Bloggen mit Herz: Zeitmanagement.

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Hallo, meine Lieben!

Die Überschrift könnte genauso gut lauten „…und plötzlich war es still!“ – was hatte ich nicht alles geplant für diese „Blogwoche“! Ein leckeres Quinoa Rezept, ein Harzurlaubpost, sogar ein DIY sollte es mal wieder sein. Aber dann war mein heißgeliebter „Blogsonntag“ auf einmal „Reisesonntag“, weil der Freund und ich auf dem Weg aus Heimat 1.0 in Heimat 2.0 waren. Dann war auf einmal zumindest kurz der Sommer wieder da. Und – ganz ehrlich – ich war einfach mal kaputt.

Erst neulich habe ich mit einer lieben Leserin darüber geschrieben, dass hier alles „perfekt“ ist und es gar kein Chaos, wie es im Leben nunmal vorkommt, gibt. Ha, und plötzlich war das Chaos da und das eigentlich nur, weil ich dem Leben 1.0 einmal den Vorzug gegeben habe und völlig kaputt war.

In dieser Woche habe ich außerdem Fußball geschaut, ich habe Sport gemacht, mich waaaahnsinnig über die positive Resonanz zum Workshop gefreut, ein kleines Schockerlebnis gehabt, viel gelacht, liebe Freunde zu Besuch gehabt und Konzerttickets für den Winter organisiert. Kurzum: Ich habe sehr genossen, was so um mich herum passierte. Das ist im Sommer ja sowieso immer top, denn es ist lange hell und man braucht gefühlt 4 Stunden weniger Schlaf pro Nacht. Und weil das nur so ein Gefühl ist und man auch im Sommer viel Schlaf braucht, fühle ich mich Heute wie durch den Wolf gedreht. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

So.

Und das alles erzähle ich euch nur, damit wir Heute einmal über Zeitmanagement sprechen können. Mein „Zeitmanagement“ ist ziemlich einfach erklärt, und die Meisten wissen es bereits:

Jeden Sonntag schreibe, fotografiere und gestalte ich für die nächste „Blogwoche“, manchmal auch für die übernächste. Mittlerweile ist das Fotografieren an sich für mich keine schwierige Aufgabe mehr, sondern flutscht sozusagen einfach so. Auch das Wortefinden ist keine Hürde. Formatieren, Gestalten…. alles schon hunderte Male gemacht. Und auch mein Blogplaner hilft mir immer wieder, Ordnung zu halten und den Überblick nicht zu verlieren.

maedchenmitherz ist schließlich eine „One Woman Show“, sozusagen und es fällt tatsächlich Arbeit an, die auf den ersten Blick vielleicht harmlos wirkt (Mails beantworten, Kommentare freischalten und lesen, selbst Kommentieren, Blogposts ausdenken, schreiben, fotografieren und veröffentlichen,…) aber in der Summe doch zeitweilen viel Zeit frisst. Ich lasse diese Zeit gern fressen, denn sonst bräuchte ich mit dem Abenteuer „Blog“ gar nicht weiter zu machen.

Ihr kennt dieses „Ohje, mir rennt die Zeit davon“-Gefühl sicherlich, oder?

Ich habe hier noch ein paar kleine Tipps am Rande, die mir helfen und euch vielleicht nützlich sein können:

1. Konzentrieren.

Ich neige dazu, während des Bloggens Serien zu gucken, Musik zu hören oder gar parallel zu lesen. Das trägt dazu bei, dass ich manchmal vor lauter Prokastination in zwei Stunden genau einen Satz geschrieben habe. Ich versuche aber in letzter Zeit, diese Ablenkungen auszuschalten und mich ganz und gar zu konzentrieren. Klappt immer besser, spart mir unheimlich viel Zeit!

2. Prioritäten setzen.

Ihr kennt das vielleicht – was würde man nicht gern alles in einen Tag quetschen. Aber so ein Tag hat nur 24 Stunden, von denen wir vielleicht 12 effektiv nutzen können.

Deswegen setze ich auch beim Bloggen Prioritäten und schreibe längst nicht über alles, worüber ich eigentlich gern schreiben würde. Viele Ideen landen erst einmal in einem Notizbuch und werden herausgekramt, wenn ich eine Schreibblockade habe oder einfach einmal die Ideen fehlen, worüber es sich zu schreiben lohnt.

3. So einfach, wie möglich.

Ich sage es immer wieder: Such in deinem Alltag nach Blog-Content, dann fällt das Schreiben und Fotografieren usw. gleich viel leichter. Es nützt ja nichts, krampfhaft nach Dingen zu suchen, über die man Bloggen kann, oder? Vielleicht sind es die Blumen auf dem Balkon, der tolle Tipp zum Reifenflicken oder einfach das leckere Eisrezept zum Nachzaubern. So läuft das bei mir auch. Alles, worüber ich schreibe, hat hier in unserem Haus Verwendung. Manches länger, anderes (wie zum Beispiel Eis) eher kürzer!

4. Routine.

Routine ist eine klasse Angelegenheit, sage ich. So spart man Zeit und Nerven. Sei es nun die Routine beim Bearbeiten von Bildern, beim Schreiben oder beim Ideenfinden. Wie gesagt, mir hilft es, immer sonntags Zeit für mich und meine Ideen zu haben.

Routine kommt natürlich nur vom Üben. Soll heißen: Viele Blogposts machen den Blogpostmeister!

5. Wenn nicht, dann halt nicht.

Auch die beste Planung kann einfach mal vom Leben über den Haufen geworfen werden. Die tollste Organisation ist für die Katz, wenn etwas anderes – wichtigeres – dazwischen kommt. Und neben all der Organisation und Planung dürfen wir nicht vergessen, dass das Leben 1.0 das Wichtigste ist. Freunde, Familie, euer Haustier – das alles sollte natürlich weit VOR dem Blog kommen. Und wenn es mal nicht klappt, dann klappt es eben nicht, mit dem Bloggen. Es gibt noch viiiiiiele weitere Tage, an denen ein Blogpost online gehen kann und manchmal tut eine kleine Pause auch einfach gut.

Das sind sie also, meine kleinen Ratschläge zum Thema „Zeitmanagement“ – was fällt euch dazu ein? Habt ihr vielleicht den ultimativen Tipp für mich und uns alle?

Alles Liebe,

Katja

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6 Gedanken zu “Bloggen mit Herz: Zeitmanagement.

  1. Anna schreibt:

    Huhu! #1 bin so ich! Ganz schlimm 🙂 In letzter Zeit schaffe ich das Konzentrieren nicht immer so gut, deswegen gibt es bei mir auch nicht so viele Artikel 🙂 Aber der Sonntag nach dem Frühstück bietet sich bei mir auch immer gut an. Ich nenne das immer Bürozeiten 🙂

  2. Sabrina schreibt:

    Du sprichst mir mit no. 1 aus der Seele 😀 Eine 45-Minuten-Folge ist um und ich starre auf die gleichen Buchstaben, die auch schon am Anfang da standen

  3. Katja schreibt:

    gaaaaaaaaaanz schlimm ist das! aber ich versuche gerade, es mir abzugewöhnen, denn ich kriege ja auch von meiner serie nur die hälfte mit 🙂 sonntags bloggen ist das beste! ❤

  4. Larissa schreibt:

    Danke für den schönen Artikel! Ich muss mir auch unbedingt einen Blogg-Planer machen. Bisher schreibe ich immre ganz spontan los, was mich gerade so packt. Das funktioniert auch noch ganz gut, zumindest habe ich genug Artikel pro Woche online. 😉 Allerdings habe ich so viele schöne Kategorien begonnen, bei denen ich bisher nicht über einen Artikel hinausgekommen bin. Ein bisschen mehr Regelmäßigkeit würde ich mir da schon wünschen. Und deswegen bastle ich mir am Wochenende meinen eigenen Planer. So. 😀

  5. FrauAlberta schreibt:

    Oh, irgendwie war dieser Post bis eben durchgerutscht…
    Ein schöner Post 😉
    Und nen Blogplaner habe ich auch- wir sind aber noch keine wirklichen Freunde… 😦
    Liebe Grüße
    Anika

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