Bloggen mit Herz: Blogger sind….

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Hallo, meine Lieben!

Wie überall im Leben, gibt es auch in Bezug auf das Bloggen viele, viele Missverständnisse und Vorurteile. Heute möchte ich mit den mir am meisten begegnenden Vorurteilen aufräumen.

Frei nach dem Motto:

“Blogger sind…”

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Erst einmal: Ein NERD ist per se nichts Schlechtes. Es ist einfach nur ein Mensch, der sich für ein bestimmtes Gebiet interessiert und dort bestens informiert sind. Insofern fühle ich mich nicht angegriffen, sollte mich jemand als “NERD” bezeichnen. Dass der Begriff an sich aber manchmal auch abwertend klingt oder klingen soll, das nervt manchmal schon. Aber per Definition würde ich schon sagen, dass Blogger in jedem Fall auch Nerds sind. Keine Computergenies (jedenfalls nicht immer), aber dennoch so interessiert am Thema Bloggen, dass sie viel Zeit investieren und bestens Bescheid wissen. Also: TRUE!

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Blogger mögen ja viele Dinge sein, aber in jedem Fall nicht einsam. Wenn ich so überlege, wie viele tolle Menschen ich durch’s Bloggen kennen gelernt habe und wie viele Bloggerinnen ich mittlerweile sogar als Freundinnen bezeichnen darf…. hach, da wird mir ganz warm um’s Herz! Ich musste mich erst einmal dazu überwinden, zu einem Bloggertreffen zu gehen, aber seitdem geht es immer weiter bergauf und ich lerne ganz zauberhafte Menschen kennen. Großartig! Also: NEIN, Blogger sind unter Garantie nicht einsam. Es mag Ausnahmen geben, aber meistens lernt man doch andere Blogger kennen und teilt zumindest schonmal eine Leidenschaft.

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Das stimmt schon: Es gibt viele Fotografen, die auch Bloggen. Aber nicht jeder Blogger ist Fotograf! Ich denke, dass das ständige Knipsen schon einen Lerneffekt hat und man immer besser wird, aber so ist es ja bei jedem Hobby: Übung macht den Meister! Also: NOPE. Blogger sind nicht grundsätzlich Fotografen.

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Wie gern wäre ich gerade von meiner Arbeit beurlaubt und hätte viel, viel Zeit! Ihr kennt das. Was könnte man dann nicht alles hinkriegen und verbloggen und wie viele Mails könnte man in dieser Zeit nur beantworten?!

Es herrscht tatsächlich mancherorts das Vorurteil, Bloggen wäre nur etwas für die gelangweilte Hausfrau. Ein bisschen was “nebenbei machen” eben. “Eine Beschäftigung haben”. Ganz davon abgesehen, dass ich weiß, dass das Klischee der gelangweilten Hausfrau total veraltet und überhaupt nicht richtig ist, bin ich auch fest davon überzeugt, dass nicht jeder hübsche Blog von einer Hausfrau stammt. Es mag sein, dass es einige Blogs gibt, die von Frauen, die Zuhause sind, geführt werden. So what? Das ist nichts Schlimmes, sondern einfach toll! Also: Auch, wenn es mich nicht im Geringsten angreift, wenn mir Jemand unterstellen würde, ich wäre “nur” eine Hausfrau…. Blogs werden nicht grundsätzlich von Hausfrauen geführt. Ein klares “Nein“.

nr4
Komisch. Die Frage, ob ich mit dem Blog denn “viel Geld verdienen” würde, taucht immer öfter auf. Ich frage mich, woher denn wohl die Annahme kommt, Jeder würde durch’s Bloggen in irgendeiner Form “reich” werden können? Es gibt nur wenige Blogs, die sich auch finanziell lohnen, und die sind mittlerweile so professionell, dass man eher von “Online Magazinen” sprechen müsste. Ich jedenfalls werde ganz, ganz bestimmt damit nicht reich und auch keiner der Blogger, die ich so kenne. Sicher gibt es Projekte am Rande, die sich entwickeln, wie zum Beispiel das Schreiben für eine Zeitschrift oder aber Kooperationen…. Aber das alles ist noch weit entfernt vom Reichtum, den sich Andere vielleicht erhoffen. Bloggen ist und bleibt etwas, das mittlerweile Viele tun und ich glaube, es ist einfach schwer, sich von der Masse abzuheben. Also muss ich wieder sagen, dieses Vorurteil stimmt einfach nicht.

nr6
Es ist schwierig, sich nicht von der vermeintlichen “Anonymität des Internets” dazu hinreißen zu lassen, private Details preis zu geben. Wie oft habe ich schon hier gesessen und darüber gegrübelt, ob ich etwas vielleicht nicht ganz so Positives hier mit euch teilen möchte, oder nicht! Ganz oft fällt meine Entscheidung dagegen aus, manchmal wage ich es aber trotzdem, etwas sehr Privates zu teilen. Viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe, finden trotzdem meinen Blog viel zu privat. Aber so unterschiedlich ist die Sicht auf diese Dinge. Ich finde jedenfalls, Blogger sind nicht von Vornherein “viel zu offen”. Letztendlich muss Jeder für sich eine Grenze finden, mit der er gut zurecht kommt und die er im Zweifelsfall auch gegenüber z.B. den eigenen Eltern gut vertreten kann.

Wie seht ihr das? Fallen euch andere Bloggervorurteile ein? Dann teilt sie mir bzw. uns doch mit, gern auch mit dem passenden Gegenargumen (oder der Bestätigung).

Alles Liebe,

Katja

PS: Auch, wenn ich die männliche Form der Anrede (Blogger statt BloggerInnen) gewählt habe, so hat dies ausschließlich mit der besseren Lesbarkeit zu tun. Nicht, dass ihr denkt “Na toll, uns Frauen vergisst sie wieder!”… :)