Projekt Heimat. Heute: Ewiges Meer.

„Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr.“

Bei uns ist die See das Meer und das Meer die See. Einfach zu verstehen, richtig? So kommt es auch, dass kurz hinter Aurich Richtung Wittmund raus das „Ewige Meer“ liegt. Ein See, wohlgemerkt. Kein Meer.

Und wenn man wie ich hunderte Fotos auf der Festplatte hat, stolpert man irgendwann einmal über alte Fotos vom „Ewigen Meer“ und denkt: Das musst Du unbedingt ins „Projekt Heimat“ einbauen. Herzlich Willkommen zur Show, ihr seid schon mittendrin!

 

ewigesmeer2So. Das „Ewige Meer“ also. Ein See, vielmehr ein Hochmoorsee, inmitten unserem schönen Ostfriesland.

Die wichtigsten Daten dazu in Kürze:
1800 m lang, 900 m breit und maximal 2 m tief. Ein Prachtstück, dieser See. Ein Idyll und auch ein Lehrpfad, denn entlang des Sees gibt es viele „Lernstationen“, die von den Bewohnern so eines Moores und auch von der vielfältigen Flora berichten.

ewigesmeer3Damit die Natur nicht zu sehr gestört wird, gibt es einen Holzweg, der um den ganzen See führt.

ewigesmeer1Hier kann man mit gutem Gewissen herumstapfen und nebenbei die schönsten Kleinigkeiten entdecken. Wie diesen hübschen Marienkäfer. Wir alle mögen doch Marienkäfer, oder?

ewigesmeer4Warum es am „Ewigen Meer“ im Winter besonders schön ist? Nun, weil manchmal der ganze See zufriert und man Dank Holzweg und Stegen sehr schön Schlittschuh laufen kann, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie man nun vom Ufer auf’s Eis und wieder zurück kommt.

Und natürlich, weil diese raue Natur mit ein paar Schneeflecken hier und da ihren ureigenen Reiz hat, dem zumindest ich nicht widerstehen kann. Nach einem langen Spaziergang auf dem ewigen Weg am „ewigen Meer“ kann und muss man im Galeriecafé eine Tasse Ostfriesentee trinken und ein Stück Kuchen essen. Ganz dringend!

Ach, und übrigens (bevor ich es vergesse!) – auf dem Weg zum „Ewigen Meer“, quasi vom Parkplatz zum Holzweg, kommt man an einem kleinen „Zoo“ vorbei, mit Ziegen und Kühen und Eseln und sogar einem Pfau. Man darf sich an den kleinen Tieren erfreuen und es gut finden, dass sie relativ viel Platz haben. Und: Eine kleine Spende steckt man in die Spendendose, damit honoriert wird, dass sich Jemand um die Tiere kümmert.

Wenn ihr mal in der Nähe seid, dann empfehle ich euch dringend, zum „Ewigen Meer“ zu fahren und eine Weile auf dem Holzweg zu sein. Lohnt sich. Immer! Versprochen.

Meine lieben Mit-Abenteurer,

vielen Dank für’s Lesen und Kommentieren. Es ist mir immer wieder eine große Freude, gemeinsam mit euch auf’s Heimatabenteuer zu gehen und die schönsten Ecken zu entdecken!

Alles Liebe,

Katja

 

 

 

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3 Gedanken zu “Projekt Heimat. Heute: Ewiges Meer.

  1. Felilein schreibt:

    Das ist einfach nur wunderwunderschön! Genau mein Ding und traumhaft tolle Fotos! Ich will auch ein ewiges Meer in der Nähe haben…
    Liebe Grüße
    Feli

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