Tuesday Reads: Gone Girl.

Es wird gehyped, gelobt, gefeiert!

tuesday reads

 Gone Girl von Gillian Flynn

ist ja der Hit 2013 – wenn man den Auslagen im Buchladen Glauben schenken will. Ich habe festgestellt: Ich will nicht.

Die Story:

Nach fünf Jahren Ehe haben sich Amy und Nick nicht mehr viel zu sagen. Aus der Traumfrau ist eine gewöhnliche Frau geworden, aus dem Traummann ein desillusionierter Typ ohne Job.
Am fünften Hochzeitstag verschwindet Amy urplötzlich und alles sieht nach einer Entführung mit anschließendem Mord aus. Der Hauptverdächtige ist schnell gefunden: Nick. Er verhält sich merkwürdig – der Situation unangemessen – und scheint sich selbst nicht unter Kontrolle zu haben. Auch Amy’s Tagebuch zeugt von der Angst, die sie vor ihm hatte.

Nick hingegen beteuert seine Unschuld. Aber tun sie das nicht alle?

Sollte man’s lesen?

Ich tue mich ja recht schwer damit, zu behaupten, man sollte das Buch lieber nicht lesen. Eigentlich ist es leichte Unterhaltung, manchmal etwas langatmig und flach, aber kein Buch, das man nicht lesen sollte. Eher eines für Abende in der Badewanne oder auf Reisen. Zum Drinschmökern und so. Jedoch unter Garantie nicht DAS Buch des Jahres! Kein Thriller, der Gänsehaut verursacht. Wirklich nicht. Ich war eher gelangweilt, denn irgendwie war die ganze Geschichte von Anfang an ziemlich gut zu durchschauen und ich dachte zwischendurch immer wieder, dass ja bald der Punkt kommen muss, an dem ich denke „WAAAAAS? Hätte ich nie erwartet!“. Der kam, wie gesagt, nicht.

Freunde des puren Nervenkitzels kommen hier eindeutig zu kurz, jene, die einfach eine nette Unterhaltung für zwischendurch wünschen, werden nicht enttäuscht.

 

Alles Liebe,

Katja


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