Projekt Heimat: Das Große Meer.

gm0MOIN!

Das Glück liegt manchmal nur einen Steinwurf von dir entfernt, sagte mal ein weiser Mensch. Vielleicht ist es gar kein weises, altes Sprichwort, aber es ist auf jeden Fall wahr!

Vor einiger Zeit zog es den Freund und mich zum „Luft schnappen“ ans Große Meer, ein See, der ganz idyllisch etw 15 Minuten von Aurich entfernt Richtung Norden liegt. Vielleicht auch Richtung Süden, ich kenne mich da nicht aus. Aber ihr werdet es – Dank Navi und Smartphone – schon finden!

Jedenfalls wollten wir frische Luft schnappen und den Kopf frei kriegen und da ist so ein Spaziergang „umme Ecke“ quasi immer noch das Beste! Und als wir da am Großen Meer herumspazierten, stellte sich unweigerlich Urlaubsstimmung ein, so idyllisch und maritim ist dieser Ort. Ein kleines Paradies, ganz nah.

gm3Mit echtem Strandsand und viel Wasser begeistert der gar nicht so kleine See mich in letzter Zeit wieder öfter, hatte ich doch vergessen, wie schön es dort ist. Ihr kennt das, man ist ja selten Tourist in seiner eigenen Nachbarschaft. Dabei müsste man genau das viel, viel öfter machen: Die Nähe mal so betrachten, wie ein Tourist es tun würde!

gm1Dieser Tourist würde dann nämlich romantische Ecken en masse finden und verwittertes Holz, das an alte Schiffsbohlen erinnert.

gm4Der Tourist in mir und in euch würde auch den herrlichen Frühling begrüßen und unbedingt die Kamera mitnehmen, um diesen Moment festzuhalten.

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gm7Und nicht nur für Sonnenuntergangstouristen ist die untergehende Sonne an einem Ort wie diesem einfach dramatisch gut.

gm2Herrlich, wie die ersten Sonnenstrahlen des Jahres sich den Weg auf’s Wasser und auf’s Gesicht bahnen und zum Spielen einladen.

gm6Im Übrigen habe ich in letzter Zeit Gefallen an „zeig her deine Füße“-Bildern gefunden. Dramatisch, dramatisch, wie ich dort am Abgrund stehe! Aber keine Panik, ich habe es tänzelnder Weise geschafft, wieder vom morschen Holzdingens herunterzuklettern. Der Freund wäre aber auch bereit gewesen, mich aus den Fluten zu retten, ganz bestimmt. Alles für’s Foto, wisster Bescheid, ja?!

Und am Rande sei erwähnt: Der See ist gar nicht tief, also dramatisch war gar nix. Gerade mal 1 m beträgt die mittlere Tiefe. Lässt sich aushalten, oder?

gm9Um’s Große Meer führt übrigens ein laaaaanger Wanderweg, den ich neulich todesmutig mit dem Liebsten erobern wollte. Als wir dann aber verstanden, dass dieser Weg knapp 5 km lang ist, haben wir es uns doch anders überlegt und wollen bald mal mit dem Rad herum radeln.

Foto 2Ich empfehle euch übrigens tatsächlich die Sonnenuntergänge. Und im Sommer kann man hier prima Schwimmen oder aber mit dem Kanu oder Tretboot das Wasser erobern. Wohnen kann man prima auf dem Campingplatz oder in einem der schnuckeligen Ferienhäuser, die direkt am Wasser liegen und in denen ich gern wohnen würde, so schön sind die!

Noch ein bisschen Klugscheißerwissen für euch: Mit einer Wasserfläche von 400 Hektar ist das Große Meer der viertgrößte See Niedersachsens.

Wer jetzt noch ein bisschen mehr über das Große Meer, die Entstehung und die Freizeitmöglichkeiten erfahren möchte, guckt auf der Website. Hier kann man auch einen Live-Blick auf’s Wasser riskieren. Und wer weiß, vielleicht hüpfe ich demnächst ja mal zufällig durchs Bild? Wenn ja, lasst es mich wissen! Und wenn ihr mal in der Gegend seid, sagt Bescheid, dann können wir gemeinsam herumhüpfen.

Alles Liebe,

Katja

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6 Gedanken zu “Projekt Heimat: Das Große Meer.

  1. Ulli schreibt:

    Viel zu schade, dass man als ortsansässiger solche schöne Orte häufig gar nicht zu schätzen weiß. Wir waren auch schon lange nicht mehr am Großen Meer, dabei ist es wirklich ein Katzensprung. Sollten wir uns unbedingt mal wieder vornehmen. Danke für die „Erinnerung“ an das Schöne in der Umgebung. 🙂

  2. Thepixelschiebers schreibt:

    Als ich noch klein war, war ich oft dort. Vor allem weil das Wasser nicht so tief ist. 🙂
    Im Winter kann man da auch toll Schlittschuh laufen.
    Aber du hast recht, man besucht „die Nachbarschaft“ viel zu selten.
    Lg Kim

  3. extrafruity schreibt:

    Oh, wie schön es dort ist! Man sollte seine eigene Heimat wirklich einmal wie ein Tourist betrachten, gute Idee. Wenn man frei hat, einfach mal planen, so wie man sonst im Urlaub seinen Tag planen würde. Nicht „zur Müllkippe fahren“ und „endlich mal den Rasen mähen“, sondern „Stadtführung buchen“ und „unbedingt in dieses eine bekannte Museum gehen“. 🙂

    Viele liebe Grüße
    Nele

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