Katja, warum bloggst du eigentlich?

Gute Frage.

Wird mir tatsächlich gar nicht so oft gestellt, wie man vielleicht meinen könnte. Fakt ist, ich möchte trotzdem darüber sprechen, warum, wieso, weshalb.

Ich blogge nun seit 4 Jahren. Über kreative Dinge und auch ein bisschen über mein Leben. Über schöne Sachen, die mir passieren. Manchmal auch über weniger schöne Ereignisse. Erst seit Kurzem fühle ich mich wohl dabei, auf Deutsch zu Bloggen, das sei noch mal am Rande erwähnt. Am Anfang war hier alles auf Englisch. Und eigentlich nur für mich. Schon 2 Besucher am Tag haben mein Herz zum Hüpfen gebracht und ich dachte „Ha, ich hab’s geschafft, da liest Jemand das, was ich hier schreibe!“ Mittlerweile gibt es schon ein paar mehr Menschen da draußen, die sich durch meine Blogposts scrollen und das ein oder andere liebe Wort darunter schreiben.

Das macht mich glücklich.

Womit wir beim Punkt wären: Ich blogge, weil es mich glücklich macht. Ich freue mich über jeden Eintrag, den ich schreiben darf, jedes Mal, wenn Jemand diese Seite hier aufruft und vielleicht ein paar Minuten verweilt, um zu lesen, was für Wichtigkeiten ich in die Welt hinaus posaune. Ach, ich freue mich einfach darüber, dass es Irgendjemanden zu interessieren scheint, was hier so vor sich geht.

Manch einer mag jetzt zustimmend nicken, der Ein oder Andere runzelt vielleicht die Stirn und versteht immer noch nicht, wo diese Begeisterung für etwas so Banales wie das Verfassen von Einträgen über DIY Ideen oder andere Kleinigkeiten herkommen kann. Natürlich spielt auch „Anerkennung“ eine Rolle. Wenn ich hier Zuhause etwas nähe, klebe, bastele… na, dann interessiert das erst einmal Niemanden so richtig. Doch, den Freund natürlich. Aber das liegt in der Natur der Sache. Sonst kriegt es aber in der Regel Niemand mit, was ich so fabriziere. Da ist es einfach so schön, ein Bild hoch zu laden, einen Text dazu zu schreiben und einfach mal abzuwarten, was passiert. Anerkennung. Ein wichtiges Thema für kreative Köpfe, glaube ich.

Außerdem bringt mich das Bloggen dazu, neue Dinge zu lernen. Richtige Food-Fotos? Keine Ahnung, wie das geht. Also lese ich den ein oder anderen Artikel darüber und versuche, mein nicht vorhandenes Wissen in Halbwissen umzuwandeln. Klappt manchmal schon ganz gut. Die DIYs, die auf meinen Lieblingsblogs zu finden sind, brauche ich ja an dieser Stelle nicht zu erwähnen, denke ich.

Nicht Jeder kann die Faszination verstehen, die das Bloggen für mich mit sich bringt. Es ist für mich eine Glücksquelle, ganz klar. Aber auch eine Herausforderung. Ich möchte schließlich über Dinge schreiben, die für meine Leser interessant sind. Dinge, die nicht jeder Blogger bereits durchgekaut hat. Klappt nicht immer, aber manchmal, glaube ich.

Zu guter Letzt lernt man durch’s Bloggen auch unwahrscheinlich nette Menschen kennen. Leidenschaft verbindet, und dann ist es egal, wie „groß“ dein Blog ist, es ist einfach interessant, zu hören, was du machst. Ich jedenfalls habe schon einige tolle Menschen kennen lernen dürfen, denen ich sonst garantiert nie begegnet wäre.

Blogging is sharing. So einfach ist das. Happiness is only real when shared. Genau. Deswegen sind Bloggen und Glück auch dasselbe, wenn ihr mich fragt.

Und dafür blogge ich: Für’s Glück, für’s Teilen, für die Herausforderung und für die Freundschaften.

Kommen wir zur Sache: Warum bloggt ihr?

Katja

 

Hey lovelies!
I wanted to tell you why I blog. This is not an easy topic for me but let me try to break it down to a few main reasons for blogging: 

I blog because it makes me happy. Writing a blogpost is the most inspiring thing for me to do and I love reading comments. Thinking about it: It makes me so happy that anyone out there would read this blog. Woah, amazing!
I blog because it allows me to share my projects. Sharing is good and it makes me smile all the time that during creating a project I like to think about how I would photograph it to make it look pretty on my blog. 🙂
Speaking of it: Blogging inspires me to get better. Food photography? No idea about that but I am eager to learn so I can take pretty pictures for my recipes.
Blogging is a challenge because I don’t want my blog to be like everyone else’s blog. You know? It should be MY place so I have to think about my values and style over and over again. 
Also blogging made me meet wonderful, inspiring people and I surely wouldn’t want to miss that!
Blogging is sharing. And happiness is only real when shared. That’s what blogging is for me: pure happiness, sharing, challenge and friendships.
Why do you blog?

Loves, Katja

Advertisements

10 Gedanken zu “Katja, warum bloggst du eigentlich?

  1. shivilay schreibt:

    Sehr schön! Denke bei mir sind es so ziemlich dieselben Gründe. Es macht einfach unheimlich viel Spaß. Man kann verbreiten, was man daheim schafft – auch wenn es vielleicht nur ein einziger liest und sieht.
    Mein Blog ist nicht arg besucht und ich freu mich über jeden Kommentar. Manchmal freue ich mich sogar mehr, wenn ich durch Unterhaltungen plötzlich erfahre, dass Bekannte meinen Blog wohl lesen, ohne zu kommentieren und sich dann plötzlich irgendwann zu äußern.

    Und ebenso ist es schön, dass man Gleichgesinnte findet und gezielt suchen kann. Durch andere Blogs zu stöbern und dort zufällig auf totale Schätze zu stoßen ist einfach atemberaubend. Und dort die Beiträge zu lesen und zustimmen zu können. Solch liebe nette Menschen würde man wohl nur schwer finden, wenn man einfach so da draußen nach ihnen sucht. Meist auch gar nicht möglich, weil sie nicht in der selben Stadt oder gar im selben Land leben. Es bereichert einen einfach 🙂
    Auch wenn es nur für einen selbst ist, auch wenn es mal keiner liest. Es sich von der Seele zu schreiben ist für einige eine wahre Therapie~

  2. ja-sagerin schreibt:

    schön geschrieben!
    ich glaube es sind bei allen ähnliche gründe…bei mir vor allem auch, wie bei dir: ich mache viel zu hause selbst, ich klebe fotos ein, mache mini-alben, etc…und ausser meinem mann kann ich es ja niemandem wirklich zeigen…da ist der blog schon eine tolle plattform 🙂
    lg!

  3. Saraphina K. schreibt:

    Wieder einmal ein sehr gelungener Post 🙂
    Meine Gründe fürs Bloggen sind ähnlich wobei bei mir noch dazu kommt das ich einfach keine Lust mehr hatte jedem den meine Storys interessieren eine Mail zu schreiben wenn ich eine neue getippt habe. Dafür ist der Blog einfach genial, alle Texte sind übersichtlich verstaut und man bekommt auch noch neue Leser dazu.

    Wünsche dir noch viel Spaß mit deinem Blog und hoffe auf weitere Posts von dir.

    Lg. Saraphina

  4. San schreibt:

    Das hast Du supergut zusammengefasst. Ich finde die Gemeinschaft auch einfach toll. Man findet im realen Leben um einen herum nicht immer Leute, die sich für die gleichen Dinge begeistern können und das Internet hat da auf jeden Fall eine Tür geöffnet…

    oder für Leute wie mich, die so weit von zuhause weg wohnen, ist es ein toller Weg in Kontakt zu bleiben und auch neue Freundschaften zu schließen.

  5. Jessica schreibt:

    I feel the same way when I blog. I do have trouble getting started when writing but once I start it is hard to stop. I love sharing my experiences, and failures.

  6. Fee schreibt:

    Das geht mir ähnlich.`Wichtig ist vor allem: es macht glücklich. Und was kann ein besserer Grund sein 🙂

  7. Sabrina schreibt:

    Mir geht’s auch ähnlich. Ich bin immer stolz, wenn ich einen neuen Blogeintrag verfasst habe und ich ihn gelungen und schön finde. Außerdem ist es für mich fast wie eine Art Tagebuch, zwar weniger von der persönlichen Sorte, aber ich halte doch fest, was ich erlebt habe, was ich gebacken habe und wies mir geschmeckt hat, oder was ich gebastelt habe und obs auch was geworden ist.. Ein bisschen gegen das Vergessen ankämpfen eben.. und wenn meine kleinen Blog-Merk-Einträge, auch noch für andere Menschen interessant sind – na um so besser, das freut mich dann wirklich extremst 🙂

  8. Alex L schreibt:

    Hi,
    ich blogge, weil ich es schon seit 8 Jahren tue und weil es mir Spass macht. Damals fing ich bei Blogger.com an und blieb dort ein Jahr. Danach stieg ich auf WordPress und ein eigenes Blog um und seitdem hat es sich so ergeben, dass ich Spass am Schreiben hatte. Heute betreibe ich ein Dutzend Blog auf verschiedenen CMS und bin sehr zufrieden damit.

    Das Bloggen kann auch verbinden, man lernt völlig neue Blogger und Blogs kennen, kann sich unter Gleichgesinnten austauschen und sich gut vernetzen.

    Ich blogge aber auch, weil ich mich mitteilen möchte und meine Gedanken mit dem Internet teilen möchte. Es macht mir Riesenspass, Blogpost für Blogpost zu produzieren, andere damit zu erfreuen, Feedback zu erhalten und diesen Kreislauf immer wieder neu anzukurbeln.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.