Let’s talk girls‘ stuff: Make-Up & Co.

Hallo, ihr Lieben!

Ich bin ein Mädchen und mag es, mich zurecht zu machen. Ich ziehe gern hübsche Kleider an und schminke mich zu besonderen Anlässen besonders schön. Im Alltag reichen mir allerdings ein bisschen Wimperntusche und Rouge.

Im letzten Jahr war ich auf dem „Blumen Event“ von „Toll, was Blumen machen“ in Hamburg und habe Femke Schuh kennengelernt. Femke ist Hair- und Make-Up Artist und hat ihren ganz eigenen, unaufdringlichen Stil. Als sie mir von ihrem gemeinsamen Projekt mit Patrick Ludolph (Paddy) erzählte, wusste ich, dass ich diese Idee mit euch teilen möchte.

Worum es geht?

Femke und Paddy haben Videos zum Thema „Make-Up Basics“ erstellt und wollen damit (nicht nur) Fotografen zeigen, wie man mit ein paar wenigen Kniffen das perfekte Make-Up zaubern kann, das auch einem strahlenden Scheinwerfer standhält. In Zeiten der digitalen Fotografie werden die Aufnahmen immer besser, HD Fotografie ist der Graus einer jeden Frau, denn man sieht wirklich alles. Jede Rötung, jede Hautunreinheit. Ich selbst zum Beispiel bin sehr eigen, wenn es um Bilder von mir geht. Ich gebe die Kontrolle da nicht gern aus der Hand und dann ist es eigentlich schön, zu wissen, dass der Fotograf, mit dem man es zu tun hat, weiß, was er da tut.

Nun werde ich aber nicht täglich von Fotografen fotografiert (eigentlich nie) – und trotzdem sind die Tipps, die Femke gibt, hilfreich. Weil ich nämlich manchmal andere Menschen fotografiere und auch möchte, dass sie sich wohlfühlen und dementsprechend strahlen können. Und für den Alltag konnte ich auch diverse Tipps bereits umsetzen. Yay!

Aber alles auf Anfang. Ich habe Femke gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten, damit ihr einen Einblick in Femkes Arbeit und das Projekt bekommt. Ein paar Tipps hat sie auch noch und am Ende könnt ihr einen Videozugang gewinnen!

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Hallo Femke! Schön, dich bei mir zu haben. Stell dich doch bitte einmal kurz vor, – wer bist du, was machst du?

Ich bin Femke Schuh, mittlerweile 36 Jahre alt, verheiratet mit einem tollen Mann und Mutter von zwei Jungs (9 und 6).
Ich arbeite selbständig als Hair & Make-up Artistin,, seit ich 2003 meine Friseurausbildung abgeschlossen und direkt im Anschluss mein Diplom als Visagistin gemacht habe.
Anfänglich habe ich mich in Richtung Film/Fernsehen / Werbung orientiert und dabei zum Beispiel bei Produktionen wie Tatort, Bella Block und Wilsberg Set-Luft geschnuppert. In der Werbung für die Bm8 Studios /Markenfilm unter anderem an Spots für Toyota, VW -UP! und L’oreal gearbeitet.
Seitdem ich mit Kids ‚unterwegs‘ bin, habe ich mich mehr auf Privatkunden spezialisiert und in der Hochzeitsbranche Fuß gefasst, was mir wirklich großen Spaß macht! Trotzdem freue ich mich natürlich, dass ich jetzt wieder etwas mehr Freiheit habe, um Jobs in anderen Bereichen anzunehmen.
Mein Schwerpunkt liegt da mittlerweile in der Fotografie /Fotoshootings 😉

Du hast gemeinsam mit Patrick Ludolph einen Video-Guide zum Thema „Make Up Basics“ für Fotografen aufgenommen. Wie kamt ihr auf die Idee?

Die Idee zu dem Video kam definitiv von Paddy. Er ist ja einer meiner Lieblingsfotografen und mittlerweile auch ein guter Freund geworden. Bevor wir uns kennenlernten hat Paddy glaube ich seltener mit einer Visa gearbeitet und war dann einfach total positiv überrascht, was man mit Make-up so alles machen kann.

Ich freue mich natürlich total, dass er meine ‚Vorarbeit‘ als Bereicherung ansieht und da er inzwischen ungern auf diese Unterstützung verzichtet, kam er auf die Idee auch andere Fotografen davon profitieren zu lassen. Er hat ja eine unglaublich große Anhängerschaft auf seinem Blog www.neunzehn72.de  und seine anfängliche Idee war, ein Basic Video für Fotografen herauszubringen…

Daraus ist dann halt doch etwas mehr geworden 😉

Was genau erwartet den Zuschauer / die Zuschauerin? Sind die Videos auch für „Nicht-Fotografen“ interessant?

Die Videos sind definitiv auch für ‚Nicht-Fotografen‘ interessant, da sie letztendlich in einfachen Schritten z.B. ein Nude-Look erklären, also ein alltagstaugliches Make-up auf dem man bei Bedarf gut aufbauen kann und die ein oder andere Hilfestellung zu ebenso alltäglichen Problemen wie zu viel Glanz, oder Rötungen geben.

Ich werde wirklich immer wieder nach genau diesen Dingen gefragt – Gerne auch von den Bräuten bei unserem Probetermin. Oft fehlen ja nur kleine Tricks und vielleicht ein Produkttip.

Schminkt man sich für’s Foto anders, als im Alltag? 

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich selber eher wenig schminke und einen natürlichen Look bevorzuge. 😉 Wenn man dann mal aus den Vollen schöpft, gibt das einen wunderbaren ‚Aha-Effekt‘!

Für ein Foto muss man tatsächlich etwas anders schminken, bzw. Ein paar Dinge berücksichtigen – Das ist das Tolle an diesem Video: Patrick konnte da wunderbar ergänzen und gleich ein paar Tips aus Sicht des Fotografen beisteuern…

Appropos Alltag: Ich selbst trage eher selten flüssiges Make Up, weil es im Laufe des Tages verläuft, zu glänzen beginnt und oft einfach nicht mehr schön aussieht. Außerdem habe ich das Gefühl, mir dann ständig im Gesicht herum zu fummeln. Hast du einen ultimativen Tipp, wie Make Up länger hält? 

Einen ultimativen Tip?

Also ich schwöre auf eine entsprechende ‚Base‘, bzw. einen guten Primer – und es gibt ein tolles Fixierspray von MAC…. Außerdem gilt: Finger aus dem Gesicht lassen und wer mag, steckt sich für Notfälle so genannte ‚Oil-Blotting-Paper’* in die Tasche. Mit Ihnen kann man den Glanz reduzieren, ohne sich ständig neu zu Pudern.

Worauf sollte man beim perfekten Make Up nie verzichten?

Ich glaube das Eine, perfekte Make-up, gibt es nicht. Ich finde aber z.B. einen ebenmäßigen Teint ohne zu ‚kleistern‘ wichtig. Außerdem sind gut gemachte Augenbrauen ein toller Rahmen für die Augen und werden oft unterschätzt und vernachlässigt. Wimperntusche ist unerlässlich und etwas Rouge (gut platziert) gibt Frische und Jugendlichkeit…

Du merkst sicher schon – Ich könnte ewig so weitermachen;-)

Was meinst du, wie kann man lernen, sich passend zu schminken, ohne dass es aufgesetzt und plastisch wirkt?

Wer unsicher ist und/oder mit dem Produktangebot überfordert, der kann sich mittlerweile massig Tips über You-Tube holen. Aber Achtung – da ist natürlich auch viel Schmu dabei.

Alternativ bieten mittlerweile auch immer mehr Kollegen/ innen Einzelcoatchings an, oder man gönnt sich mal einen Workshop zum Thema Make-up. Der Vorteil ist, dass wir Firmen/Produkt unabhängig beraten und der Kunde auch das Auftragen an sich selber lernt. Das ist sonst nämlich meistens das Problem: Wenn der Profi das Make-up aufträgt, sieht es ganz einfach aus, aber die besten Produkte nützen nichts, wenn man sie nicht anzuwenden weiß. Deshalb gilt in meinen Workshops auch ‚learning by doing‘ – Der Nächste findet übrigens im Juli, am Donnerstag, den 30.07.2014, statt.

Wer Interesse hat, kann gerne unter www.neunzehn72.de und dann bei den Workshops schauen…

Vielen Dank für das Beantworten meiner Fragen, Femke!

 

Für euch, meine Lieben, gibt es jetzt einmal den Kurs „Make-Up Basics mit Femke Schuh“ zu gewinnen! Das Schauen lohnt wirklich, ich durfte bereits reinschnuppern und bin immer noch begeistert, wie viele Tipps man auch als Nicht-Fotograf mitnehmen kann! Das Video bzw. die Videos sind 150 Minuten lang und es wartet geballtes Wissen auf euch.

Um zu gewinnen, müsst ihr nur eine einzige kleine Frage beantworten, die Femke sich überlegt hat:

Wo befindet sich die T-Zone?

Ganz einfach, oder? Die Antwort einfach in einen Kommentar einbauen und fertig! Teilnehmen könnt ihr bis zum 09.07.2014, die Gewinnerin werde ich dann hier am 10.07.2014 bekanntgeben. Ich drücke euch die Daumen und hoffe, euch hat mein kleiner Ausflug in die Make-Up-Welt gefallen!

 

Alles Liebe,

Katja

 

 

*Affiliate-Link

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9 Gedanken zu “Let’s talk girls‘ stuff: Make-Up & Co.

  1. kindderachtziger schreibt:

    Hallo Katja,

    toller Beitrag. Ich habe erst kürzlich einen Abend in kleiner Runde mit einer Kosmetikerin gemacht, die uns in punkto richtige Makeup Farbe usw. beraten hat. Das war schon sehr aufschlussreich und ich konnte es direkt auf der letzten Hochzeit anwenden. Man fühlt sich gleich besser, wenn man weiß, dass das Makeup passt.

    Nun zur Gewinnspielfrage: die T-Zone geht von der Stirn über die Nase bis zum Kinn. Damit hüpf ich freudig in die Lostrommel und die Wartezeit kann ich mir mit Videoschauen vertreiben.

    Viele Grüße, Silke

  2. Inchen Bienchen schreibt:

    Hallo Katja,

    auch wenn jetzt wahrscheinlich einfach alle das gleiche schreiben: die T-Zone geht über die Stirn, runter über die Nase und tupft dann noch auf das Kinn 😉

    Warum ich den Kurs gewinnen sollte? Ich bin wie du einfach echt gerne ein Mädchen. Und mach mich auch gerne hübsch. Und meine Mama ist so gaaaar kein Mädchen. Und hat mir nie tolle Schminktipps gegeben. Das finde ich so traurig (in meiner Idealvorstellung ist es immer die Mama, die ihrer Tochter das alles erklärt wie das so funktioniert mit dem Make-Up und dem Gesicht). Daher fehlen mir einfach die Grundlagen! Aber ich bewundere immer noch alle Leute, die sich richtig gut auskennen damit, so toll die Augen betonen können oder die Wangenknochen oder einfach mal keine glänzende Stirn schon wieder ne Stunde nach dem schminken haben. Also Katjaaaaa ich brauche diesen Kurs. Damit hilft du nicht nur mir, sondern auch meiner zukünftigen Tochter!! Und den zukünftigen Freundinnen meiner zukünftigen Tocher, die alle, alle, alle von meinem Wissen profitieren werden können. Hihi. Ach, und meinem Freund. Der fotografiert nämlich gerne. Und wenn ich weiß, dass ich klasse vor der Kamera aussehe, lasse ich mich auch lieber ablichten. Im Moment muss er mich eher so vor die Linse zerren 😉 so also genug geplappert, ich brauche diesen Kurs!

    Und PS: super Blog!!! Ich schau ganz oft rein 🙂 hab dich gefunden, als ich DIY-Ideen für Weihnachten gefunden habe – und bin hängen geblieben. Dein Blog ist inspirierend, witzig und toll! [das sage ich nicht nur um zu gewinnen sondern das ist so und wollte ich dir schon länger mal gesagt haben!]

    Liebe Grüße aus’m Ruhrpott,
    deine Ina

  3. Caren schreibt:

    Hallo,
    Mensch was hab ich mich eben gefreut, als ich den Beitrag gesehen habe! Ich habe alles ganz fasziniert gelesen und mich am Ende gefreut, dass das Ganze auch noch in Hamburg ist 🙂
    Warum ich gewinnen sollte? Ich habe zu Hause ganz, ganz, ganz viel Make-Up Krams liegen. Nur leider bekomme ich die Anwendung von den ganzen Sachen nie so hin wie ich es möchte…ich bin mittlerweile stolz, dass ich mehr oder weniger einen Eyeliner auftragen kann und Wimperntusche und Kajal bekomme ich auch hin 🙂 Ansonsten sieht es leider sehr schlecht aus. Ich habe immer das Gefühl, dass ich mit Rouge automatisch wie ein Clown aussehe und mir der Lippenstift definitiv nicht steht. Von Primer und anderen Dingen brauche ich gar nicht erst zu reden. Dabei finde ich Make-Up ein extrem spannendes Thema, weil es Menschen so unglaublich wandelbar macht und hilft kleinere Makel zu verdecken und die schönen Seiten dafür hervorzuheben. Ich bewundere immer wieder Mädels auf Youtube und versuche mich an den Tutorials. Am Ende sieht mein Ergebnis leider ganz anders aus…
    Übrigens die T-Zone ist der Bereich von Stirn, zu Nase bis zum Kinn 🙂

    Ahja..ich bin ein riesiger Fan von deinem Blog!! Leider bisher immer nur stiller Mitleser. Allerdings bin ich ein riesiger Fan von deinem Eis-Projekt, deinen Rezepten und den tollen Fotos aus dem Norden 🙂 Der Norden kann soooo schön sein!!

    Liebe Grüße!

  4. Salo schreibt:

    Hallo 🙂
    Ein sehr schöner Blogeintrag! Die T-Zone befindet sich auf der Stirn, Nase und Kinn.
    Alles Liebe 🙂

  5. Marion schreibt:

    Wikipedia sagt dazu :Die T-Zone beschreibt einen definierten Bereich in der Mitte des Gesichts. Der Begriff leitet sich aus der Form dieses Bereichs ab, welcher dem Buchstaben „T“ gleicht. Der Bereich beginnt beim Kinn, läuft über die Nase bis zur Stirn mit ein.

    So ein Kurs wäre toll…mit knapp über dreissig habe ich das schminken immer noch nicht drauf …so würde ich vielleicht ein paar Basics lernen und meine Töchter müssten irgendwann nicht ganz so wahllos bepinselt auf die Strasse wie ich :-):-):-)

  6. Hannah schreibt:

    Hallo Katja,
    wieder mal ein voll schönes Eintrag 🙂
    Die T-Zone schließt die Stirn mit ein und läuft dann über die Nase zum Kinn. Das ganze soll etwa dem Buchstaben „T“ ähneln.
    Hab schon mal von Femke Schuh gehört, aber erst das Interview und das Video haben mich so richtig begeistert.
    Deswegen hüpf ich liebend gerne in den Lostopf und drück mir fest die Daumen.
    Allerliebeste Grüße

  7. Carola schreibt:

    Liebe Katja- tolles Interview. Das Video werd ich mir gleich heute Abend noch ansehen, wenn der Freund ausgeflogen ist… grins
    Die T-Zone is da wo es gerne unschick glänzt… Stirn, Näschen und Kinn

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