Du bist und bleibst meine erste große (Insel-) Liebe: ein Herz für Langeoog.

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Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: als ich das erste Mal auf Langeoog war, war es kalt Draußen, aber wunderschön sonnig. Es war Ende Oktober und die Insel begab sich so langsam aber sicher in den Winterschlaf. Ich stieg auf die Fähre und schon war es da: das lang vermisste Gefühl von Urlaub. Ich saß unter Deck und schaute auf die schaukelnde Nordsee und genoss es, die Gedanken einfach treiben zu lassen. Ich fand es großartig, als ich dick eingemummelt von der Fähre krackselte und in die bunte Bimmelbahn stieg, die mir damals ein seeliges Quiteschen entlockte und mittlerweile so vertraut ist.

Hach.

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Mein Langeoog.

Am Meer ist man furchtbar schnell und am Wasser ist es furchtbar schön, das sei an dieser Stelle einmal deutlich gesagt. Der Strand von Langeoog ist unendlich lang und unendlich weit und noch viel unendlicher als unendlich schön.

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Und das Wasser, das ist immer da, mal mehr, mal weniger weit vorn. Und wisst ihr was? Am Meer empfinde ich immer Glück. Ich fühle mich immer frei, immer besonders, wenn ich das Rauschen der Wellen hören kann. Noch besser, wenn ich den nassen Sand unter meinen Füßen spüren kann und das Wasser gegen meine Waden klatscht!

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Oder wenn ich am Meer schaukeln kann. Am liebsten mit einem tollen Menschen, dem Freund, den Eltern, der besten Freundin.

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Das Langeoog, das ich so liebe, bietet ganz viel Raum für einsame Stunden. Raum, um die Gedanken schweifen zu lassen und zu überlegen, warum man das sonst eigentlich so selten tut.

Langeoog bietet Raum, um zu atmen. Um endlich einmal so richtig zu atmen.

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Diese Insel lädt zum Verweilen ein, die Strandkörbe mahnen dazu, innezuhalten und die Seele (und die Füße) baumeln zu lassen. Ich saß und sitze noch immer gern in einem von ihnen und denke einfach mal an gar nichts.

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(Und obendrein sind die Strandkörbe auch wunderschön anzusehen und tolle Fotomotive)

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Und wenn die Sonne untergeht, dann geht mein Herz nicht unter, sondern auf. Dann füllt es sich mit dem warmen Licht des endenden Tages und dem Wellenrauschen des Meeres. Und mit Langeooger Glückseligkeit.

Hach. Mein Langeoog.

Was es neben Strand und Sonnenschein auf Langeoog zu erleben gibt, das lest ihr hier, hier und hier.

Wart ihr schonmal auf Langeoog? Oder überhaupt auf einer (ostfriesischen) Insel? Habt ihr schonmal mit den Zehen im Schlick gewühlt und den heißen Sand unter euren Füßen gespürt? Das Salz auf der Haut?

Ich hoffe, ihr kommt in den Genuss dieser einen echten Inselliebe. Vielleicht ist es Langeoog, vielleicht eine andere. Und wenn, dann erzählt der Welt davon!

Alles Liebe,

Katja

Projekt Heimat. Heute: Pack die Badehose ein, wir schippern nach Juist!

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Es gibt Menschen, die begegnen einem in völlig banalen Kontexten (hier: Arbeit) und schleichen sich einfach so in dein Herz, da kannste gar nichts gegen machen. Und wenn diese Menschen dann aus dem Alltag entschwinden, weil sich etwas in ihrem Leben verändert, dann hat man als “Zurückbleiberin” ganz schön daran zu knabbern. So ging und geht es mir zumindest momentan. Aber dieser liebe Mensch kam auf die geniale Idee, einen Tag gemeinsam am Meer zu verbringen!

Und so landete ich Morgens um 11 Uhr auf Juist und war der glücklichste Mensch der Welt: tolle Gesellschaft, Meersalz auf der Haut und Sand in den Schuhen. Und eine Sturmgeeignete Frisur – was will man auch mehr?!

Jetzt denkt ihr vielleicht: JUIST? Ist das nicht eine der ostfriesischen Inseln? Recht habt ihr! Es ist sogar die (Trommelwirbel!) längste osfriesische Insel. Zwischen Borkum und Norderney gelegen, ist das Eiland zwar laaaaaang, dafür aber im Querschnitt ziemlich schmal. 500 Meter ist Juist breit und man ist quasi in 10 Minuten einmal quer über die Insel geschlendert.

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Ab Norddeich Mole fährt ein Schiff hinüber nach Juist, allerdings sind die Fährzeiten abhängig von der Tide, deswegen ist es ratsam, schon vorher zu schauen, wann ein Schiff fährt. Es ist auch ratsam, solltet ihr einen Tagesausflug planen, rechtzeitig am Anleger zu sein und vor allem das Schild “PARKEN FÜR TAGESGÄSTE” nicht zu überlesen. Das ist uns nämlich passiert, weil ein groooooßes Auto direkt vor dem Schild stand. Und so mussten wir 10 Minuten von der Fähre entfernt auf dem Großparkplatz parken und sind tatsächlich noch reichlich außer Puste geraten, als wir dem Schiff entgegen gehechtet sind. Mit den Worten “Nu aber schnell!” wurden wir auf den Kutter gewunken. Aber: hat geklappt!

Wer’s noch nicht weiß, darf jetzt bitte einmal genau hinlesen: Juist ist eine autofreie Insel. Soll heißen: die Insel kann man am besten mit dem Rad erkundigen, das man sich überall ausleihen kann. Oder mit der Pferdekutsche. Oder wie wir – zu Fuß!

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Und Juist bietet natürlich all das, was eine schnuckelige Insel so bieten sollte: einen kleinen Ortskern mit den üblichen Geschäften für Souvenirs und Wind- und Wetterkleidung, einer kleinen Inseltöpferei, in der ich mich nicht getraut habe, zu fotografieren und einem coolen Käseladen!

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Mittagessen gab’s übrigens in der coolen Küchenwerkstatt, einem für eine ostfriesische Insel ungewohnt coolem Laden im hippen Ambiente. Wir haben lecker Burger bzw. Steinpilzravioli gemampft, beides sehr zu empfehlen.

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Und sonst so?

Naja, sonst haben wir einfach das tolle Wetter genossen, Muscheln gesammelt, am Strand herumgelungert und die Nasen der Sonne entgegen gestreckt, während wir im Strandkorb saßen.

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Was mich am meisten beeindruckt hat, ist der eeeeeeeeeeeeewig lange Sandstrand, der nicht nur zum Verweilen, sondern auch zum Schlendern einlädt.

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Ich hätte ewig hier sitzen können!

Da sich meine super-duper Reisebegleitung vorher schlau gemacht hat, haben wir Badesachen mitgenommen. Nicht etwa, um in der eiiiiskalten Nordsee zu schwimmen – wir sind zwar bekloppt, aber nicht lebensmüde! ABER Juist hat ein Meerwasserschwimmbad und gegen Vorlage des Fährtickets kann man 90 Minuten lang schwimmen. Gratis. Und 90 Minuten reichen vollkommen, finde ich! Zumindest an sonnigen Tagen… Vom Schwimmbad aus hat man einen direkten Blick auf den Strand, auch das hat mir sehr gut gefallen! Und wer mag, geht auch noch in die Sauna, die neu entstanden ist und mit Kräuteraufgüssen und Blick auf’s Meer lockt.

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Wie gesagt, ich habe hauptsächlich den Strand genossen, in der Nebensaison ist hier einfach noch nicht so viel los und wer Einsamkeit sucht, ist auf Juist bestens aufgehoben.

Und so fühlte ich mich nach 8 Stunden auf Juist schon so, als hätte ich ein verlängertes Wochenende die Ruhe genießen dürfen… Um 19:30 Uhr brachte uns die Fähre wieder zurück in den Alltag und Juist verabschiedete sich mit einem Sonnenuntergang, den ich zwar nicht ganz einfangen konnte.

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Ich habe jedenfalls beschlossen: Juist, ich komme wieder! Und dann für ein paar Nächte mit hoffentlich gutem Wetter, einem Fahrrad und meiner Polaroid Kamera im Gepäck!

Wart ihr schonmal auf Juist? Oder auf einer anderen Insel?

Alles Liebe,

Katja

Projekt Heimat: Meerweh.

Hallo, ihr Lieben!

Ich verrate euch was:

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Manchmal vermisse ich das Meer. Ich vermisse es manchmal ganz schrecklich, die Füße in den Sand zu graben, Muscheln zu sammeln und den Wellen beim Rauschen zuzuhören.

Nun bin ich aber in der glücklichen Lage, nicht weit vom Meer entfernt zu leben und ich habe die Frühlingstage, die sich hier so abspielten, dazu genutzt, an die Küste zu fahren und die Tage mit dem Rauschen der Wellen im Ohr zu genießen.

Und weil ich weiß, dass so einige von euch ebenfalls vom Meerweh geplagt sind, habe ich euch ein paar Meeresschnappschüsse mitgebracht. Mit Strandkorbgarantie!

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Es hat ja schon was, dieses Frühlingserwachen am Meer. Wenn die Strandkörbe noch auf ihren Einsatz warten, die Möwen ungeniert am Strand entlang flanieren – um dann im richtigen Moment vom Strand in die Meeresluft aufzusteigen…

Ich habe heute nur ein paar iPhone Impressionen für euch, weil ich glaube, dass Meerweh etwas ganz Schlimmes und etwas ganz Schönes zugleich ist. Dass man es mit Bildern etwas lindern kann. Was aber nun wirklich gegen das Meerweh hilft, das ist, ans Meer zu fahren.

Wann wart ihr eigentlich zum letzten Mal am Meer?! Und was verbindet ihr damit?

AHOI!
Katja