Tuesday reads: Chroniken der Unterwelt.

Hallo, meine Lieben!

Ich lese Bücher und schaue mir die Verfilmungen an. Sehr gern. Und am Ende gehe ich aus dem Film und denke entweder „tolle Umsetzung“ oder „da hat die Hälfte gefehlt“… Kennt ihr sicherlich. Doch auch bei den tollsten Verfilmungen fehlt noch viel zu viel.

Bei dem heutigen Buchtipp war’s andersrum. Ich sah zuerst den Film und kaufte mir dann das Buch. So ergab sich der heutige Buchtipp:

City of Bones: Chroniken der Unterwelt. Von Cassandra Clare.

Worum geht’s?

Clary ist ein ganz normales 15jähriges  Mädchen und lebt mit ihrer Mutter in New York. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag ist für Clary plötzlich alles anders: Sie kann Dinge sehen, die Andere nicht wahrnehmen, ihre Mutter wird von den dunklen Mächten entführt und ein Dämon verwüstet ihre Wohnung. Ganz nebenbei lernt sie die Schattenjäger Jace, Alec und Isabelle kennen und wird in die dunklen Abgründe New Yorks hinein gezogen. Eine Welt, deren Existenz sie nicht einmal geahnt hat, zieht sie plötzlich in ihren Bann.

Sie entdeckt, dass ihre Mutter einst einem geheimen Kreis aus Schattenjägern angehört hat und dass der Anführer, Valentin, mit ihr verheiratet war. Und sie findet heraus, dass die dunklen Mächte es auf etwas sehr Wertvolles abgesehen haben: Den Kelch der Engel. Nur, indem sie den Kelch findet, kann sie ihre Mutter retten.

Und?

Nun, sicher sind die Bücher (es gibt mehrere „Episoden“) nicht gerade ein Feuerwerk an literarischer Kunst. Auch der Film ist nicht gerade ein Meisterstück. Aber trotzdem – oder gerade deswegen – kann ich euch das Buch an’s Herz legen. Es liest sich gut weg und es ist eine kurzweilige Unterhaltung. Auch die Idee finde ich ganz reizvoll. Es bleibt aber ein Buch für Teenager, das muss man dazu sagen. Doch ich gebe zu: ich bin manchmal noch ganz gern Teenager. Ihr vielleicht auch? Dann ab in den Buchladen!

Alles Liebe,

Katja

PS: Ich werde oft gefragt, ob ich wirklich all die Bücher lese, die ich euch hier beschreibe. Tue ich. Im Schnitt lese ich ca. 1 Buch pro Woche, manchmal brauche ich auch etwas länger. „Chroniken der Unterwelt“ ist mein 5. Buch in diesem Jahr, momentan habe ich Nr. 6 auf dem Nachtschrank liegen. Bücher sind eine herrliche Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen. 

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7 Gedanken zu “Tuesday reads: Chroniken der Unterwelt.

  1. Anita schreibt:

    pro woche 1 buch? wahnsinn! ich schlaf beim lesen immer ein, dann muss ich am nächsten tag wieder so weit zurückblättern – das ich mittlerweile lieber den fernseher aufdreh 🙂
    glg anita

  2. Christina schreibt:

    Von einer so dreiste Plagiatorin würde ich nie was lesen!
    Ich weiß ja nicht, ob du das vorher wusstest. Aber die Cassandra Clare ist berühmt-berüchtigt für’s Klauen gerade bei freien Schreibern und (ehemaligen) Fanfiction-Autoren…
    google einfach mal ihren Namen in Zusammenhang mit plagiarism. Bzw. ist auch schon auf ihrem Wikipedia-Eintrag davon zu lesen.

  3. Katja schreibt:

    hallo christina,
    ich habe mir den wikipedia eintrag einmal durchgelesen… und da ist die rede davon, dass sie als „fan autorin“ angefangen hat und dort (aus nachvollziehbaren gründen) auch mit den plagiatsvorwürfen konfrontiert gewesen ist.
    aber zu den chroniken bspw, die ja ein eigens geschriebenes buch sind, gibt es solche vorwürfe (zumindest bei wikipedia) nicht. zudem müsste man dann auch bei „tagebücher eines vampirs“ plagiat unterstellen. oder „night school“. auch andere bücher sind wieder vorher geschriebenen sehr ähnlich.
    ich sehe mich nicht in der position, dort zu „richten“ und habe das buch trotzdem gern gelesen.

  4. Katja schreibt:

    liebe anita! 😀

    ich schlafe beim lesen auch immer ein, aber schaffe trotzdem noch ziemlich viel 😉

  5. Christina schreibt:

    ja gut, ich hab mich auch tatsächlich in das ganze Drumherum der Plagiats-Vorwürfe eingelesen und das ist halt schon starker Tobak. Und ich glaube auch denjenigen, die die Clare anklagen.
    Und „City of Bones“ ist halt so ein ausgenudelter Plot mit plötzlich erfahre ich, dass ich Hexe/Zauberer/Vampir/Werwolf/Fee… bin und die „Welt retten“ muss. Da schrecken mich tatsächlich nicht nur die Plagiatsvorwürfe ab. Aber ich gehör auch zu denjenigen, die Harry Potter lieben, mit 30 Jahren noch Young Adult-Romane wie The Hunger Games lesen, aber nie NIE im Leben Twilight lesen werden 🙂 Da kommt’s mir nur hoch, wenn ich 5 Minuten von dem Mist im Fernsehen sehe, bah!
    Es hat halt jeder so seine Vorlieben

    lg
    Christina

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