Bloggen mit Herz: Wie fülle ich meinen Blog mit Inhalt?

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Hallo, ihr Lieben!

Der eigene Blog unterliegt einem Prozess, einem ständigen Wandel und eigentlich weiß auch ich manchmal Heute noch nicht, worüber ich Morgen schreiben will. Denn seien wir ehrlich: auch das schönste Layout und die tollsten Fotos können das Wesentliche eines Blogs nicht ersetzen, den Inhalt.

Wie aber finde ich heraus, worüber ich schreiben möchte und kann?

Ich habe Heute einmal ein paar Tipps zum Bloginhalt mitgebracht und lade euch ein, mit mir und uns darüber zu diskutieren.

Themen sind nicht statisch, sie ändern sich, unter anderem auch, weil sich die Vorlieben des Bloggers ändern.

Im Laufe der Jahre hat sich maedchenmitherz von einem DIY – und Bastelblog mit gelegentlichen privaten Einblicken zu einem „Gute Laune“ Blog entwickelt, in dem meine ostfriesische Wahlheimat, Rezepte und das Bloggen eine große Rolle spielen. Ich habe mich nicht bewusst dazu entschieden, über diese Dinge zu schreiben, es war vielmehr eine Reise.

„Wofür brennst du?“ Das ist die Frage, die sich jeder Blogger stellen sollte, denn Inhalte, die euch leicht von der Hand gehen, sind immer noch die besten Inhalte, schließlich werden sie mit Herzblut geteilt. Ich brenne zum Beispiel für das Meer, für Eis und für das Bloggen. Natürlich auch für’s Basteln, gar keine Frage! Und für’s Lesen. Alles das sind Inhalte, die ihr hier regelmäßig findet.

Der unschlagbare Vorteil dabei ist übrigens, dass dieses ohnehin schon Bestandteile meines Lebens sind und ich daher nicht angestrengt überlegen muss, worüber ich schreiben könnte. Macht es euch so einfach, wie möglich, denn das Bloggen soll euch Spaß machen!

Frei nach dem Motto „Einfach mal machen!“ will ich euch außerdem ermutigen, Themen und Ideen, die euch im Kopf herum schwirren, auszuprobieren! Euer Blog ist euer Blog und Niemand sollte euch die Themenauswahl vorschreiben. Denkt also bitte nicht allzu viel darüber nach, ob das, was ihr schreibt, wohl Jemanden interessiert. Es gibt immer Jemanden, den es interessiert, selbst, wenn es manchmal nur Mutti ist…

Und mit Sicherheit habt ihr eine ganz andere Sicht auf die Welt, als zum Beispiel ich oder andere Blogger. Ihr könnt vielleicht sehr gut in Worte fassen, was euch im Kopf herum spukt. Oder ihr geht gern in Museen und möchtet darüber schreiben, wie diese aufgebaut sind und ob es sich lohnt, hinzugehen. Man könnte an dieser Stelle auch sagen: Findet eure Nische! Es gibt einfach schon viele, viele Blogs, die sich thematische doch sehr ähneln.

Wenn ihr einen Blog habt und damit euch selbst und andere erfreuen möchtet, dann sollte die Themenauswahl über Kurz oder Lang wirklich kein Problem sein. Findet heraus, womit ihr euch wohl fühlt. Und das könnt ihr letztendlich nur, indem ihr Themen ausprobiert.

Ich weiß, es gibt viele, viele Ratgeberstimmen, die dazu raten, ausschließlich ein Thema und artverwandte Themen zu bearbeiten (Backblog, Bastelblog etc.), um eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen.

So gesehen mache ich alles falsch.

Und doch vieles richtig. Weil ich mit Herz blogge und zu 100 % hinter dem stehe, was ich so fabriziere. Weil das Teilen und gemeinsame Erleben und die gute Laune im Vordergrund stehen. Und weil viele Menschen, die hier lesen, ähnlich gestrickt sind und es ihnen Freude bereitet, unterschiedliche Dinge zu entdecken. Da stört es nicht, dass es hier kein „Kernthema“ gibt, oder wie seht ihr das?

Noch einmal kurz für euch zusammengefasst bedeutet das also:

1. Begebt euch mit eurem Blog auf die Reise!

2. Lasst Veränderungen zu, wenn sie passieren!

3. Probiert Themenschwerpunkte aus, spielt damit herum!

4. Findet heraus, wofür ihr brennt!

5. Fühlt euch mit eurem Blog wohl!

6. Macht es euch so einfach, wie möglich! (Wenn ihr zum Beispiel gern näht, warum schreibt ihr dann keine Näh-Anleitungen?)

7. Findet eure Nische! Blickt nicht immer nur auf die „Großen“, sondern bleibt ihr selbst.

8. Seid glücklich!

Habt ihr noch ergänzende Tipps dazu, wie man Themen für den Blog findet? Ich habe vor einer Weile einmal darüber geschrieben, was ihr unternehmen könnt, wenn euch einmal nichts einfällt und das Bloggerblackout um sich schlägt. Vielleicht findet ihr dort noch ein paar hilfreiche Tipps zur Inhaltfinderei!

Ich habe vor einiger Zeit auch über das Thema Zeitmanagement beim Bloggen geschrieben. Nach der Inhaltfinderei geht es schließlich mit dem Bloggen los und das ist – wie ihr sicher nachvollziehen könnt – manchmal schwierig mit Job, Familie und Freunden unter einen Hut zu bringen. Ein paar hilfreiche Ideen sind sicher für euch dabei!

Vielen lieben Dank für’s Lesen der „Bloggen mit Herz“ Reihe übrigens. Ich freue mich immer wieder, dass meine kleinen Tipps von euch wahrgenommen und für gut befunden werden!

Alles Liebe!

Katja

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18 Gedanken zu “Bloggen mit Herz: Wie fülle ich meinen Blog mit Inhalt?

  1. Janine schreibt:

    Liebe Katja, deine Worte würde ich genau so unterschreiben! Ich mag diese „Gemischtwarenblogs“ viel lieber als reine Näh- oder Backblogs, frei nach dem Motto „das Leben ist auch nicht nur schwarz weiss“.
    LG und ein schönes Wochenende
    Janine

  2. Sunny schreibt:

    Liebe Katja,
    wohlfühlen mit dem Blog ist tatsächlich so wichtig! Ich merke immer wieder, dass es mir einfach gut tut, über Dinge zu schreiben, die mich bewegen… und ich lese eben auch am liebsten Blogs von Menschen, in denen man dieses Wohlfühlen spüren kann (so wie Deinen 😉 ). Meine Reise hat zwar erst angefangen, aber ich bin gespannt, wo sie mich noch hinbringt.
    Liebe Grüße
    Sonja

  3. Nele schreibt:

    Ja, ich mag buntgemischte Blogs auch lieber. Da ist zwar dann manchmal bestimmt auch ein Artikel dabei, den ich persönlich nicht so spannend finde. Aber das macht ja nichts, denn ich weiß, nächstes Mal interessiert es mich wieder mehr.

    Im Moment habe ich tatsächlich eher das Luxusproblem, sooo viel zum Schreiben zu haben, dass ich gar nicht weiß, wann ich das alles veröffentlichen soll. 😉

    Liebe Grüße
    Nele

  4. Anne schreibt:

    Finde ich schön, dass du dazu ermutigst, nach Lust und Leidenschaft zu bloggen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mich genaue Pläne darüber, wozu ich wann und wie blogge, eher unproduktiver und unmotivierter machen. Die spontan entstandenen Beiträge sind mir immer noch die liebsten, auch wenn das bedeutet, dass auch mal längere Zeit gar nichts auf meinem Blog passiert. Aber ich mache das ja auch in erster Linie für mich und zum Spaß 🙂

  5. Larissa//No Robots Magazine schreibt:

    Deswegen habe ich mein Blog extra ein „Magazin“ genannt: Ich möchte mich nicht auf ein Themengebiet beschränken – es gibt einfach viel zu viel, das mich interessiert. Außerdem backe oder bastle ich nicht und mein Modegeschmack ist jetzt auch keinen Blog werd – damit fallen die typischen Blog-Themen für mich schon mal raus. Da es aber genug Leute gibt, die meine Seite mögen, scheine ich es doch irgendwie richtig zu machen. 🙂

  6. Sonja schreibt:

    Liebe Katja,

    vielen lieben Dank für so viele tolle Tipps… Bei meinem Blog gab es auch öfters „Richtungswechsel“: angefangen vom Back-Bastel-Kosmetikblog über einen reinen Kochblog und dann hin zu einem bunten Gemisch aus Reisen, DIY, Backen & Kochen, Fotos und vielem mehr war alles schonmal Programm… Ich finde, ein Blog wirkt einfach toll, wenn man merkt, dass der Blogger so richtig in seinem Element ist! Das hast du überigens toll beschrieben 😉

    LG, Sonja

  7. fadenvogel schreibt:

    Liebe Katja,

    ich muss dir da voll zustimmen. Mein Blog hat diese Reise auch gemacht (oder ist gerade dabei, diese zu machen). Ich habe angefangen mit dem Bloggen über ein Thema. Das Nähen und die Welt drumherum. Bald habe ich aber gemerkt, dass ich manchmal gar nicht zum nähen komme oder an Geschenken arbeite, die vorher halt nicht im Netz stehen sollten und die im Hinterher auch irgendwie deplatziert sind, weil die Beschenkten ja auch nicht immer so netzfreundlich sind und es die süße Babypatchworkdecke für manche auch irgendwie abwertet. Das Ergebnis: monatelange Bloggerabstinenz.

    dann hat es mich vor ein paar Wochen gepackt und ich habe einen Text über meinen emotionalen Hintergrund zu einem Konzertbesuch veröffentlicht – und echt positive Resonanz bekommen. Leute von früher haben sich gemeldet. Es war eine Befreiung.

    Da wurde mir auch schlagartig klar: ich kann hier tun was ich will (oder fast alles, was ich will)

    Jetzt habe ich mein Thema gefunden: das Schreiben über die Dinge, die nur mich betreffen – nicht meine Kinder, nicht meine Freunde, nicht meine Arbeit. Eben das Dazwischen. Es geht nicht um meine Welt, die ist voller Spühllappen und Dosentomaten, Feuchttücher und Terminen – es geht um die Dinge, die ich meiner großen Schwester abends am Telefon erzählen würde, wenn ich denn eine große Schwester hätt.

    Ein tosender Applaus also für dein geflügeltes Wort: Bloggen mit Herz.

  8. Jessica schreibt:

    Danke für den tollen Beitrag, Katja! Nach monatelangem Nicht-Bloggen hat mich dein Beitrag hier gleich mal zu einem eigenen beflügelt. Vielleicht wird es ja jetzt was bei mir. 😉

  9. Pia schreibt:

    Liebe Katja,

    Du schreibst so schön inspirierend!

    Allerdings wundere ich mich, daß es bei einigen Bloggern überhaupt einer Überlegung bedarf, über was sie schreiben könnten. Mir geht es eher so, daß mein Kopf ständig sooo voll ist von Texten, daß sie förmlich aus mir herausplatzen und ich sie niederschreiben MUSS 😉

    So ist allerdings auch mein Blog zu einem Gemischtwarenladen geworden: erst ging es hauptsächlich um mein Zweitleben in Schweden und weil die Gesundheit immer weiter bergab ging, sind inzwischen auch viele ernstere Texte zwischen die Lustigen gerutscht.
    Glücklicherweise findet auch dieses Angebot Abnehmer.. 😉

    Liebe Grüße von Pia aka Frau E.

  10. rotziundbaerchen schreibt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag – ich bin absolut Deiner Meinung! Als wir uns dazu entschieden haben einen Blog zu beginnen haben wir uns auch mit der Frage beschäftigt worüber wir schreiben wollen – und 100.000 Antworten gefunden. Wir haben tatsächlich eine Liste mit Themen gemacht und was kam am Ende dabei heraus? Wir wollen einfach schreiben!! Es geht ja grundsätzlich darum Spaß zu haben, denn ansonsten wird sich so was eh auf Dauer nicht halten. Außerdem haben wir gerade erst mit dem Bloggen angefangen, das heißt wir wissen noch gar nicht mal worin wir so richtig gut sind, welche Themen uns zum ausprobieren und auf längere Dauer verfolgen uns am meisten liegen. Und genau deswegen schreiben wir nur das, und nur dann, wenn wir wirklich Lust drauf haben oder einfach nur denken, dass sich etwas gut für einen Beitrag eignet oder wir finden. dass wir etwas sagen wollen =)

    Dein Blog ist übrigens wundertoll und ich habe ihn gleich abonnieren müssen =D

    lG, Rotzi

  11. Alex L schreibt:

    An deinen Aussagen ist viel Wahres dran. Als ich damals bei Blogger.com anfing, bloggte ich auch über das, was mir gerade mal eingefallen war. Das Thema Blogging war auch schon dabei und das blieb bis heute. Nach und nach haben sich Themen herauskristallisiert und heute schreibe ich über Blogging, OpenSource, CMS, SocialMedia und auch etwas OffTopic, damit es nicht einseitig wird.

    Ich finde auch, dass man sich in eigenen Themen wohl fühlen sollte und wenn man das tut, dann geht das Bloggen einfach leichter von der Hand. Wenn ich mir mal so meine Blogs anschaue, sind es eigentlich Themenblogs, da ich schon früher erfuhr, dass man so eine Stammleserschaft besser aufbauen kann.

    Mit den Mischblogs scheint es aber auch zu klappen und das liegt auch viel am Blogger selbst und wie er schreibt.

  12. Runafee schreibt:

    Ach, was mich das beruhigt! Wie wohl viele Newblogger durchforstet man das Netz nach „Blog-Ratschlagseiten“ und liest dann man so Dinge wie „unbegedingt Nische suchen“, „nicht voviel Durscheinander bloggen“ …. Das hatte mich schon sehr entmutigt. Ich habe halt viele Themen und eine Nische finden? Dafür mich ich zu vielseitig. Danke für`s Mutmachen 🙂

  13. Katja schreibt:

    Ach was, man muss einfach nur sein Ding machen 🙂 Guck doch, wie viele „Interior Blogs“ es z.B. gibt… die haben auch nicht „nur“ Nischeninhalte! Ich finde, man muss die Persönlichkeit hinterm Blog erkennen und das ist für mich die halbe Miete. Viel Erfolg! Liebe Grüße, Katja

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