Bloggen mit Herz: Fotos ahoi!

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Hallo, meine Lieben!

Ich muss schon sagen, – vor dem heutigen Post bin ich doch ziemlich nervös. Heute sprechen wir nämlich über Fotografie und ich fühle mich eigentlich ganz und gar nicht dazu in der Lage, darüber zu sprechen. Warum? Weil ich einfach nur knipse und dabei oft ganz schöne Fotos herumkommen. Aber ich habe wenig Ahnung von der Technik dahinter oder von ISO Einstellungen oder Objektiven und fotografiere fast immer mit „AUTO FOCUS“, denn ich habe Angst vor dem manuellen Focus. Wirklich Angst.

Und trotzdem finde ich, dass das Thema „Fotografieren mit Herz“ unbedingt unbedingt in meine kleine Freitagsreihe gehört!

Beginnen wir also mit dem Wichtigsten: meinem Equipment.

Bildschirmfoto 2014-10-31 um 17.53.22

Ich besitze eine Canon EOS 450D* Spiegelreflexkamera mit dem obligatorischen Kit-Objektiv. Eigentlich ist das die Kamera des Freundes, aber ich bin eine tolle Freundin und darf deswegen das Prachtstück beinahe täglich benutzen.

Dann habe ich ein 50mm* Objektiv gekauft und ein 40mm*, das „Pancake“-Objektiv. Ich weiß nicht soooo genau, was es mit den Kennzeichnungen auf sich hat, beide Objektive sind keine Zoom-Objektive, man muss also, um etwas dichter an die Linse zu holen, näher ran gehen. Das Pancake Objektiv kann unwahrscheinlich viel Licht aus den Bildern rausholen, Wahnsinn! Es ist mein Lieblingsobjektiv, unter anderem auch deshalb, weil das Preis-Leistungsverhältnis meiner Meinung nach stimmt.

Das war’s auch schon, mehr Kameratechnik besitze ich nicht.

Wenn ich nun also unterwegs bin, dann verwende ich das 50mm und 40mm Objektiv immer dann, wenn ich Einzelheiten einfangen will, wie hier:

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Ich liebe es, beide Objektive auch Draußen zu verwenden.

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Schön, oder? Beide Objektive sind wirklich erschwinglich und für mich unverzichtbar!

Was für mich beim Fotografieren auch wichtig ist, ist das Verändern der Perspektive. Einfach mal in die Knie gehen, auf den Boden legen, hochspringen… Ausprobieren macht so viel Spaß!

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Hier habe ich zum Beispiel einfach die Kamera knapp über den Boden gehalten. Hach, ich mag solche Effekte! Drauf war das ganz normale Kit-Objektiv, also kein Zauberobjektiv.

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Ähnlich hier. Allerdings habe ich die Kamera nicht in den Sand gestellt (OH GOTT!!!! Die arme Kamera!), sondern auf meiner Jacke platziert. Das ist ohnehin immer ein guter Rat: Statt Stativ einfach Jacken, Handtaschen oder Steine benutzen.

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Hier bin ich in die Knie gegangen und habe geknipst. Der Weg ist  mit Absicht nicht in der Mitte, damit das Bild etwas spannender wirkt.

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Außerdem ist es immer interessant, Momente einzufangen. Wie in diesem DIY: die Kerze war gerade erloschen und ich habe mit dem Pancake Objektiv im SPORTMODUS (viele Aufnahmen hintereinander, so lange der Auslöser gedrückt gehalten wird) Bilder gemacht:

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… und schwupps, war der Rauch eingefangen!

Und nebenbei bemerkt: Für Bilder, die in Bewegung aufgenommen werden, immer den Sportmodus verwenden. Am Ende habt ihr vielleicht 40 Bilder, aber ich verspreche euch, mindestens ein gutes wird dabei sein!

Fassen wir also zusammen:

Für mich kommt es nicht ausschließlich auf das Objektiv an, denn ich besitze auch keine supidupi teuren Zoom-Objektive. Vielmehr kommt es auf das Gefühl an, das ihr ins Foto packt. Nah an Objekte heran gehen, sorgt immer für Spannung im Bild. Aber auch eine „weite“ Szene kann total spannend sein:

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Hier habe ich nach dem Fotografieren am Computer etwas nachgeholfen. Ich habe ein Schwarz-Weiß Bild daraus gemacht und dann den Kontrast so verändert, dass mehr weiß als schwarz entsteht. Dann habe ich im linken Bereich des Fotos einen kleinen blurry Effekt eingebaut.

Und fertig ist eine schöne, einsame Strandszene.

Was würde euch sonst noch interessieren, meine Liebe?! Habt ihr Geheimtipps? Ich wünsche euch einen grandiosen Rest-Freitag und ein tolles Wochenende!

Alles Liebe,

Katja

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17 Gedanken zu “Bloggen mit Herz: Fotos ahoi!

  1. FrauAlberta schreibt:

    Welche Erleichterung, dass keine teure Kamera und teures Zubehör notwendig ist für tolle Fotos. Und deine Fotos sind toll 🙂 Gute Idee mit dem Sportmodus, das merke ich mir 🙂
    Liebe Grüße an dich und ein tolles Wochenende,
    Anika

  2. Nele schreibt:

    Hach, ich liebäugele ja auch mit einer DSLR. Deine ist toll, vor allem mit dem flachen Objektiv – superpraktisch! Nur wünsche ich mir unbedingt eine mit Schwenkdisplay… *träum* Tja, ich spare dann noch mal was. 😉

    Liebe Grüße
    Nele

  3. buchstabenmeer schreibt:

    Mein Vater ist gelernter Fotograf und sagt selbst, man braucht keine teure Kamera und tolle Fotos zu machen. Es gibt gute günstige Kameras mit den man das auch kann. Guter Lichtsensor, viel Übung und ein Auge für die Bildaufteilung sind die wichtigsten Faktoren. Ich kenne einige Bekannte, die sehr viel Geld für Kameras ausgegeben haben und bekommen keine guten Fotos hin. Rausgeworfenes Geld. :/
    Deine Fotos gefallen mir immer wieder.
    LG, Emma

  4. Ulli schreibt:

    Du hast so ein gutes Auge für die wundervollen Orte und Momente. Ich mag deine Fotos immer wieder betrachten. ❤
    Und den Tipp mit der Perspektive und sich auch mal in den Dreck werfen… – das werde ich mir merken!

  5. Selina von About Loaves and Fishes schreibt:

    Liebe Katja,
    ich mag deine Fotos auch sehr 🙂
    Hast du vielleicht ein paar Tipps für das Fotografieren für die Zeit, wenn es draußen wieder früher dunkler wird und das natürliche Licht sich eher so naja einsetzen lässt? 😉
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Selina

  6. liebeslieschen schreibt:

    Hallo Katja!
    Ich hab die gleiche Kamera und bin jetzt direkt mal auf dein Pancake-Objektiv gegangen und schaue mal, ob es auch etwas für mich ist. Das 50mm habe ich auch. Es ist ein Traum und die Kamera ist trotz ihrem mittlerweile stolzen Alter, was den digitalen Fortschritt angeht, immer noch gut.
    Zu deiner Angst vor dem manuellen Fokus kann ich dir eines mal sagen.. Ich hab nämlich auch schon ewig und drei Tage mit dem automatischen Fokus gearbeitet. Mittlerweile hilft es mir, wenn ich mich vor Blumen stelle (gut, es ist jetzt grade Herbst und nichts mehr am blühen…), aber dann geh ich in den manuellen Modus und suche mir eine ganz bestimmte Blüte, die ich jetzt unbedingt scharf haben will. Drehen, drehen, drehen. Und ja, wenn du sie dann so scharf hast, wie du möchtest, drück einfach ab und klopf dir selbst auf die Schulter. Das Ergebnis wird 100% super sein.
    Liebe Grüße
    Daniela

  7. Nika schreibt:

    Hallo Katja,

    Vielen Dank, dass du uns deine Kamera und deine Objektive vorgestellt hast. Zur Zeit nutze ich nur mein iPhone, bin aber von der Qualität der Fotos doch überrascht. Natürlich geht nichts gegen eine richtige Spiegelreflex-Kamera (muss ich mir auch unbedingt ausleihen)! Hach… für eine eigene muss ich noch etwas sparen.
    Deine Fotos finde ich auf jeden Fall immer klasse und die Vorstellung der Verschiedenen Perspektiven ebenfalls. Kannst du mir noch verraten, wie du den „Blur“ Effekt beim Strandbild gemacht hast? Und wie man diese bezaubernden Kerzen herstellt? Die finde ich super genial und würde sie gerne nachbasteln und verschenken.

    Liebe Grüße
    Nika (von LittleTiger)

  8. Katja schreibt:

    Hallo Daniela!
    Da hast du recht, ich probiere auch ab und zu mal mit dem manuellen Focus herum und sollte das wohl einfach öfter tun. Danke dir für den neuen Anstubser… Berichte doch unbedingt, wie dir das Pancake Objektiv gefällt, ich bin gespannt! Liebste Grüße, Katja

  9. Katja schreibt:

    Hallo Selina!
    Danke dir 🙂 Leider habe ich für die aktuelle Jahreszeit auch keine tollen Tipps, aber ich versuche in diesen Zeiten immer, das Licht am Wochenende auszunutzen. Ich habe aber gehört, dass so Tageslichtlampen sehr gut sein sollen!

    Liebe Grüße,
    Katja

  10. Katja schreibt:

    Liebe Emma!
    Da hast du aber sowas von recht, es gibt leider viel zu viele, die Unsummen für Equipment aus dem Fenster werfen, das sie letztendlich gar nicht brauchen. Ich komme mit meinem kleinen Zubehör gut zurecht 🙂

    Liebste Grüße auch an den Herrn Papa!
    Katja

  11. Katja schreibt:

    Hallo Nele! So ging es mir nach unserem Workshop auch, aber der Freund konnte mich davon überzeugen, dass sich die beiden Kameras nicht so wirklich unterscheiden, bis auf das Display 🙂 Wenn ich eine neue kaufen müsste/wollte/könnte, wäre es aber auch die mit Schwenkdisplay. Da aber zzt. kein Bedarf ist… bleiben wir bei unserer einfachen.
    🙂 Liebste Grüße, Katja

  12. liebeslieschen schreibt:

    Hallo Katja!
    Ich würde mich freuen, wenn du berichtest, wie es mit dem manuellen Fokus dann läuft 🙂
    Vom Pancake Objektiv erzähle ich dann auch gerne, der Postbote sollte bald klingeln 🙂 Liebe Grüße
    Daniela

  13. kindderachtziger schreibt:

    Hallo Katja,

    der Post passt wieder wie die Faust aufs Auge. Da ich bald Geburtstag habe überlege ich, mir ein neues Objektiv zu wünschen. Aktuell habe ich für meine Nikon ein Zoomobjektiv und bin damit nicht ganz glücklich. Es hat ein hohes Gewicht und ich nutze den Zoom nur sehr selten. Daher wäre ein Objektiv mit Festbrennweite so wie deine vermutlich besser geeignet. Muss mich nur mal im Fachgeschäft meines Vertrauens, wo ich die Kamera gekauft habe, beraten lassen. Wollte mir dann auch eine Kameratasche zulegen, die wie eine Handtasche aussieht. Mein großer „Koffer“ ist mir doch zu umständlich auf Dauer. Wie transportierst du deine Kamera, damit du sie immer dabei hast?

    Wünsche dir ein schönes Wochenende, Silke

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