Bloggen mit Herz: Mein Blog ist toll, weil…

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Hallo, meine Lieben!

Es ist ja so eine Sache, mit der Motivation. Manchmal fehlt sie, das wisst ihr sicherlich auch. Im Beruf und im Privatleben ist das ziemlich blöd. Im Blog-Leben noch blöder. Denn wir alle wollen unbedingt Teil dieser großartigen Blogosphäre sein und unseren eigenen kleinen Platz darin finden. Nicht das tun, was alle anderen machen. Ehrlich bleiben, wir selbst bleiben. Zumindest vernehme ich das immer wieder in den lieben Kommentaren und Emails, die ich von euch bekomme. Und die Blogs, die ich mir dann ansehe, sind allesamt einzigartig, originell und einfach nur herzlich.

Und wisst ihr was? Wir sind alle immer so unsicher, ob das wohl gut ist, was wir hier fabrizieren, dass wir mit Kritik ganz schnell am Mann bzw. an der Frau sind, uns das Loben aber schwer fällt.

Das muss aufhören, denn allein der Fakt, dass wir einen Blog haben, ist doch großartig! Egal, wie viele Leser wir unserer Meinung nach haben sollten, damit er “zählt”.

Und wieso um alles in der Welt tun wir uns so schwer damit, uns selbst für das, was wir hier machen, zu loben? Das muss aufhören. Und wir fangen heute an.

Gemeinsam.

Also:

Mein Blog ist toll, weil ich viel Herzblut hineinstecke und jeder Blogpost ein Stück von mir ist. Weil ich es seit fast 6 Jahren regelmäßig schaffe, neue Ideen zu verwirklichen, Worte nicht zu Papier, aber zum Blog zu bringen und bunte Fotos zu machen. Weil ich ausdrücken kann, was ich möchte. Und weil ich doch ich selbst geblieben bin. Mein Blog ist auch toll, weil der Name Programm ist und ich mich immer wieder sehr darüber freue, wenn Menschen das auch so sehen. Mein Blog ist toll!

Fühlt sich gut an, auch einfach mal sagen oder schreiben zu können, was den Blog toll macht. Und damit ich mir jetzt nicht komisch vorkomme, fordere ich euch auf, mitzumachen!

Schreibt doch einfach einen Kommentar dazu, warum EUER Blog toll ist. Wäre das was?! Ich finde, eine Portion Eigenlob für das, was wir leisten, ist heute einmal angebracht.

Ich jedenfalls bin gespannt auf die Entdeckung neuer, toller Blogs!

Alles Liebe und einen tollen Sonntag,

Katja

Bloggen mit Herz: mit Kritik umgehen.

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Mit der Kritik ist das im Prinzip wie mit schlechten Noten in der Schule damals: manchmal findet man sie gerechtfertigt, manchmal fragt man sich, wie das denn so kann. Ich selbst kritisiere online nicht gern, weil ich daran glaube, dass Jeder das Recht dazu hat, seine Meinung kund zu tun und wenn ich nicht einverstanden bin, dann schreibe ich nichts dazu, sondern klicke einfach weiter. Es kommt natürlich immer darauf an, worum es geht. Wenn es nun eine schreiende Ungerechtigkeit ist oder partout nicht mit meinen Wortvorstellungen einher geht, dann verliere ich schon mal ein kritisches Wort. Allerdings niveauvoll und (aus meiner Sicht) niemals ungerechtfertigt.

Neulich tauchte dann aber hier die Frage auf, wie ich denn mit kritischen Kommentaren in meinem eigenen Blog umgehen würde. Ich bin in der (glücklichen?!) Lage, bisher nur ganz wenige kritische Kommentare bzw. nicht in verletzendem Maße kritischen Kommentare erhalten zu haben. Denn ich glaube, ich kann mit Kritik selbst schlecht umgehen. Weil doch so viel Arbeit im Blog steckt, so viel Liebe. Und wenn das kritisiert wird, dann tut das doch irgendwie weh. Wobei, Kritik in Maßen kann ich ertragen.

Nun ist aber ja aber zunächst auch die Frage zu klären, was genau Kritik bedeutet. Es gibt unterschiedliche Arten von Kritik: jene Kritik, die wir als “konstruktiv” bezeichnen, die also dazu anregt, umzudenken oder etwas aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Und die zerstörende Kritik, die eigentlich nur zum Ziel hat, dass man sich schlecht fühlt. Wenn mir also Jemand schreibt, dass man ein Argument, das ich gebracht habe, auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann, dann ist das konstruktiv, denn es regt mich zum Nachdenken an. Wenn mich Jemand aber persönlich angreift, dann ist das dekonstruktiv und hat nur zum Ziel,  mich zu verletzen.

Hier auf meinem Blog veröffentliche ich viele DIY Projekte, Einblicke in mein Erinnerungsbuch, Rezeptideen, Fotos meiner Heimat und so weiter. Die Persönlichkeit, die hier also in die Tasten haut, spielt also durchaus eine Rolle. In den letzten Jahren ist mein persönliches Erleben aus meiner Sicht eher in den Hintergrund gerückt und die Anleitungen und anderen Ideen in den Vordergrund. Auch das hat etwas mit möglicher Kritik zu tun, denn ich möchte nicht für die Person, die ich bin, angegriffen werden. Letztendlich soll mein Blog unterhalten und zu Diskussionen einladen.

Schweife ich ab? Vielleicht schweife ich ab. Zurück also zum Umgang mit Kritik.

Mit Kritik umgehen, das ist bestimmt nicht einfach. Nicht überreagieren, lautet die Devise, denn ich unterstelle dem Schreiberling einfach mal den Drang dazu, konstruktiv dazu beitragen zu wollen, dass etwas besser wird. Die Höflichkeit wahren, das finde ich auch richtig. Nicht abwertend werden, auch wenn einem vielleicht danach ist. Und dann auf das Gesagte reagieren, und sei es nur, dass man schreibt, dass es in jedem Fall ein Denkanstoß ist. Wenn man darauf hingewiesen wird, dass eine Sache vielleicht sogar falsch geschildert ist, dann ist es doch wirklich hilfreich.

Kritik, die nur darauf abzielt, einen selbst zu verletzen, würde ich einfach ignorieren bzw. nachfragen, wie es gemeint sein kann, um zu vermeiden, vielleicht etwas falsch zu verstehen.

Um sich vor kritischen Anmerkungen gänzlich zu schützen, müsste man die Kommentarfunktion auf dem Blog einfach gänzlich ausstellen – und ich finde, dadurch geht Vieles von dem Gemeinschafts- und Teilgedanken beim Bloggen verloren. Schade wär’s!

Wie ich ja schon erwähnt habe, halte ich mich meistens mit kritischen Äußerungen zurück. Vielleicht ist das richtig, vielleicht sollte ich aber auch üben, Kritik zu äußern, ohne gleich das Gefühl zu haben, Jemandem auf den Schlips zu treten.

Kritik hat mir in meinem Leben, so schwer sie auch für mich auszuhalten ist, immer wieder geholfen, Dinge anders zu betrachten und etwas zu ändern.

Ich wünsche euch und letztendlich auch mir, dass genau dieses Ändern auch ein Ergebnis von Kritik auf’m Blog ist.

Wie steht ihr zu Kritik, im Allgemeinen und speziell auf den Blog bezogen? Habt ihr Erfahrungen damit, kritisiert ihr vielleicht selbst? Schüchtert euch Kritik ein? Wollt ihr Kritik?

Ich wünsche euch einen grandiosen Donnerstag und sende

Alles Liebe,

Katja

Bloggen mit Herz: Mein (Blog-) Jahr 2014.

Hallo, ihr Lieben!

In 3 Tagen sagen wir “Auf Wiedersehen” zum alten und begrüßen das neue Jahr lautstark. Könnt ihr auch so schwer glauben, wie schnell das alles ging? Ich jedenfalls bin gedanklich immer noch im Sommer 2014 und wundere mich täglich, wie ein einziges Jahr so an mir vorbei fliegen konnte. Wie das Jahr, ist auch mein Blog dem Wandel der Zeiten unterlegen und ich habe für euch (und auch für mich) einen kleinen Jahresrückblick zusammengestellt…

rückblick maedchenmitherz blog
Im Januar 2014 habe ich unter anderem Zimtschnecken gebacken, die ich heute noch auf der Zunge schmecken kann. Ich habe eine Buchliste für mich und für euch erstellt und ich war am Neujahrstag mit dem Freund in Bensersiel. Schön war’s!

Im Februar 2014 habe ich Kringel gebacken, ein Handpeeling aus Kokosöl hergestellt und ganz viel am Memorybook gearbeitet.

Der März 2014 war ein ganz toller Monat! Nicht nur, dass ich 30 Jahre alt wurde, – Draußen war es etwas frühlingshafter und so war mir auch in der Küche nach frischen Zutaten, zum Beispiel für diesen Mango-Avocado Salat! Und ich fuhr nach Bremen, um an einem Workshop teilzunehmen. Wer hätte gedacht, dass dieser Workshop Auslöser für ein ganz großartiges Abenteuer werden würde?

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Hachja, der April 2014! Was für ein zauberhafter Monat das auch war! Ich habe mich in meine zum Geburtstag bekommene Silhouette Portrait Schneidemaschine verliebt und mein Wissen mit euch geteilt. Außerdem habe ich Süßkartoffel-Quesadillas gezaubert und “Bloggen mit Herz” ins Leben gerufen.

Im Wonnemonat Mai 2014 gab es ein DIY für die wichtigste Frau in eurem Leben: Notizhefte für Mama zum Muttertag sind nicht nur fix zusammengebastelt – sie sehen auch noch hübsch aus! Ich war mit dem Freund in Rysum und habe ostfriesische Gemütlichkeit gefunden. Und da war ja noch was: eigentlich schon im April habe ich für Sandra den perfekten Junggesellinnenabschied organisiert. Fernab von Bauchladen und Schnapsverkaufen. Es war ein großartiger Tag und der hat natürlich seinen ganz eigenen, laaaaaangen Blogpost verdient.

Der Juni 2014 war geprägt von vielen Erlebnissen mit dem Freund gemeinsam. Wir haben zusammen Bier getestet und Blaubeerteilchen vertilgt. Und das Beste: wir waren zum (beinahe) ersten Mal gemeinsam richtig im Urlaub! Wir haben das flache Land gegen Berge getauscht und ich habe darüber berichtet. Hach, ein schöner Monat war das!

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Und der Juli 2014 erst! Meine Güte! Juli begann mit gepunkteten Schuhen und ging weiter mit dem krassesten Himmel über Norddeich. Und dann war da noch die geniale Workshop-Ankündigung! Mir stand das Wasser sprichwörtlich auf der Stirn, als ich den Beitrag dazu verfasst habe. Ein Workshop. Von und mit Sandra und mir! Auf einer Ostfriesischen Insel, ein ganzes Wochenende lang… ihr könnt euch ja vielleicht vorstellen, wie aufregend das alles für mich war.

Im (gar nicht mal so schönen) Sommermonat August 2014 habe ich über die Eigenarten von und Vorurteile gegenüber Bloggern geschrieben und mich dabei selbst nicht allzu ernst genommen. Ich habe ein kleines Melonen-Portemonnaie genäht und leckere Nektarinen-Marmelade gezaubert! Und somit, da bin ich fest überzeugt, habe ich dazu beigetragen, dass der Sommer doch noch zu uns kam!

Und – Schwupps! – schon stand der September 2014 vor der Tür! Denn Mitte des Monats schipperten Sandra und ich nach Borkum rüber. Im (sehr umfangreichen) Gepäck hatten wir viel Material für unseren Workshop und eine halbe Tonne viel zu warme Klamotten, denn der Sommer war zurück gekommen und heizte uns ordentlich ein! Perfektes Wetter für ein perfektes Abenteuer, muss ich abschließend mal anmerken. Jedenfalls habe ich den Strand gesucht, einen Leuchtturm gefunden und ein ganz großartiges Workshop-Wochenende erleben dürfen. Eines der schönsten Erlebnisse in diesem Jahr, definitiv!

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September verflog geradezu und ich trauerte den tollen Workshop-Bekanntschaften ein wenig hinterher. Zum Trost bastelte ich im Oktober 2014 ein kleines Lesezeichen und teilte das DIY mit euch. Und auch, wie man aus Instagram-Bildern kleine Polaroids zaubert, zeigte ich euch. Das Memorybook durfte natürlich auch nicht fehlen, besonders gefallen hat mir die Seite zu unserem Ausflug nach Schillig! So schön, und so spätsommerlich.

Im November 2014 gibt es so einige Beiträge, die ich gern geschrieben habe und die ich hier noch einmal erwähnen möchte. Meinen Blogpost zum Mauerfall, zum Beispiel. Ein Beitrag, der doch persönlicher wurde, als ich beabsichtigt hatte. Fühlt sich aber trotzdem richtig an. Voller Vorfreude auf Weihnachten habe ich Karamellbonbons gezaubert, die euch und mir sehr gut geschmeckt haben. Außerdem lud ich liebe Blogger-Freundinnen zum Adventsbasteln ein und verbrachte so einen aufregenden Samstag im Kreise ganz toller Menschen! Im November sah ich außerdem einen großartigen Sonnenaufgang und bastelte den einen oder anderen Adventskalender (1, 2, 3, 4).

Und schon stand der Dezember 2014 vor der Tür! Mittlerweile gehen wir ja steil auf’s Ende zu. Für mich bedeutete der Dezember vor allem Chaos. Ich habe eine neue Arbeit (andere Abteilung, nicht anderer Arbeitgeber) angefangen und merkte schmerzlich, dass Vollzeitarbeit, Bloggen, Freunde und ein wichtiges anderes Projekt parallel nicht funktionieren konnten. Dennoch habe ich ein bisschen gebloggt. Über hübsche Origami-Haustiere, zum Beispiel. Oder darüber, wie man ganz einfach Porzellan bemalen und verschenken kann. Nicht zu vergessen: im Hinblick auf Silvester folgte auch noch ein DIY für eine tolle Tischdeko.

Das ist jetzt doch mehr geworden, als ich eigentlich beabsichtigt habe. Ich gratuliere euch für’s Durchhalten! Bleibt noch die Antwort auf die Frage: Was bringt eigentlich 2015?!

Nun, das steht noch in den Sternen, aber ich bin mir sicher, dass sich hier einiges tun wird. Zum Einen gibt es da ja noch “das Projekt”, von dem ich euch hoffentlich ganz bald erzählen kann. Und dann muss ich für mich nach meiner (nicht ganz so konsequenten) Blogpause einen neuen Rhythmus finden. Ich muss mich entscheiden, wie ich mit Kooperationsanfragen umgehe und ob ich das überhaupt noch möchte. Aktuell tendiere ich dazu, Kooperationen einfach zu streichen, da sie wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen und unter’m Strich doch nie so ganz das sind, was ich mir wünsche. Ich denke, da muss ich wirklich noch meine ganz persönliche Richtung finden.

Hach ja… Wie ist das denn so bei euch? Habt ihr bereits Pläne für das kommende Jahr? Nicht unbedingt in Bezug auf den Blog, vielleicht habt ihr einfach eine tolle Reise geplant oder gründet eine Familie? Ich bin wie immer sehr neugierig und auf eure Kommentare gespannt!

Alles Liebe,

Katja