Mittwochsrezept: Energieschub-Salat

Hallo, ihr Lieben!

Ach, da ist es wieder: das Mittwochsrezept! Sicher nicht regelmäßig, wie ihr es früher kanntet, aber ab und zu taucht es noch einmal auf. Mit meinen Kategorien ist es wie mit alten Bekannten, – ich freue mich, sie wiederzusehen (ihr ja vielleicht auch?!) und doch weiß ich, dass ich sie nicht jeden Tag sehen kann. Schön ist’s trotzdem.

Ostern ihr hier die Zeit der Schokolade, der Süßspeisen, des Festmahls. Schlimmer noch, als an Weihnachten, verbringen wir die meiste Zeit mit Essen, Essen und nochmals Essen. Und manchmal tut der Bauch davon schon weh und eigentlich sehnt sich der Magen nach vernünftigen Essen. Nach einer Apfelsine vielleicht oder einem knackigen Salat.

Den habe ich gestern gemacht und er war soooo lecker, dass ich das Rezept hier mit euch teilen möchte.

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Ich nenne ihn den Energieschub-Salat, denn es sind nur leckere, vitaminreiche Dinge enthalten.

Für ca. 3 – 4 Portionen braucht ihr:

Für das Dressing

80 ml Olivenöl
1 Zitrone, ausgepresst
2 TL Agavensirup
2 TL Senf
Salz und Pfeffer

Für den Salat

3 Handvoll  frischen Spinat, in feine Streifen geschnitten
2 Handvoll Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
1 große Möhre, in kleine Stifte geschnitten (oder mit einem Zestenreißer in sehr dünne Streifen)
1 rote Paprika, ebenfalls gestiftelt
1/2 frischen Broccoli, die Röschen davon (nach Belieben in Hälften geschnitten)
1/2 Avocado, gewürfelt
1 Handvoll frische Petersilie, gehackt
1 Handvoll Mandeln, gehackt
1 EL Sesam

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Zunächst bereitet ihr das Dressing zu, indem ihr einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel gebt und mit dem Schneebesen kräftig verrührt. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Zutaten für den Salat nach und nach in eine große Schüssel geben und miteinander vermengen. Das Dressing darüber schütten und noch einmal umrühren.

Und fertig ist der leckere Energieschub-Salat! Er schmeckt am besten, wenn ihr ihn vor dem Verzehr ungefähr 30 Minuten stehen lasst, damit Broccoli und Co. das leckere Dressing aufnehmen können.

Schmeckt übrigens auch noch am nächsten Tag, falls ihr noch etwas übrig habt….

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Lasst es euch schmecken und startet gesund in diesen neuen Tag!

Alles Liebe,

Katja

Mittwochsrezept: es gibt Zimt Hörnchen!

Hallo, ihr Lieben!

Könnt ihr euch noch an das ultimative Hefeteiganfängerrezept von letzter Woche erinnern?! Habt ihr schon fleissig dem Teig beim Wachsen zugesehen und euch gefragt, was ihr damit so zaubern könnt? Ist es euch gelungen oder hapert es noch hier und da? Ich kann nur sagen: Übung macht den Meister! Seid geduldig mit euch und mit dem Teig, dann klappt es ganz bald ganz bestimmt.

Damit ihr noch mehr üben könnt, habe ich euch heute ein leckeres Rezept mitgebracht:

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Zimt Hörnchen für alle!

Für ca. 12 Hörnchen benötigt ihr:

– Hefeteig nach Grundrezept
– 100 g Margarine
– 3-4 EL Zucker
– 2 TL Zimt (oder mehr, nach Geschmack!)

Wenn der vorbereiteten Hefeteig lange genug geruht und das Volumen sich verdoppelt hat, müsst ihr ihn zu einem Rechteck ausrollen, etwa 60 – 80 cm lang und 1 bis 2 cm dick.

Die Margarine mischt ihr mit dem Zucker und dem Zimt und streicht die Masse dann auf das Teigrechteck.

Nun schneidet ihr von der einen langen Seite schräg zu der anderen langen Seite, sodass ein Dreieck entsteht. Das wiederholt ihr, bis ihr am Ende es Teigrechtecks angekommen seid. Dann rollt ihr die einzelnen Dreiecke von der breiten Seite zur Spitze hin auf und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. “Biegt” sie etwas in Form, sodass die typische Hörnchenoptik entsteht. Zwischen den einzelnen Hörnchen sollte genügend Platz gelassen werden, sie gehen beim Backen noch weiter auf. Pro Backblech finden ungefähr 6 Hörnchen Platz.

Im Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Backofen variieren, deswegen solltet ihr ein Auge auf eure Hörnchen werfen! Sie sollten leicht gebräunt sein und innen nicht zu weich.

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Wer mag, bestäubt die Hörnchen im heißen Zustand mit Puderzucker. Lecker, sag ich euch! Sehr, sehr lecker! (Und natürlich: Hüftgold-Alarm!)

Viel Spaß beim Nachbacken und beim Genießen!

Alles Liebe,

Katja

Mittwochsrezept: Hefeteig für Anfänger Grundrezept (Schritt für Schritt erklärt)

Hallo, meine Lieben!

Ihr wisst es alle: ich liebe Hefeteig! An meinen zahlreichen Heferezepten könnt ihr es erkennen, aber auch daran, dass immer – wirklich IMMER – ein Würfel Hefe im Kühlschrank darauf wartet, verarbeitet zu werden. Backen an sich ist ja schon immer eine feine Angelegenheit, aber das Backen mit Hefe hat noch einmal etwas ganz Besonderes, finde ich.

Nun gibt es aber Viele da Draußen, die sich regelrecht vor Hefe fürchten. Nicht, weil Hefe irgendwie komisch ist – es sind ja schließlich Bakterien am Werk – sondern, weil Hefeteig doch etwas königliches an sich hat und die Angst groß ist, dass er nicht gelingt. Mir ist das bisher so gut wie noch nie passiert, deswegen möchte ich euch heute zeigen, wie ich so einen Hefeteig herstelle.

Das ultimative Hefeteig für Anfänger Grundrezept – nur für euch!

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(reicht für ungefähr 4 Personen oder einen Blechkuchen oder oder oder)

Ihr benötigt:

500 g Mehl (ich mag helles Dinkelmehl sehr gern, ihr könnt aber auch normales Weizenmehl verwenden)
1 Würfel Hefe
2 Eier
1 Eigelb
220 ml Milch
65 g Margarine
3 EL Zucker
1 ‘große’ Prise Salz (also einfach etwas mehr, als eine Prise)

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Das Mehl müsst ihr in eine Schüssel geben, Zucker und Salz hinzufügen. Dann drückt ihr mit einem Esslöffel eine Mulde in den Mehlberg und bröselt die Hefe hinein.

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Die Milch wird in der Mikrowelle kurz erwärmt (30 Sekunden reichen, mit dem Finger testen, ob wirklich die gesamte Milch lauwarm ist – wer keine Mikrowelle hat, erhitzt die Milch kurz auf dem Herd, nicht kochen!) und zu den trockenen Zutaten geschüttet. Dann die Eier, das Eigelb und die Margarine hinzugeben.

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Jetzt kommt das Spannendste: der Teig muss geknetet werden. Das könnt ihr entweder mit dem Knethaken am Handmixer tun (niedrige Stufe) oder per Hand. Ich selbst habe seit Kurzem eine tolle Küchenmaschine, die das Kneten für mich übernimmt. Allerdings habe ich vorher auch einfach selbst den Teig mit der Hand geknetet. Ihr müsst etwas geduldig sein, das Kneten sollte nach ca. 10 Minuten erfolgreich abgeschlossen werden können. Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht kleben. Wenn er zu nass ist, knetet einfach etwas Mehl unter. Ist er zu trocken, schüttet ihr noch etwas Milch hinzu.

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Was jetzt folgt, ist das Entspannende am Hefeteigzaubern. Denn so ein Hefeteig ist wie ein lieber Hausbewohner: eigentlich muss man sich gar nicht groß um ihn kümmern und kann ihn einfach in Ruhe lassen, dann ist er glücklich! Also müsst ihr ihn jetzt einfach mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er ungefähr das Doppelte an Volumen erreicht hat. Das dauert zwischen 30 Minuten und 1 Stunde, ich lasse ihn immer ca. 45 Minuten gehen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden!

Ihr könnt den Teig übrigens ganz klassisch auf die Heizung stellen, oder auf das Fensterbrett über der Heizung. Oder ihr heizt den Backofen für 5 Minuten auf 50°C vor, stellt dann die Beheizung wieder ab und schiebt den Hefeteig nach weiteren 5 Minuten in das warme Ofenrohr. Ich finde das immer schwierig, weil ich nicht weiß, ob der Teig dann schon backen will.

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Guckt euch das an, sieht er nicht schön aus, der Teig?! Vor dem Verarbeiten wird unser Freund, der Hefeteig, noch einmal sorgfältig und mit viel Liebe durchgeknetet. Nicht zu fest, damit er nicht völlig in sich zusammenschmirgelt.

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Und jetzt könnt ihr daraus zaubern, was euch gerade in den Sinn kommt! Leckere Hörnchen, einen Blechkuchen, Hefezöpfe, Osterhäschen,… eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Was ich aus dem tollen Hefeteig gezaubert habe und wie, erkläre ich euch nächste Woche.
Ich bin gespannt auf eure leckeren Hefezaubereien und hoffe, das ein oder andere Ergebnis sehen zu können!

Alles Liebe,

Katja