Memorybook 2015: Zwölf.

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Hallo, ihr Lieben!

Ich war letzte Woche mit einer tollen Freundin auf Juist und habe nicht nur viel gelacht und tolle Gespräche geführt, sondern mich auch ein wenig in die Insel verliebt.

Für meine neu entfachte Juist-Liebe gibt es genau drei Gründe:

1. Juist ist klein. Also eigentlich ist Juist ziemlich groß, 17 km lang! Aber nur 500 m breit und so ist man in NullKommaNix einmal “quer” über die Insel gedackelt. Das ist ziemlich witzig. Gefühlt besteht Juist übrigens einzig und allein aus Strand, nämlich aus dem

2. …tollsten, weichsten und hellstem Strand, den ich je gesehen habe.

So ein toller Sandstrand, wirklich!

3. Auf Juist ist schön.

Kurz und knapp stelle ich fest: Juist ist einfach traumhaft schön und auch, wenn man’s dort eher ruhig hat (wie gesagt, alles ganz klein…), so ist es doch ein bezaubernd schönes Eiland.

Mehr dazu erzähle ich euch natürlich bald im Projekt Heimat. ABER worauf ich eigentlich hinaus will: Auch für diesen Tagestrip auffe Insel habe ich eine kleine Seite in meinem Memorybook gestaltet.

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Ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und so habe ich kurzerhand 3 Geschenkanhänger umgestaltet. Einmal mit Fotos (einfach zuschneiden, aufkleben, fertig!) und einmal mit einem hübschen “moin, Juist” Schriftzug und einem kleinen transparenten Schildchen für “oben drüber”. Außerdem habe ich als neckisches Extra ein kleines Loch gestanzt, auf der Rückseite mit Papier verklebt, sodass eine Tasche entsteht und ein ausgestanztes Kreis-Schild gestaltet.

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Sieht irgendwie nett aus, oder?! Hoffentlich konntet ihr das Wetter auch so genießen, wie ich…

So. Und was wandert in euer Memorybook?!

Alles Liebe,

Katja

Katja testet: Einen Pullover selber stricken. // Kooperation mit Herz und we are knitters.

pullover selber stricken we are knitters test Hallo, ihr Lieben!

Beginnen wir mit einem Geständnis: Ich habe den Pullover viel zu kurz gestrickt. Weil ich mal wieder zu ungeduldig war und dachte: “Ich strick die letzten 10 Reihen jetzt nicht, das reicht so!” – Lesson learned, denn es reicht nicht. ABER ich habe einen Pullover selbst gestrickt! Ich möchte es in die Welt hinaus posaunen, denn das wollte ich auch schon immer mal machen.

Geholfen hat mir das passende Strickset von we are knitters – im Paket sind nämlich nicht nur Wolle und Anleitung, auch die Stricknadeln kommen bequem nach Hause.

Nun gut. Abgesehen davon, dass ich dank meiner Ungeduld nun eher ein Crop Top, als einen Pullover gestrickt habe, möchte ich euch von meinen Strickerfahrungen berichten.

we are knitters – was’n das?!

Dass Stricken wieder im Trend ist, weiß man nicht erst seit gestern. In Spanien wusste man das auch schon 2011, denn in dem Jahr gründeten María José Marín und Alberto Bravo den Onlineshop we are knitters. Hier verkaufen sie mittlerweile nicht nur Stricksets, sondern auch Häkelsets, Sticksets und natürlich Wolle und Nadeln.

Mir gefällt das frische Design hinter der Marke, und die Idee sowieso.

pullover selber stricken we are knitters test 2 Der Test. 

Was war im Paket?

pullover selber stricken we are knitters test 4

Alles, was man braucht, kommt in der hübschen braunen Tüte, die man hinterher übrigens prima als dekoratives Element in der Wohnung platzieren kann. In meinem Kit waren 5 gelbe und 1 blaues Wollknäuel, die Stricknadeln, die Anleitung und eine Nähnadel verpackt. Wie gesagt, alles, was man eben so braucht.

EASY LEVEL?

Ich bin keine Superstrickfee, ich kann zwar die Nadel schwingen und für Socken oder Stulpen oder auch Schals und Mützen hat es bisher immer gereicht, aber es fällt mir schwer, Anleitungen zu befolgen und zu verstehen. Ich habe während des Strickens also nicht nur mit meiner Ungeduld, sondern auch mit der Stricktechnik zu kämpfen gehabt. Gott sei Dank gibt’s auf dem we are knitters Blog hilfreiche Tipps.

Wenn ihr noch nicht so erfahren seid und vielleicht gerade erst mit dem Stricken anfangt, empfehle ich euch ein entsprechendes Anfänger-Set.

Das Material…

Punkt 1: Die Nadeln sind toll, ich freue mich sehr, dass sie nun in meinem Strickkorb wohnen können. Punkt 2: Die Wolle ist der absolute Traum! So schön weich und leicht zu verarbeiten. Das Gelb ist schon prima, aber ihr müsstet das Blau für die Pom Poms sehen! Das hebe ich für ein spezielles Projekt auf, da ich ohnehin die Bommel nicht an dem Pullover haben möchte.

Und das Stricken an sich?

Der Pullover wird mit doppelter Wolle gestrickt, das heißt, ich habe 2 Wollknäule gleichzeitig benutzt und über die Nadeln laufen lassen. Das führte dazu, dass der Freund öfter mal beim Entwirren mithelfen musste. Es gibt aber auch Methoden, um das Verknoten zu verhindern. Wenn die Sache mit der Geduld nicht wäre… Ha! Nein, so schlimm war es wirklich nicht! Stricken hat ja etwas sehr Meditatives, muss ich sagen. Ich mag das Klackern der Nadeln und liebe es, wenn man nicht mehr nachdenken muss, sondern einfach nur strickt. Kurzum: Stricken ist das Yoga der Herzmädchen. Hehe!

Wie lang hat es gedauert?

Puh, es ist schwer zu sagen, wie viele Stunden ich tatsächlich gestrickt habe. Ich habe oft am Abend die Nadel geschwungen, aber insgesamt hat es auf jeden Fall mehrere Stunden in Anspruch genommen. Ich habe vor, nach dieser Anleitung noch einen Pullover zu stricken, diesmal auch etwas länger, damit ich ihn definitiv anziehen kann.

pullover selber stricken test we are knitters 3 Und das Preis-Leistungsverhältnis?

Selbstgemacht ist ganz oft teurer, als gekauft. Das ist kein Geheimnis – beim Selbermachen geht es meiner Meinung nach vor allem um das Erlebnis, die Freude am Stricken und die Genugtuung, etwas zu tragen, von dem man genau weiß, wie es entstanden ist. Unter diesen Gesichtspunkten finde ich den Preis nicht sonderlich hoch. Manch einer mag aber bei 65 € die Nase rümpfen und auch das könnte ich verstehen. Jeder hat seine eigene Schmerzgrenze und ich werde ganz klar ein Strickset demnächst verschenken, damit eine liebe Person etwas für sich selbst stricken kann.

Fazit:

Eine feine Sache, so ein Strickset mit allem drum und dran. Und auch fein, einen selbst gestrickten Pullover fertig zu stellen. Denn am Ende ist man (also ich) wirklich, wirklich stolz auf sein eigenes Werk! Wie mit allem, was selbstgemacht ist, kommt es aus meiner Sicht nicht darauf an, dass alles perfekt gelingt… wir wachsen alle an unseren Herausforderungen und meine Herausforderung wird sein, den tollsten Pullover der Welt zu stricken!

Das Strickset ist mit kostenlos zur Verfügung gestellt worden, aber ich habe nach bestem Wissen und Gewissen hier von meiner Erfahrung berichtet. Auf jeden Fall noch einmal ein dickes Dankeschön an we are knitters für das Vertrauen, die Geduld und den super netten Kontakt! Ihr könnt bei Fragen nämlich einfach eine Mail an das Strickteam schicken und euch wird geholfen. Daumen hoch!

Und wenn ihr sehen wollt, was andere so gestrickt haben, schaut doch mal hier!

Habt ihr eigentlich schon einmal einen Pullover gestrickt? Ist es euch gelungen oder habt ihr euch auch etwas schwer getan, wie ich?

Alles Liebe!

Katja

Bloggen mit Herz: von der Leere im Kopf. Inklusive Lösungsansatz.

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Hallo, meine Lieben!

Dieser “Bloggen mit Herz” Post hat nur bedingt etwas mit dem Bloggen an sich zu tun, – er ist vielmehr ein kleiner Anti-Leere-im-Kopf-Leitfaden mit ein paar Anregungen gegen das Kreativitätsloch, das uns alle manchmal überrascht.

Ihr kennt das vielleicht: ihr habt etwas tolles (für den Blog, für die Arbeit…) im Sinn, schafft es aber nicht, euer Vorhaben in die Tat umzusetzen oder wisst überhaupt noch nicht, wo die sprichwörtliche Reise hingehen soll.

Mir geht es auch von Zeit zu Zeit so und dann tue ich manchmal das hier:

1. Dreht die Musik auf!

Ganz ehrlich: Gegen jegliche Gedankenblockade hilft immer Musik. Zumindest geht es mir so. Ich habe eine “Hilft immer!” – Playlist erstellt mit vielen Liedern, die mir etwas bedeuten, die mich glücklich machen und die ich im Schlaf mitsingen kann. Das sorgt dafür, dass ich a) gute Laune kriege und b) meine Gedanken woanders hin schweifen, aber c) nicht zu stark damit beschäftigt sind, den Liedtext mitzubekommen. Versteht ihr, wie ich das meine? Wenn ich nämlich mit halbem Ohr auf den Text hören müsste, wäre das Schreiberlein in mir viel zu sehr abgelenkt. Deswegen ist es wichtig, dass ihr herausfindet, welche Art von Musik ihr im Falle eines Falles bereithalten müsst, damit es euch hilft. Vielleicht probiert ihr für den Anfang etwas instrumentales aus?


2. Raus mit euch!

Der beste Ratschlag der Welt! Zieht euch an und bewegt euch nach Draußen. Genießt die Sonne, pflanzt die Balkonblumen um, lauft eine Runde um den Block. Tut einfach etwas, das nichts mit eurem eigentlichen “Problem” zu tun hat. Und manchmal findet ihr von ganz allein zu eurer inneren Stimme zurück und könnt


3. Stöbert doch mal!

Manchmal kommt die Inspiration schon um die Ecke geschlendert, wenn man stöbert. In Zeitschriften, auf anderen Blogs, in Katalogen… Stöbern lohnt sich immer, finde ich.


4. Schaut in eure Statistiken!

Wenn die totale Ahnungslosigkeit angerollt kommt, hilft es mir manchmal, einen Blick in meine Blogstatistik zu werfen. Dort kann ich sehen, wer warum auf meinem Blog gelandet ist. Wonach ist gesucht worden? Lässt sich das vielleicht irgendwie verwerten?


5. Alte Fotos auf der Platte? Haut raus!

Auf meiner Festplatte schlummern unendlich viele Bilder, die ich noch nie verbloggt habt und die in der Regel irgendwann gelöscht werden. Bestenfalls landen sie im Fotoalbum. Manchmal aber hilft es mir, in diesen Bildern herumzustöbern, mich zu erinnern und das eine oder andere Bild als Inspirationsquelle zu nutzen. Vielleicht hilft euch das ja auch?!

6. Wenn nichts mehr geht, geht immer noch Meer.

Oder Berge. Oder der Park. Oder das Lieblingscafé. Soll heißen: Wenn die Blockade übergroß wird, verziehe ich mich gern an meinen Lieblingsort. Nun ist mein Lieblingsort dort, wo Meer und Wind zu finden sind und das ist natürlich sehr praktisch, weil es direkt umme Ecke liegt, – ich habe also die Möglichkeit, “mal eben” dort hin zu gelangen.

7. Ein Ideenbuch muss her!

Es ist euch ja nicht so ganz unbekannt: ich liebe Notizbücher. Ich befülle sie viel zu selten, aber ich habe auf jeden Fall ein Blog-Ideenbuch, das immer mit kreativen Einfällen vollgekritzelt wird. Wer noch kein Ideenbuch hat, sollte unbedingt JETZT in den Schreibwarenladen stürmen, sich das schönste Notizbuch aussuchen und es zum Ideenbuch erklären! Es ist außerdem total schön, ein Buch mit sich herum zu tragen, finde ich.

Dies sind nur ein paar kleine Tipps von mir für euch und vielleicht hat ja der Ein oder Andere noch weitere Ratschläge auf Lager! Also: was tut ihr, um eure Kreativität in die richtige Richtung zu schubsen?

Alles Liebe,

Katja