem Druck entfernen.

canon selphy 810 _2
Den Druckvorgang zu beobachten, macht mir tatsächlich Spaß! Erst kommt Gelb, dann Rot dazu…canon selphy 810 _3
…dann Blau und dann ist das Foto fertig. Das Fotopapier, das ich verwende, kommt gemeinsam mit drei Farbkartuschen im 108er Pack für 40 € daher und ist glänzend. Es gibt auch Stickerpapier und andere neckische Spielereien. Ich brauche aber tatsächlich nur Fotopapier.

Dass der kleine Fotodrucker für Jemanden wie mich gemacht ist, zeigt unter anderem auch das kompakte Format der kleinen Maschine: 12,7 x 17,8 x 6 cm. Mit 812 Gramm Gewicht passt der Drucker auch perfekt ins Handgepäck und ist ein idealer Reisebegleiter.

Zum Verbrauch kann ich noch nicht so viel sagen, ich habe bisher ungefähr 20 Bilder gedruckt und musste die Farbkartusche noch nicht wechseln. Da in dem 108er Pack Fotopapier aber drei Kartuschen enthalten waren, gehe ich davon aus, dass es bald soweit sein wird. Nichts desto trotz – mit einem Preis von demnach 37 Cent ist das Fotodruckerbild wesentlich günstiger, als z.B. ein Polaroid Foto und sieht besser aus, als ein Ausdruck mit dem Tintenstrahldrucker. Gegenüber dem Ausdruck in der Drogerie oder im Fotoladen ist das einzelne Foto vielleicht nicht günstiger, aber es ist bequemer, denn der kleine Drucker findet ganz leicht fast überall Platz und ist nicht von Wochentagen und Öffnungszeiten eingeschränkt.

Zur Qualität der Fotos kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden bin und keine Farbunterschiede und keinen Verlust der Qualität feststellen kann. Ich habe gelesen, dass einige Benutzer die Ausdrucke als “kühl” empfunden haben, also eher ins Bläuliche tendierend. Das kann ich so nicht beobachten.

canon selphy 810 _5
Ich möchte für euch auf einen Blick kurz die Vor- und Nachteile zusammenfassen:

(+)

*Preis-Leistungsverhältnis wirklich gut!
*kompaktes Format, perfekter Reisebegleiter
*bequem Zuhause Fotos ausdrucken
*schneller Ausdruck, leiser Druck (ohne Quietschen, Fiepen o.ä.)
*verschiedene Formate
*einfach zu bedienende Software
*perfektes Memorybook-Zubehör!
*gute Qualität

(-)

*kein W-LAN, also kein kabelloser Ausdruck vom Smartphone möglich! (für etwas mehr Geld gibt’s den Canon SELPHY CP 910, der kann WLAN!)
*kein Mini-USB Kabel im Lieferumfang enthalten

Mein Fazit:

Klasse Teil! Ich freue mich schon drauf, den Fotodrucker mit auf Reisen zu nehmen und dort dann ein paar Memorybook Seiten zu gestalten. Auch finde ich, der Drucker ist so herrlich kompakt, dass er in meinem ohnehin schon überfüllten Bastelzimmer nicht noch mehr Platz wegnimmt. Das Tollste daran? Bilder vom Laptop direkt in guter Qualität ausdrucken. Ideal!

WLAN würde ich mir noch wünschen, aber – wie gesagt – da hätte ich mir einen anderen Drucker kaufen müssen (den CP 910, zum Beispiel, wie erwähnt) – bis jetzt fehlt mir diese Möglichkeit aber nicht wirklich.

Egal, für welchen SELPHY Fotodrucker ihr euch entscheidet – eine gute Investition habt ihr in jedem Fall getätigt!

Wenn ihr Fragen habt, einfach ab damit in die Kommentare.

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate Link

Katja testet: Silhouette Portrait Din A4 Schneideplotter.

Hallo, ihr Lieben!

test silhouette portrait
Hach, wie lang habe ich mich schon nach ihr verzehrt und heimlich gehofft, ein lieber Mensch würde sich erbarmen und sie mir schenken? Wie viele Youtube Videos habe ich schon bestaunt und mich immer wieder gefragt, wann ich denn wohl in der Lage sein werde, auch diese tolle Maschine zu bedienen.

Das Warten, Hoffen und Bangen hat nun ein Ende:

seit meinem Geburtstag wohnt die Silhouette Portrait Schneidemaschine in meinem Bastelzimmer.

Und weil ich so begeistert von dieser Maschine bin, möchte ich euch heute zeigen, wie sie funktioniert, was ich gut daran finde, was vielleicht weniger gut und euch eine Entscheidungshilfe zum Kauf sein.

So.

Knallhart: Die Fakten.

test silhouette portrait 1
Die Silhouette Portrait ist eine kleine feine Schneidemaschine, die von Silhouette America produziert wurde. Ich habe sie geschenkt bekommen, weiß aber, dass sie bei Amazon gekauft wurde. Im Lieferumfang enthalten ist: Die Schneidemaschine, ein Ladekabel, das USB Kabel zum Anschluss an den PC, eine Schneidematte, ein Messer, Gebrauchsanweisung und die Software “Silhouette Studio”, damit man die Designs herstellen und danach ausschneiden kann.

Die Maschine kam ganz sicher verpackt an, es war alles heile und ich konnte quasi sofort loslegen!

Die Software “Silhouette Studio” hatte ich mir auf Anraten des Freundes bereits lange vorher installiert – noch bevor ich den Wunsch explizit an meine Eltern weitergegeben habe, diese Maschine zu besitzen – um herauszufinden, ob ich damit umgehen könnte. Ich kann damit umgehen, denn die Software ist wirklich nicht kompliziert. Außerdem war es umso schöner, denn ich konnte direkt nach dem Auspacken loslegen!

Und wie funktioniert das Ding?

test silhouette portrait 6
Das Design habt ihr bereits am PC entworfen oder aus dem Silhouette Shop heruntergeladen.

test silhouette portrait 2
Die Bedienung der Maschine an sich ist ganz simpel. Zunächst einmal muss die Maschine natürlich eingeschaltet werden, logisch.

test silhouette portrait 8silhouette portrait 3
Das Messer hat unterschiedliche Stärken (1-10) und je nach Papierstärke (von normalem Druckerpapier bis festem Karton) muss man die Klingenstärke einstellen. Das geht aber ganz einfach dank mitgeliefertem Adapter. Die Software sagt euch übrigens auch immer, welches Papier welche “Klingeneinstellung” benötigt. Das Messer wird also aus der Halterung (da, wo das blaue Rädchen dran ist) genommen, die Stärke wird eingestellt und ab geht’s wieder zurück in die Halterung.

test silhouette portrait 4
Die mitgelieferte Schneidematte hat auf der einen Seite ein Raster aufgezeichnet, die andere Seite ist mit einer selbstklebenden Schicht überzogen. Auf diese Klebeschicht pappt ihr nun euer Papier und ladet es mit Hilfe der oberen Taste auf dem Bedienfeld in die Maschine. Auf der Matte sind kleine Linien, die beim Anlegen helfen.

test silhouette portrait 7
Die Maschine übernimmt die ganze Schneidearbeit und ihr braucht letztendlich am Ende nur das ausgeschnittene Design von der Schneidematte abziehen. Fertig!

test silhouette portrait 5

FAZIT!

Was ist gut?

Ich wollte eine Maschine, mit der ich hauptsächlich Schriften sauber ausschneiden kann und die nicht allzuviel Platz weg nimmt. Außerdem sollte sie erschwinglich sein, und zwar nicht nur das Gerät an sich, sondern auch das Zubehör.

In der Silhouette Portrait Schneidemaschine habe ich genau das gefunden, wonach ich gesucht habe. Ich habe lange auch die Silhouette Cameo beäugt, aber 300 Euro waren mir dann doch zu teuer.

Aber mal zum Wesentlichen: Was mir an der Silhouette Portrait besonders gut gefällt:

* Kompaktes Format (sie hat wirklich so gut wie überall Platz!)
* präzises Ergebnis, auch bei winzigen Schriften oder Figuren
* leicht zu bedienende Software
* für viele Materialien geeignet
* fast selbst erklärende Anwendung
* die Designs im Shop sind sehr günstig, außerdem findet sich dort eine große Auswahl
* einfacher Austausch vom Messer

Und was gefällt mir nicht so gut?

* Preis (ja klar, billiger geht immer!)
* Ausfansen – teilweise sind meine ganz feinen Vorlagen beim Schneiden an den Kanten ausgefranst, ich versuche noch, herauszufinden, ob vielleicht das Messer falsch eingestellt war
* Geräusche – die Maschine macht äußerst interessante Geräusche beim Schneiden, das kann schon manchmal etwas stören. Mich stört es eher weniger.

Alles in allem bin ich einfach hin und weg von der leichten Bedienung und von den tollen Ergebnissen, die die Silhouette Portrait liefert. Wer viel mit Papier bastelt und am Scrapbooking Gefallen gefunden hat, für den ist dieses Maschinchen wirklich genau richtig! Ich jedenfalls genieße es, endlich nicht mehr mit dem Cuttermesser herumfuchteln zu müssen und frustriert darüber zu sein, dass ich nicht so präzise arbeiten kann, wie ich gern möchte.

Ich hoffe, mein Test hat euch einen kleinen Einblick in die Funktionen der Silhouette Portrait gegeben. Besitzt ihr eine solche Schneidemaschine? Wenn ja, was sind eure Erfahrungen?

Alles Liebe,

Katja