Projekt Heimat. Heute: Unser Bergabenteuer #4.

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Hallo, meine Lieben!

Die Nordsee lässt noch immer auf sich warten, aber nicht mehr lange, versprochen… Heute nehme ich euch noch mit auf einen Trip zum Hexentanzplatz im Harz.

Der Hexentanzplatz, so hatte ich gelesen, ist einer DER Plätze im Harz, die man sich ansehen sollte. Und was habe ich mir darunter nicht alles vorgestellt! Kleine mittelalterliche Häuschen, Holzhütten wie die von der Hexe Babajaga… All das, was dort nun wirklich nicht zu finden ist, hatte ich mir ausgemalt.

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Der Hexentanzplatz ist ein ziemlich unspektakuläres Plätzchen mit Hexenfiguren, die auf Steinen stehen, in ziemlich spektakulärer Höhe.

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In Anbetracht dieser schwindelerregenden Höhe habe ich mich zumindest nicht nur einmal sehr gefürchtet.

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Die witzigen Hexentanzplatzfiguren hingegen waren weniger furchteinflößend. Ganz im Gegenteil:

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Sie waren eher sehr… nun ja, obszön!

Spaß beiseite, der Anblick der Figuren hat mich nicht zum Erröten gebracht und auch nicht dafür gesorgt, dass ich schreiend weggelaufen bin.

Um den Hexentanzplatz herum gibt es übrigens eine Sommerrodelbahn, deren Benutzung sicher nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Ansonsten findet man ein paar Cafés und Restaurants und ganz viele Büdchen. Ihr kennt Büdchen vom Jahrmarkt, und genau die meine ich. So kleine Holzhütten mit Gedöns. Allen voran natürlich Hexenpüppchen, Hexenschlüsselanhänger und Hexenkugelschreiber. Auf der Suche nach dem perfekten Souvenir bin ich jedoch nicht fündig geworden und so wurde es am Ende wieder eine der Prägemünzen, von denen ich euch schon erzählt habe. Aber hey, ich habe sie am höchsten Prägemünzenautomat des Hexentanzplatzes gekauft!

Im Übrigen gibt es ein paar Meter weiter noch den Waldtierpark, in dem auch Wölfe ein großes Gehege habe. Wenn ich in Tierparks bin (was nicht sehr oft vorkommt), habe ich immer ein komisches Gefühl, denn mir tun die Tiere leid. Andersrum kriegen die Tiere nichts zu Fressen, wenn keine Besucher kommen. Aber ich weiß, ich war seit Langem das erste Mal wieder in einem Tierpark und mit Sicherheit auch für ganz lange Zeit das allerletzte Mal.

Wart ihr schonmal auf dem Hexentanzplatz?

Alles Liebe,

Katja

Projekt Heimat. Heute: Unser Bergabenteuer #3

Hallo, meine Lieben!

Vermisst ihr das Meer schon? Ich weiß, ich weiß. Eigentlich kommt ihr hauptsächlich für Bilder und Geschichten aus meiner ostfriesischen (Wahl-)Heimat, aber auch Heute möchte ich mit euch noch einmal ein paar Eindrücke aus unserem Harz-Urlaub teilen.

Nachdem ich euch bereits mit auf den Brocken und zum Oderteich mitgenommen habe, entführe ich euch jetzt zur Teufelsmauer.

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Ganz schön imposant, dieses Naturschauspiel, wenn ihr mich fragt. In unserem Reiseführer hieß es, die Teufelsmauer sollte man unbedingt besuchen. Gelesen, getan.

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Guckste, wie groß die Steine sind? Wahnsinn!

Jedenfalls sind wir an der Teufelsmauer entlang gekrackselt und der Freund hat das ein oder andere Mal einen Herzinfarkt bekommen, als ich auf den Steinen herumturnte.

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Die Teufelsmauer erstreckt sich übrigens auf ca. 20 km zwischen Quedlinburg und Blankenburg und wir sind in Thale “dazu gestoßen”. Den offiziellen Teil” der Teufelsmauer kann man gut erklettern, dort führt ein Weg für Fußgänger direkt an den Felsen vorbei, alles quasi zum Greifen nahe.

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Wie meistens im Leben, wird es auch hier erst abseits der bekannten Wege so richtig spannend. Gegenüber nämlich, auf der anderen Seite, finden sich noch weitere, vielleicht weniger beeindruckende, aber mindestens genauso abenteuerliche Felsen, die erklommen werden wollen.

Aber Vorsicht: Was wie ein kurzer Aufstiegsweg scheint, ist in Wirklichkeit eine miese Falle! Der Freund und ich stiefelten mutig den ach-so-kurz wirkenden Weg entlang, im festen Glauben, dass er uns zu den anderen Felsen führen würde. Und wir liefen und liefen, sahen einen echten Fuchs, der uns freundlich ansah, und kamen einfach nicht an. Wir stapfen ja nicht ohne Weiteres durch hohes, unberührtes Gras, und so haben wir tapfer weiter nach dem Weg gesucht. Es gab aber keinen. Und doch stand oben auf dem Hügel eine Picknickbank, was widerum in mir den leisen Verdacht weckte, es müsse einen Weg geben. Einen offiziellen. Wo eine Bank ist, ist doch auch ein Weg, oder?

Lange Rede, kurzer Sinn: es gab keinen Weg. So schlichen wir dann doch durch das “nicht betreten”-Gras. Hach.

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Solltet ihr mal im Harz unterwegs sein, hüpft doch eben bei der Teufelsmauer vorbei, – ob nun in Thale oder woanders: Es lohnt sich!

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Ich wünsche euch einen ereignisreichen Donnerstag und hoffe, ihr genießt die tolle Zeit!

Alles Liebe,

Katja

Projekt Heimat. Heute: Unser Bergabenteuer #2

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Hallo, ihr Lieben!

Erinnert ihr euch an den ersten Teil meines Bergabenteuer-Berichtes? Heute möchte ich euch davon erzählen, was der Freund und ich in unserem Harzurlaub am Abend nach dem Brocken-Erlebnis  gemacht haben.

Nicht weit von unserem Hotel lag nämlich der Oderteich. Genau genommen liegt der Oderteich da immer noch. Ein kleines Idyll umzingelt von Wäldern und Bergen und… hach, ich war gleich verliebt, denn Wasser und ich, das gehört ja nun irgendwie zusammen!

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Unter den Warnhinweisen des Freundes krackselte ich auf den Steinen herum und weder Kamera, noch iPhone, Tasche oder gar ich selbst fielen ins Wasser.

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Den Oderteich kann man sicherlich auch einmal umrunden, mit dem Rad oder zu Fuß, – uns hat es aber gereicht, einfach eine Weile spazieren zu gehen, auf Steinen zu krackseln (ja, ich konnte auch den Freund dazu bringen, zu krackseln!) und die Szenerie zu genießen.

Der Oderteich ist übrigens errichtet worden, um die umliegenden Bergwerke auch in Trockenzeiten am Laufen zu halten.

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Ich finde, das war seinerzeit eine großartige Idee, denn das hier ist wirklich ein zauberhaftes Fleckchen Erde und ich freue mich, dass wir auch im größten Bergabenteuer gedanklich am Meer sein konnten.

Solltet ihr also mal in der Nähe sein, fahrt unbedingt an den Oderteich, packt die Picknickdecke ein und verbringt ein paar Stündchen am Wasser.

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Uns jedenfalls hat es sehr gefallen.

Alles Liebe,

Katja