Bloggen mit Herz: Affiliate-Links, was’n das?

bloggenmitherz banner1
ff
Hallo, meine Lieben!

Eine der ersten Fragen, die ich grundsätzlich erhalte, wenn ich erzähle, dass ich blogge, lautet „Und….- verdienst du damit auch Geld?“ und lange Zeit habe ich gesagt, dass ich das nicht tue. Lange Zeit habe ich das auch kritisch gesehen, mit dem Geld verdienen durch’s Bloggen. Mittlerweile, gerade in Anbetracht der vielen, vielen Zeit, die ich mit dem Bloggen verbringe, sehe ich das etwas anders. Ich finde immer noch, man sollte sich -gerade als Blogger-nicht verkaufen, das sei an erster Stelle gesagt.

Ich möchte euch Heute aber trotzdem einmal erklären, wie ich mit dem Bloggen Geld verdiene. Soll heißen: Ich habe hier zwar leider keine Tipps für euch, wie ihr richtig, richtig reich werdet – Aber sogenannte „Affiliate Links“ tun Niemandem weh und es fällt ein bisschen was dabei ab.

So. Und was genau bedeutet „Affiliate Link“?

Kurzum: Affiliate Links sind (in meinem Fall) Links zu einem Produkt, von dem man, wenn der Leser es kauft, eine kleine Provision bekommt.

Wie nutze ich Affiliate Links?

Ich benutze das sogenannte „Partner Net“ von Amazon. Dafür habe ich mich angemeldet und eine „Tracking ID“ wurde für mich erstellt. Anhand dieser ID kann Amazon feststellen, dass der jeweilige Käufer durch einen Link von meinem Blog zu dem Produkt geleitet worden ist.

Bildschirmfoto 2014-08-28 um 20.54.38
Die Benutzeroberfläche sieht so aus, in meinen Augen sehr einfach zu  verstehen. Im Suchfeld kann man nach einem Produkt (in den meisten Fällen nach einem Buch) suchen und dann aus diesem Ergebnis einen Affliliate Link erstellen lassen.

Bildschirmfoto 2014-08-28 um 20.57.25
Dieser Link beinhaltet nicht nur die Information über das entsprechende Produkt (Link dorthin), sondern auch die Tracking-ID.

Bildschirmfoto 2014-08-28 um 20.57.32
Den entstandenen HTML-Text kopiert man aus dem Feld und fügt ihn in das HTML-Feld des Blogbeitrags ein. Fertig!

Moment mal… haben wir nicht was vergessen?

Stimmt. Denn ihr werdet keinen Blogpost hier finden, in dem der Affiliate Link nicht gekennzeichnet ist. Kennzeichnung ist wichtig, denn so können die Leser entscheiden, ob sie auf den Link klicken, oder nicht.

Und, bevor ich es vergesse: Pro gekauftem Produkt „verdient“ man ca. 5,5 %. Das ist manchmal wenig, manchmal etwas mehr. Aber immerhin! Ich setze meine kleine Provision immer gleich in neue Bücher um, von denen ich euch hier berichten kann. So haben irgendwie alle etwas davon!

Weitere Affiliate Programme nutze ich nicht. Kenne ich auch nicht wirklich. Vielleicht habt ihr aber Tipps für diejenigen, die abseits von Amazon ähnliche Programme nutzen möchten?
Was haltet ihr grundsätzlich von Affiliate-Links? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Alles Liebe,

Katja

Advertisements

21 Gedanken zu “Bloggen mit Herz: Affiliate-Links, was’n das?

  1. Dunja schreibt:

    find ich voll okay -vor allem für Bücher 😉
    und da die Links gekennzeichnet sind, verkaufst du dich ja auch nicht, sondern es ist mehr ein „guck mal, was es alles gibt“ 🙂

    Lieben Gruß

  2. Christina schreibt:

    Ich nutze das Programm auch – so richtig was bringen tuts mir aber auch nicht. Dazu klicken zu wenige drauf bzw. sind die Bücher einfach nicht teuer genug. 😀
    Aber ja: Ohne Kennzeichnung geht gar nix.

  3. Nele schreibt:

    Ich nutze es auch, aber ehrlich gesagt ist bei mir nicht jeder Link einzeln gekennzeichnet. Ab und zu erwähne ich es, besonders, wenn viele Links in einem Artikel stehen. Hmm… Ich bereite aber gerade eine neue Seite mit „Kleingedrucktem“ vor, da wird es stehen.

    So oder so finde ich nicht, dass man sich damit „verkauft“, sofern man ehrlich seine Meinung schreibt. Ich schreibe sowohl Empfehlungen als auch Posts Bücher, von denen ich abrate, und verlinkt werden beide.

    Ach ja, und Geld verdiene ich damit auch nicht. Die Auszahlungsgrenze liegt glaube ich bei 25 Euro – die habe ich bislang ein einziges Mal erreicht. Und mein Blog feiert bald seinen 5. Geburtstag! Insofern habe ich auch kein schlechtes Gewissen deswegen.

    Liebe Grüße
    Nele

  4. Larissa//No Robots Magazine schreibt:

    Ich stehe Werbung und Bannern grundsätzlich nicht negativ gegenüber. Ich bin Redakteurin von Beruf. Mit Schreiben verdiene ich meinen Lebensunterhalt. Und auf meiner Seite schreibe ich – gerne auch für meinen Lebensunterhalt (naja, haha). Aber es sollte trotzdem in einem für mich akzeptablen Rahmen sein. Affiliate mit Amazon mache ich auch, aber nur für Artikel, über die ich sowieso berichten möchte. Bisher habe ich auch noch keinen einzigen Cent damit verdient. Aber ich habe Hoffnung für die Zukunft. 😉
    Ich finde das mit der Werbung und den Bannern auch rechtlich äußerst schwierig. Ich sehe, dass so viele Blogger das machen und frage mich dann immer, ob man dafür nicht einen Gewerbeschein oder zumindest eine Steuernummer haben sollte? Ich weiß, mit Amazon geht es auch ohne, wenn es sich um Kleinstbeträge handelt, aber ansonsten schätze ich doch schon, dass man für seine Werbebanner auch Umsatzsteuer zahlen muss? Ich habe das Gefühl, dass auf diesem Gebiet auch recht viel Unsicherheit herrscht (zumindest bei mir).

  5. Nele schreibt:

    Man kann sich auch einfach eine Steuernummer zuteilen lassen. Ich kenne zumindest Bloggerinnen, die das gemacht haben. Diese kann man dann für Rechnungen etc. verwenden. Wie das dann GENAU abläuft, weiß ich aber auch leider nicht.

  6. Ariane Kovac schreibt:

    An sich finde ich solche Affiliate-Programme eine super Idee. Schadet ja wirklich niemandem, nervt nicht, und bringt dir eventuell ein bisschen was. Allerdings finde ich das bei Amazon doch ein bisschen kritisch… Es war ja vor allem in letzter Zeit viel zu lesen über Amazons Geschäftspraktiken, vor allem im Buchbereich. Und ganz generell finde ich es gefährlich, wenn ein Unternehmen eine Art Monopol aufbaut – das ist schlecht für die Verkäufer, weil Amazon damit alle Regeln selbst bestimmen kann, und letztendlich auch für die Käufer, weil die Vielfalt verloren geht. Es zeigt sich ja jetzt schon bei Amazon, dass sie Verlagen so schlechte Konditionen bieten können, wie sie wollen, weil es für einen Verlag absolut tödlich wäre, nicht mehr über Amazon verkaufen zu können. Außerdem geht, wenn alle nur noch online oder bei großen Ketten kaufen, auch ein Stück Lebensqualität verloren – kleine lokale Buchläden, die es zum Teil schon seit Generationen als Familienunternehmen gibt, und die zum Stöbern einladen, oder liebenswerte Antiquariate, müssen nach und nach schließen, und die Innenstädte werden leerer und gleichförmiger.

    Auch ich selbst kaufe ab und an auf Amazon, meist, wenn es ein Buch woanders nicht gibt. Aber wenn ich auf meinem Blog ein Buch empfehle, dann hätte ich es tausendmal lieber, der Leser würde sich das Buch im unabhängigen Buchladen um die Ecke kaufen als auf Amazon. Deshalb würde ich persönlich so ein Programm nicht anbieten wollen.

  7. fadenvogel schreibt:

    ich nutze amazon nicht, um Geld damit zuverdienen, sondern um Bilder zu erhalten, die ich auch hernehmen darf. Ich bin mir nämliche ziemlich sicher, dass Buchcover zu fotografieren und sie ins Netz zu stellen, doch bestimmt die Rechte von irgend jemanden verletzt. Wahrscheinlich wird da nie was damit gemacht werden, weil es für die Verlage ja „gut“ ist, aber so ganz rechtlich in Ordnung ist das ja nicht. deswegen finde ich es sehr praktisch, mit amazon ein Bild von einem Buchcover zu bekommen, dass ich auch verwenden darf, weil amazon diese Rechte besitzt und sie mir weitergibt. Geld damit zu verdienen ist mir unwichtig. ich habe auch noch nichts damit verdient. (Eigentlich Gott sei dank, denn diese Einnahmen wären tatsächlich in der Einkommensteuererklärung zu erwähnen in der Rubrik Gewerbe als Einnahmeüberschussrechnung)

    Ich habe mal im Kopf das dawanda-Szenario für mich durchgespielt. Dieses Land ist schon so ein bisschen der Wahnsinn mit seinen Vorschriften : http://www.fadenvogel.de/im-land-der-kaufleute-und-buerokraten-ist-es-schwer-ein-spucktuch-zu-verkaufen-dawanda-wuensche-und-das-gewerbeamt/

    Allerdings sei auch gesagt, dass erst bei Gewinn Steuern zu zahlen wären. Also Gewinn ist alle Einnahmen minus Ausgaben….und Ausgaben werden sich ja wohl genug finden lassen….Kameras, Internetkosten, Visitenkaten, Fahrten von A nach B, usw. …Am Ende ist das Finanzamt also nur sehr mäßig an uns interessiert…wir mit unserem Minusgeschäft hier….

  8. Ulli schreibt:

    Ich bin auch beim Amazon-Partnerprogramm angemeldet und so langsam denke ich auch mal dran, es zu nutzen. 😀 Ich kennzeichne die Links derzeit mit einem Sternchen und weise dann am Ende des Blogposts drauf hin, dass ich mit den Links etwas verdiene.
    Aber ich denke mir auch, die Links tun keinem weh. Der Leser zahlt deswegen nicht mehr und wenn er das Buch oder die DVD eh kaufen wollte, warum soll ich da dann nicht ein paar Cent von abbekommen? Bisher habe ich noch nichts verdient. Aber nun ja.
    Ich habe übrigens ein Nebengewerbe angemeldet und beim Finanzamt läuft es unter „Kleingewerbe“. Ich darf keine MwSt. erheben, muss aber auch keine Vorsteuer zahlen. Ich muss nur jedes Jahr einen extra Bogen mit ausfüllen und eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung mit abgeben. Wenn man nicht viel verdient und Schnickschnack wie Papier, Kamera, Notebook oder was man sonst so „beruflich“ braucht, als Ausgaben drauf setzt, muss man eigentlich auch nichts nachzahlen (ich zumindest noch nicht). Und man ist auf der sicheren Seite, wenn man doch mal ein paar Euro mit dem Bloggen verdienen kann. 😉

  9. Kathi schreibt:

    Sehr informativer Post – vielen Dank dafür! Bin auch gerade dabei einen Blog aufzubauen und spiele mit dem Gedanken Affiliate Links einzubinden. Die Kennzeichnung finde ich schon auch wichtig. Wenn man durch einen Blog auf ein Buch/Produkt aufmerksam gemacht wird unterstütze ich auch gerne den Blogger/die Bloggerin indem ich über den Link das Produkt kaufe 🙂
    Liebe Grüße
    Kathi

  10. Bianca schreibt:

    Ich stehe mit meinem Blog noch am Anfang, denke aber, dass sich das Partnerprogramm auch nutzen würde. Allerdings kam mir, gerade bei den Büchern ein anderer Gedanke in den Sinn. Schreib doch die Verlage an, ob du Ein Rezensionsexemplar bekommen kannst. Wenn dein Blog eine gewisse Reichweite hat, würde ich keinen Grund sehen, warum die das nicht machen sollten.

    Und an fadenvogel: Auf den Homepages der Verlage findest du im Pressebereich Bilder der Cover, die du nutzen kannst. In allen Größen und Arten. Und da bist du rechtlich dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite, weil den Verlagen ja die Rechte an den Büchern gehören.

  11. Jo Nordlicht schreibt:

    Hej Katja,
    ich bin seit langer Zeit eine treue Leserin von deinem Blog und wollte dir endlich auch mal ein Kompliment für deine ganze Mühe und deine wunderbaren Beiträge aussprechen! 🙂 Neben deiner Rubrik Heimatliebe lese ich vor allem deine Bloggen mit Herz – Beiträge mit großen Interesse, da ich nun auch ganz frisch unter die Blogger gegangen bin und ich bereits einiges durch deine Artikel mitnehmen konnte. Danke dafür und mach weiter so, allerliebste Grüße von der Ost-an die Nordsee! 🙂

  12. Hanna schreibt:

    Liebe Katja,
    lange habe ich deinen Blog bewundert, gerade weil du so (mehr oder weniger häufig und stolz) betont hast, dass du „nur“ aus Leidenschaft bloggst, nicht des lieben Geldes wegen. Ich musste nun erst ein wenig überlegen, wie ich zu diesen Links stehe. Ich bin kein Fan von „das hast du aber anno dazumal gesagt, da musst du heute doch wohl auch noch hinterstehen“, deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen es einfach mal in Ordnung zu finden 😉 Ich selber blogge (noch) nicht, aus dem Grund habe ich auch noch nicht viele Erfahrungen sammeln können, aber ich kann mir vorstellen wie zeitintensiv es ist einen Blog zu schreiben, noch dazu schreibst du meiner Meinung nach einen sehr guten!
    Wenn du die Produkte wirklich besitzt und für gut befindest, freue ich mich in Zukunft also sehr über Empfehlungen (Bei Amazon werde ich aber aus privaten Gründen nicht bestellen).
    Ich hoffe, du verstehst mich nicht falsch, dein Blog gefällt mir prima!
    Alles Liebe
    Hanna

  13. Katja schreibt:

    Uaaaaah, Hanna! Jetzt habe ich im ersten Moment einen halben Herzinfarkt bekommen und gedacht „Oh nein, jetzt habe ich sie verloren!“ – umso erleichterter bin ich, dass dem nicht so ist 🙂 Und ja, natürlich verlinke ich nur Bücher, die ich wirklich gelesen habe und empfehlen kann. Alles andere ist irgendwie auch doof. Und wie gesagt, ich kann diese Art der Verlinkung gut mittragen, weil es ja Keinem weh tut. Alles andere wäre komisch. Und genau, es muss ja Niemand etwas bestellen. Danke dir für deine lieben Worte und auch für das Verständnis…! Liebe Grüße, Katja

  14. Katja schreibt:

    Hallo, Jo! Aaaaaw, lieben Dank für deine herzlichen Worte ❤ Das finde ich sehr lieb. Und klar mache ich weiter 😉 Im Übrigen finde ich deinen Blog thematisch und optisch sehr ansprechend… Hach, die Ostsee! Hach, Rostock! Hach, hach, hach! Alles Liebe, Katja

  15. Katja schreibt:

    Hallo Bianca,
    da hast du sicher recht, ich schaffe es nur leider zeitlich nicht wirklich, so viele Mails rauszuschicken und daher ist das Partnerprogramm für mich ein guter Kompromiss. Es kommen keine Unsummen dabei herum, aber für 1 Buch im Monat reicht es wohl 🙂 Alles Liebe! Katja

  16. Katja schreibt:

    Hallo Kathi! Das stimmt, ich klicke manchmal auch einfach auf Affiliate Links bei anderen Blogs und kaufe dann ein Produkt (das ich ohnehin gekauft hätte), damit der/die Blogger/in belohnt wird. So sollte es eigentlich sein, stimmt schon 🙂 Alles Liebe, Katja

  17. Katja schreibt:

    Oh Mann, damit muss ich mich auch noch einmal auseinandersetzen… Uah. Können wir ja vielleicht auf Borkum mal drüber sprechen 🙂

  18. Katja schreibt:

    Larissa, da sprichst du wahre Worte! Und Unsicherheit gibt es wirklich, wir sind schließlich alle keine Anwälte… Ich glaube, da muss ich noch einmal genauer nachfragen. ❤ Katja

  19. Katja schreibt:

    Liebe Nele, das geht mir auch so. Die Auszahlungsgrenze habe ich in 5 Jahren weniger als 5mal erreicht. Ich sag’s ja, alles im Rahmen und nichts, um reich zu werden 😉

  20. Hanna schreibt:

    Ich hoffe dein Herz schlägt wieder im normalen Rhythmus 😉
    Ich bin noch da und bleibe auch *-*
    Herzliche Grüße und einen schönen Dienstag
    Hanna

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.