Bloggen mit Herz: Motivation.

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Hallo, ihr Lieben!

Heute startet nun also die „Bloggen mit Herz“ Reihe und als ich mich an meinen Laptop setzte, um diesen Post zu schreiben, wanderten nach und nach gefühlte 100 Posts in den Papierkorb. Warum? Weil ich vieles zu sagen habe, aber gar nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll. Am Ende habe ich mich dazu entschieden, einfach anzufangen, und das ist manchmal die beste Entscheidung…

Nun gut, ich möchte heute einmal dazu anregen, über die Motivation hinter dem Bloggen nachzudenken. Wie war das bei euch, – was hat euch damals dazu animiert, einen Blog ins Leben zu rufen? Bloggt ihr schon lange oder seid ihr vielleicht gerade neu eingestiegen?

Ich bin ein Schreiberling – ich schreibe gerne, ich drücke meine Gedanken und Gefühle sehr gern in Worten aus. Und so habe ich mit 12 Notizbücher vollgekritzelt mit Gedichten und Geschichten. Habe meine Tagträume verwortlicht und war eher intovertiert. Mit 14 kam das Internet dazu, in kleinen Dosen, denn damals musste man noch pro Minute bezahlen. (Erinnert ihr euch?) Mit 16 startete ich meinen ersten eigenen Blog, „Giraffensocken“, damals allerdings eher eine Art Tagebuch und ein Ort, um meine Geschichten loszuwerden. Seinerzeit war myblog „the place to be“ und so hostete ich dort meinen Blog. Ein paar Jahre später, während des Studiums, (ich erzähle die Geschichte immer wieder gern…) war mir in den Semesterferien langweilig und so begann ich, meine kreative Seite nicht mehr nur in Worten auszudrücken, sondern auch plastisch kreativ zu werden. Es fing alles an mit FIMO. Ja, genau. Mit KNETE!

Ich habe kleine Miniaturen zurecht geknetet und hier gezeigt.

Oder hier. Unter dem Hashtag „FIMO“ findet ihr auf meinem Blog übrigens noch mehr Kneteaction.

Damit fing es an, und so begleitet mich dieser Blog bereits seit dem 07.03.2009 auf meinen kreativen Abenteuern.

Mittlerweile ist es ruhiger um Knete, DIY Ideen und Anleitungen geworden, das liegt schlichtweg daran, dass ich zwar viele Ideen habe, sie aber dann meistens schon woanders in abgewandelter Form erblicken konnte und das macht mich manchmal unzufrieden. Aber es kribbelt in den Fingern, wenn ich meine früheren DIYs sehe… ich möchte unbedingt wieder!

Aber zurück zur Motivation.

Klar, am Anfang war mir langweilig und ich wollte meine Zeit sinnvoll nutzen und meine Kreativität teilen. Aber ich merkte schnell, dass das Bloggen für meine eine perfekte Mischung aus allem ist, was ich mag: Schreiben, Basteln, Fotografieren und Kommunizieren.

Im Laufe der Zeit wurde das Bloggen jedoch immer mehr zu einem Bereich meines Alltags, den ich sehr genossen habe und immer noch genieße. Bloggen bedeutet für mich, zur Ruhe zu kommen. Kreativ sein zu können. Neue Dinge zu lernen. Neue Menschen kennenlernen zu dürfen.

Am Bloggen motivieren mich also einige DInge:

1. Feedback.

Kommentare, E-Mails, Briefe… mit Leserinnen und Lesern – also euch! – in Kontakt zu treten und zu bleiben, das finde ich immer wieder motivierend. Es gab schon so manche Situation, in der ich traurig oder einfach nur ausgelaugt war, da haben mich ein netter Kommentar oder ein zauberhafter Brief wirklich aufgemuntert.

2. Inspiration.

Ich liefere Ideen und Rezepte und einen kleinen Einblick in meine Heimat und kriege andersrum auch unglaublich tolle Ideen und Anregungen von anderen Blogs. Ihr kennt das vielleicht – einfach auf dem Lieblingsblog nach Ideen suchen und die perfekte DIY Anleitung finden: der perfekte Moment.

3. Kopfentleerung.

Manchmal ist mein Kopf so voller Ideen, dass ich froh bin, sie irgendwo loswerden zu können. Hier ist der perfekte Ort, denn…

4. MEIN Ort.

Ja, genau. maedchenmitherz ist mein Ort. Meiner. Ganz allein! Es ist großartig, dass ich etwas geschaffen habe, dass so ganz und gar meins ist. Quasi wie mein eigenes Magazin. Und noch toller, dass es Menschen gibt, die sich dafür interessieren!

Und jetzt seid ihr dran: Was motiviert euch zum Bloggen? Wieso bleibt ihr dran, warum macht ihr gerade eine Pause? Teilt eure Gedanken mit uns, das ist der Grundgedanke am Bloggen und auch der Grundgedanke an dieser Serie.

Alles Liebe!

Katja

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20 Gedanken zu “Bloggen mit Herz: Motivation.

  1. raumideen schreibt:

    Mich motiviert auch sehr das Feedback der Leser. Ebenso ist mein Blog aber auch ein Platz für meinen kreativen Spielraum. Hier kann ich meine Ideen und gesammelten Inspirationen in Worte fassen und der Welt mitteilen. Bloggen ist wunderbar! 🙂

  2. stilmom schreibt:

    Hallo!
    Meinen Blog gibt es erst seit kurzem. Meine Motivation ist auch das schreiben. Früher habe ich immer Tagebuch geschrieben, handschriftlich. Ich liebe Notizbücher, Tagebüche und To do Listen. Ich mag Papier und Schrift, habe aber jetzt das online schreiben für mich entdeckt. Man kann kreativ sein und hat so viele Möglichkeiten. Mit Schriften, Farben und Bildern zu experimentieren. ich bin ein Erinnerungsfreak. Daher gefällt mir auch dein Blog so gut! Deine Memorybooks finde ich ganz toll und ich bin schon kurz davor mir eins in deinem Dawanda Shop zu ordern. Kommt noch 🙂
    Ich schreibe meinen Blog hauptsächlich für mich. Damit meine Erinnerungen erhalten bleiben. Und weil es mir hilft den Kopf frei zu bekommen wenn ich meine Gedanken aufschreibe. ich kann dann klarer sehen.
    Dein Blog ist wunderschön! Wenn meiner „groß“ ist, soll er auch so schön werden. Daran arbeite ich noch.

    Ganz viele Grüße Nadine

  3. essen & l(i)eben schreibt:

    besonders schön finde ich, dass Du sagst, maedchenmitherz ist Dein Raum, den Du gestaltet und geschaffen hast. ist das nicht toll?

    das sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen. und es gibt mir gerade den Stupser, den ich gerade brauch 🙂

    ich habe einfach angefangen, weil das Thema Essen (und Foodblogs) eh so omnipräsent in meinem Leben war. das brauchte dringend ein Ventil. dann habe ich sehr bald gemerkt wie sehr ich das Schreiben und mich daran erinnert, dass ich als Teenie immer einen Block dabei hatte. und dann kam der Austausch dazu – jeder Kommentar lässt mein Herz ein Stückweit höher schlagen.

    heute ist das das tollste für mich.

    dicht gefolgt, von der Menge an Kreativität und Inspiration, die sich auftut, wenn man sich auf die Blog-Welt einlässt.

    ich wünsche fabulöse Ostertage.

  4. giftmischerin86 schreibt:

    Hey hey,
    frohe Ostern 🙂
    für mich begann alles, weil ich etwas brauchte über das ich nicht viel nachdenken musste… klingt irgendwie blöd, aber mir ist es zu der Zeit sehr sehr sehr schlecht gegangen und ich hätte nichts machen können, das mich irgendwie kopfmäßig „tiefer“ beschäftigt hätte… also Schminke 🙂 und Rezepte 🙂 die lieben Kommentare haben mir geholfen und mich motiviert. Es war gut, Zeit mit etwas banalem wie dem neuen DM-Einkaufs-Haul zu verbringen und hat mir ein kleines Stück geholfen aus dieser Hölle rauszukrabbeln.
    Und so geht es mir heute noch, ich kann prima abschalten, außerdem hab ich hier Leute die sich genauso für diese Themen interessieren, die fehlen mir im Realen Leben ein bischen.
    Ganz liebe Grüße, stand neulich tatsächlich vor dem Fimo-regal 🙂

    Claudia

  5. Marlene schreibt:

    Mein Blog http://verrueckteshuhn.wordpress.com ist Anfang 2012 aus der Wut heraus entstanden 😉 ich hab mich schon immer sehr für Umweltthemen interessiert und da gibt es ja immer wieder etwas, worüber man sich aufregt. Dann kam das DIY dazu, was auch ganz gut zum Blogthema Nachhaltigkeit passt. Erst im letzten Jahr kam der soziale Faktor dazu – die lieben und inspirierenden Kommentare, das kann richtig abhängig machen vom bloggen! Weil ich finde, dass ein Blog sich einigermaßen an ein Grundthema halten sollte, hab ich noch einen zweiten über Museen, Kultur und soziale Medien. Auch da ist der Austausch mit anderen eine treibende Motivation ♡
    Viele Grüße & vielen Dank für den Blick hinter deine Blog-Kulissen (die FIMO-Ohrringe sind toll! Vielleicht sollte ich auch mal wieder Knete kaufen! )
    Marlene

  6. Katja schreibt:

    hallo marlene!
    oh wow, deinen blog habe ich gleich mal gebookmarked, ich brauche neue blogs, die sich nicht nur ums basteln drehen, in meinem reader. 🙂 daher danke schonmal dafür!
    und auch danke für deinen kommentar – was soll ich sagen: das ist eine gute einstellung.
    alles liebe,
    katja

  7. Katja schreibt:

    hallo claudia!
    dass bloggen einem über so manches tief helfen kann, finde ich immer wieder bemerkenswert! sehr schön. und du hast recht, man findet einfach schneller gleichgesinnte! einer der vorteile unserer digitalen welt 🙂
    alles liebe,
    katja

  8. giftmischerin86 schreibt:

    Hallo Katja,
    Ja, ich muss sagen, weil es einfach ein absolut flexibles Hobby ist, ich weis ich geh niemand auf den Keks, weil niemand MUSS mich lesen und wenn ich was tiefgreifendes schreiben will mach ich das und wenn eben nicht (wie es bei mir eben der Fall war) schreib ich über Schminke 😉
    Grüßle
    Claudi

  9. Daniella schreibt:

    hey du Liebe,
    ich hab ja vor kurzem auch n Beitrag dazu geschrieben und ja, ich blogge weil ICH es will und weil es mir Spaß macht und mir sehr viel gibt.
    Aber wenn zu manchen beiträgen garkeine Kommentare eintrudeln ist das schon sehr frustrierend…
    weißte wie ich mein.
    manche schreiben über n pups und bekommen 100 kommentare und man selbst für irgend ne schöne DIY Idee keine. dass ist dann manchmal schon frustrierend…
    aber ich lass den Kopf nicht hängen 😉
    kussi
    Dani

  10. Tine schreibt:

    Liebe Katja,
    ich habe erst vor kurzem angefangen zu bloggen. Ich bin schon seit langem eifrige Leserin verschiedener Blogs, liebe es kreativ zu sein und zu schreiben – auch wenn nicht immer alles so klappt, wie ich es mir vorstelle und ich bin eine leidenschaftliche Köchin.

    Durch das Lesen der Blogs bekam ich ständig Lust selber Dinge auszuprobieren. So kam auch meine Idee einen eigenen Blog ins Leben zu rufen.
    Allerdings musste ich auch schnell feststellen, dass man sich wirklich im Klaren darüber sein sollte, welche Themen der Blog beinhalten soll und wofür man das Ganze eigentlich macht. Irgendwie hatte ich auf einmal 1 000 Ideen und war etwas überfordert. Nun wollte ich die Ostertage ein wenig dazu nutzen mir mehr Gedanken darüber zu machen wie ich mir meinen Blog vorstelle.
    Liebe Grüße
    Tine

  11. Sanna schreibt:

    Liebe Katja,

    tja, das mit der Motivation ist so eine Sache.

    Da ich erst seit kurzem blogge, verfüge ich noch über einen recht großen Motivationsspeicher, von dem ich zehren kann. 🙂 Dieser Speicher ist derzeit einfach gefüllt mit einer riesigen Lust aufs Bloggen und einer großen Menge Spaß, die mir das Bloggen macht. Außerdem ist dort enthalten, dass ich es einfach super toll finde, jetzt endlich irgendwie so einen Kanal zu haben, auf dem ich die vielen Dinge, die mir so im Kopf rumschwirren, einfach mal loslassen zu können. Ähnlich, wie Du das ja auch u.a. beschrieben hast.

    Aber ich befürchte, dass der Speicher nicht ewig vorhalten wird und hoffe, dass es dann andere Dinge gibt, die mich motivieren werden. Ich schätze, dass es mir dann schon reichen könnte, wenn ich z.B. durch Feedback jeglicher Art und Weise einfach merke, dass es da draußen Menschen gibt, die sich für den Inhalt meines Blogs interessieren. Die ich vielleicht irgendwie inspirieren konnte, sei es durch einen Denkanstoß oder eine schönes Bildchen zum Ausdrucken. Oder denen ich einfach eine gute Zeit bereiten konnte. Hhm … mal sehen…. in ein paar Monaten bin ich bestimmt schlauer. 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Sanna

  12. Franzi schreibt:

    Hallo Katja,
    ich bin erst seit kurzem Blogger, obwohl.. eigentlich habe ich letztes Jahr angefangen um mich vom Abi-Lernstress abzulenken, das ist schnell eingeschlafen. Aber seit 1-2 Monaten bin ich wieder voll dabei. Ich sprudel vor Motivation und würde am liebsten jeden Tag mehrere Einträge machen, hochladen, habe super viele Ideen. Noch bin ich ein ‚Mischmasch-Blog‘, auf der Suche nach einer Linie – aber ich habe so viele Interessen die ich gerne teilen möchte. Und ich hoffe, ich finde Leser mit auch so vielfältigen Interessen 🙂
    Liebste Grüße
    Franzi

  13. San schreibt:

    Ich habe mit dem Bloggen 2004 angefangen… aber geschrieben und kommunziert habe ich schon seit Grundschulzeiten. Damals noch durch unzählige Brieffreundschaften (und auch das ein oder andere Tagebuch). Das Bloggen hat sich anfangs angeboten, als ich in die USA gezogen bin, um meine Familie auf dem Laufenden zu halten… dann hat sich das Ganze verselbstständigt und nun blogge ich eigentlich aus den gleichen Gründen wie du 🙂 Kommunikation, Kopfentleerung, Kreativität 🙂

  14. extrafruity schreibt:

    Ich schreibe schon seit Ewigkeiten online. Angefangen habe ich noch auf http://www.mytagebuch.de (ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt) und so ging es auch eine ganze Zeit: Als Online-Tagebuch, in dem ich ganz akribisch meinen Tagesablauf und meine Erlebnisse schilderte. Heute ist das Bloggen ja eher etwas ganz anderes geworden, bei dem man in den meisten Fällen gar nicht viel über den Alltag des Bloggers erfährt! Das finde ich etwas schade und daher freue ich mich über Aktionen wie 12 von 12 und ähnliche.
    Meine Motivation ist im Moment ein wenig im Keller, ich habe keine Lust, mich an den Laptop zu setzen. Ich bin gerade in so einer Sofa-Phase, ich will eigentlich nur Lesen und Serien schauen… Aber bald kommt auch wieder eine Phase, in der ich mehr nähe, blogge und kreativ bin, da wette ich drauf. Ich blogge also ein bisschen in Wellen… Und hoffe, dass meine Leser das mitmachen! 😉
    Besonders schön finde ich am Bloggen auch, dass man noch Jahre später nachlesen kann, wie es damals war. So verlinke ich z.B. bei 12 von 12 oder bei meinen Monatsplänen auch immer noch die Blogposts von den Jahren davor. Das interessiert wahrscheinlich keine Socke, aber ich selbst freue mich immer sehr darüber, wenn ich sehen kann, was ich vor zwei Jahren am 12. April so erlebt habe!
    Liebe Grüße
    Nele

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