Bloggen mit Herz: ein paar Gedanken zum Social Media Overflow und darüber, wann man mal einen Gang zurückschalten sollte.

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Hey, schön, dass du da bist. Setz dich doch erstmal, es ist ja so stressig da Draußen! Willst du einen Tee? Aus der Designertasse? Drapieren wir doch einfach den Designerlöffel daneben, vielleicht noch ein kleines Stück der teuren Schokolade, die ich neulich geschickt bekommen habe. Ach, es geht dir nicht so gut momentan? Warte kurz, das Licht stimmt hier irgendwie nicht… lass uns mal da hinten an den Tisch gehen.

Achso, mit der Arbeit läuft’s nicht und dein Freund geht eventuell fremd?

Du, ich steig mal kurz auf den Stuhl hier, ich will eben noch schnell ein Foto von dem Tee in der Designertasse, dem Designerlöffel und der Schokolade posten. Kannst du die Schokolade mal anbeißen? Für’s Foto, weisste? Es soll doch sichtbar sein, dass wir hier ein Mädelsdate haben und uns entspannen.

Und überhaupt, erzähl doch mal!

Ah, irgendwie passt das mit dem Foto noch nicht, ich mach das nochmal. Kannst du den Löffel mal weiter nach links schieben? Gut, so müsste das passen. Super! Aaaaah, welchen Filter nehme ich jetzt nur?! „Rise“ passt gut, findest du nicht auch?!

Nun trink doch deinen Tee, der wird doch kalt!

So. Noch schnell den Hashtag #entspannung unter das Foto und ab geht die Post. Obwohl, nee… lass doch auch noch #ricedk oder #housedoctor darunter schreiben, wegen der Tasse und wegen des Löffels. Nicht zu vergessen #teekanne wegen des Tees.

Wie, du trennst dich vielleicht von deinem Freund?

#krass – schon 5 Likes! In den ersten 20 Sekunden, bäääääääm! Weisst du, 2000 Follower bei Instagram, die wollen ja auch unterhalten werden und ab und zu mal was Neues, Cooles sehen. Da gibt man sich schonmal mehr Mühe. Außerdem habe ich neulich noch gelesen, wie man seinen Instagram Account optimiert, um mehr Follower zu bekommen. Das ist ja auch schon mehr, als nur Privatvergnügen.

Und wie machst du das dann, mit Wohnung und so? Ach, sorry, das habe ich wohl nicht mitbekommen.

21 Likes in 4 Minuten! Super, oder?!

Ach, wo wir gerade dabei sind, – lass uns doch nachher mal rumfahren, dann kann ich ein paar Fotos für den Blog machen und vielleicht für Instagram und Facebook. Du weisst ja, man will die Leser bei Laune halten.

Achso… Du hast keine Zeit? Wegen der Arbeit und weil du vielleicht deinen Freund verlässt? Ja, macht ja nichts, ich kann ja auch allein rumfahren und Fotos machen. Ich dachte nur, zu Zweit ist es schöner. Auch wegen #mädelsnachmittag und #treffenmitfreunden und so. Aber das passt schon. Oh, guck mal – da drüben scheint die Sonne so schön durch die Wolken, ich knips das mal eben….

****

… etwas überzogen vielleicht, aber manchmal komme selbst ich mir so vor. Mit dem Handy in der Hand bin ich ganz, ganz oft viel zu sehr mit der digitalen Welt beschäftigt, als mit dem, was hier gerade im Leben 1.0 passiert. Die digitale Welt gibt mir manchmal nämlich mehr, zumindest empfinde ich das so. Da finde ich Gleichgesinnte, die sich an einer schönen Tasse genauso erfreuen können, wie ich. Da sehe ich die Wohnzimmer von anderen und denke „Wow, wie schön!“ – da bekomme ich viel mehr von den neuesten Trends mit, als es sonst der Fall wäre.

Die Frage ist nur: ist das denn überhaupt wichtig? Oder auch: was ist mir wichtiger? Ist es mir wirklich wichtiger, auf dem Laufenden zu bleiben und die „Marke“ maedchenmitherz zu verbreiten? Ist mir das wichtiger, als echte Freundschaften und liebe Menschen?

Gerade in den letzten Tagen habe ich ganz klar die Antwort gesehen. Denn nein, das ist mir nicht wichtiger! Und statt Designertassen zu fotografieren und den Tee dabei kalt werden zu lassen, sollte ich – sollten wir – vielleicht mal einen Gang runterschalten. Wir sollten wieder mehr lernen, was wichtig ist und was uns letztendlich glücklich macht. Denn mich machen die Herzchen bei Instagram und Co. zwar immer wieder für einen kurzen Moment glücklich, aber noch glücklicher macht mich ein schöner Abend mit Freunden, eine Umarmung vom Herzmenschen und das Gefühl, echte Freundschaften pflegen zu können.

Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus davon überzeugt, dass digitaler und „realer“ Spaß nebeneinander funktionieren können. Aber ich beobachte, wie immer mehr Menschen sich darüber Gedanken machen, wie sie sich über Instagram und Co. noch besser vermarkten können, wie sie ihre Followerzahlen hoch pushen, um für Firmen interessant zu werden. Und der Hashtag-Overflow unter manchen Bildern macht mich wahnsinnig.

#vonallemzuviel

#wobleibtdiepersönlichkeit

Aber, wie gesagt, ich mag Instagram und Co. und natürlich ist es für mich ein Kanal, um Besucher auf den Blog zu lenken. Auch. Aber vor allem ist Instagram für mich die perfekte Möglichkeit, kleine Erinnerungsschnipsel zu sammeln. Und neue Menschen kennen zu lernen, die ähnliche Dinge mögen.

Nur will ich meinen Instagram Account nicht optimieren. Ganz bestimmt nicht.

Wie ist das mit euch? Steht ihr der „Optimier dich selbst“-Welle skeptisch gegenüber oder findet ihr sie gut, weil man so noch besser wird und sein Potential ausschöpfen kann? Nutzt ihr Instagram und Co. privat oder für den Blog? Ist es für euch ein Marketinginstrument?!

Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Alles Liebe,

Katja

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33 Gedanken zu “Bloggen mit Herz: ein paar Gedanken zum Social Media Overflow und darüber, wann man mal einen Gang zurückschalten sollte.

  1. Franzi schreibt:

    Meine liebe Katja, ich stimme dir so was von zu! Ich bin auch oft ziemlich „über“ von Social Media und trete dann bewusste etwas zurück, manchmal wünsche ich mir Zeiten ohne Social Media zurück… nur für eine kurze Zeit 🙂

  2. Ulli schreibt:

    Du triffst genau den Punkt, der mich aktuell auch beschäftigt. Da ich da auch noch ausführlicher drüber bloggen wollte, will ich jetzt gar nicht so viel sagen…
    Aber es stimmt. Ich merke selbst, wie ich manchmal viel zu oft aufs Handy schaue und instagram anklicke um zu sehen, was bei den anderen so los ist und wie viele Likes es gab. Dabei höre ich dem realen Gespräch dann häufig nur mit einem Ohr zu und verpasse die Hälfte. Das ist nicht richtig und auch nicht fair meinem Gegenüber. Deswegen will ich da auch dran arbeiten.
    Ich lese zwar auch manchmal Artikel darüber, wie man dies und jenes verbessert und optimiert, aber das wenigste davon mag ich umsetzen. Zu abgehoben, zu viel des guten.
    Schön zu lesen, dass nicht nur ich manchmal zu sehr in der Social Media Welt „versinke“. 😉

  3. Lara schreibt:

    Haha witzig! Das wäre ja mal ein lustiges Leben. 😉 Dafür braucht man schon jede Menge Narzissmus, um sich selbst so in den Vordergrund zu drängen.
    Lg Lara

  4. wordsbyhannii schreibt:

    Ich nutze Instagram nur privat. Vorerst möchte ich das auch nicht änder. Ich finde es oft schade, wenn man mit jemanden auf einen Kaffee gehz und dieser nur am Handy sitzt. Ich schalte mein Handy dort immer aus. 🙂

  5. irgendwieblog schreibt:

    Ganz ehrlich: Ich habe einen Instagram-Account für meinen Blog und dachte damit ein wenig Werbung für meine Posts machen zu können. Aber ich merke auch, dass ich das nicht bin, ich kann und will auch nicht auf Teufel komm raus zehntausend hashtags unter meine Bilder knallen. Was mich ehrlich gesagt auch nervt, sind Likes, die man ganz offensichtlich nur bekommt, weil da jemand auch nur auf sich aufmerksam machen möchte. Das ist doch alles strange!

  6. Nele schreibt:

    Meine Instagram-Nutzung ist wohl ziemlich gemischt. Aber ich kann es echt nicht haben, wenn man Besuch hat und nur mit dem Handy rumspielt. Ich lege das Handy meistens einfach irgendwo anders hin, dann komme ich nicht in die Versuchung. Oder ich mache ganz am Anfang einmal ein Foto und dann ist gut. Ich habe da den Gatten sitzen, der ständig das Handy in der Hand hat, und finde das ganz unerträglich unhöflich.

    Anders ist das, wenn man mit Bloggern unterwegs ist, da finde ich es ok, wenn immer mal wieder einer ein Foto macht etc. 😉 Aber auf meine Likes würde ich dann nie gucken. Ich optimiere mein Instagram auch nicht. Mein Blog ist Privatvergnügen und soll es auch bleiben! Und mein Privatvergnügen optimiere ich nur insofern, dass es mir möglichst viel Vergnügen bringt. Und wenn es anderen gefällt, umso besser! 🙂

    Liebe Grüße
    Nele

  7. Ailis schreibt:

    Für mich ist die Frage jene, warum man schreibt/ fotografiert etc. Um jemanden zu bewegen, zu begeistern, Ideen zu teilen? Oder weil man Bestätigung braucht? Und niemals kommt bei Treffen mit lieben Menschen das Handy auf den Tisch, das ist eine neue Form der Unhöflichkeit, die ich sehr bedenklich finde. Spannendes, kontroverses Thema! LG, Ailis.

  8. anigras83 schreibt:

    Seit ich auch über Kreatives blogge, denke ich darüber nach, mich Instagram und Pinterest zu widmen, weil diese Kanäle sich einfach anbieten, um darüber den Blog zu bewerben. Aber irgendwie konnte ich mich noch nicht dazu aufraffen. Ich habe beruflich viel mit sozialen Netzwerken, vor allem mit Facebook, zu tun, und kann die Energie nicht finden, mich in meiner Freizeit in zwei weitere Plattformen einzuarbeiten.

    Ganz generell habe ich für mich eine gute Möglichkeit gefunden, die Online-Nutzung unterwegs zu reduzieren: Ich habe mein Super-Duper-Teuer-Smartphone gegen ein billiges eingetauscht. Geneauer gesagt habe ich es ursprünglich gegen ein unsmartes Normal-Handy eingetauscht, aber die ganze Familie kommuniziert über Whats App, und ich wollte schon noch mitbekommen, was es bei meinen Eltern und meiner Schwester so Neues gibt. Also habe ich ein Billigsmartphone mit einer miserablen Kamera gekauft. Darauf läuft Whatsapp, das Navi, Telefon und SMS. Alles andere habe ich verbannt. Kein Facebook, kein Twitter, keine WordPress-App.

    Die laufen alle auf dem iPad, das ich tatsächlich fast immer dabei habe. Aber ich habe festgestellt, dass man sich doch komisch fühlt, wenn man im Gespräch das Riesenteil aus der Tasche zieht, um mal eben Facebook zu checken oder ein Foto zu machen. Mit dem Smartphone hat man immer das Gefühl, das fiele ja eh keinem auf. Das iPad kann man aber nicht mal eben unbemerkt nebenbei nutzen. Tut man das, gucken alle. Das fühlt sich so unangenehm an, dass ich es meistens lasse. Oder nach dem einen Foto das Teil ganz schnell wieder wegstecke. So bin ich zwar auch unterwegs im Notfall up to date, zerstöre gemütliche Runden aber nicht mehr so oft durch das ständige Auf-den-Bildschirm-gucken wie früher mit dem Smartphone.

  9. miss-red-fox schreibt:

    Wie immer super geschrieben! Ich bin auch bei Instagram und poste jeweils ein Bild vom neuesten Blogartikel darin (mehr aber auch nicht), die anderen Fotos „aus dem Leben“ sind aber in Überzahl. Ich finde auch zu viele Tags nervend… Andererseits ertappe ich mich immer wieder, dass ich zu viel mit dem Handy in der Hand bin, ein Foto hier, ein Kommentar da… das muss deutlich weniger werden. Gerade dann, wenn man mit der Familie was zusammen macht. Ich mag auch nicht, so wie irgendwieblog weiter oben sagte, wenn Leute dich liken, nur damit Du das Gleiche tust…
    LG Ioana

  10. Dani schreibt:

    Vielen Dank für diesen wundervollen Artikel ! Ich erwische mich selbst auch oft dabei so zu denken und ärgere mich dann darüber. Vor kurzem traf ich mich mit pepper von heimatbaum und wir hatten einen tollen Vormittag – ohne Fotos von unsere Frühstück oder so zu machen – dass war so entspannt, einfach zu reden, die Handys in der Tasche zu lassen und zu leben !

    Du triffst es immer wieder auf den Punkt
    danke dafür ❤
    knutschi
    Dani

  11. sunshinesew schreibt:

    huhu 🙂
    ja, manchmal gebe ich mir mehr mühe für ein bildchen. aber einfach weil ICH das möchte. weil es etwas besonderes ist oder oder oder…. eben aus den gleichen gründen wie es manchmal ein eher unscharfes nicht besonders gestyltes (weil spontanes) bild ist. die likes sind mir (gsd) völlig schnuppe. klar freut man sich, wenn ein bildchen ganz gern gesehen wird, aber mein leben geht nicht unter wenn nicht. ig nutze ich hauptsächlich für mich als fototagebuch.
    lg tina

  12. Hummelmädchen schreibt:

    Ich nutze Instagram eher allgemein. Ein bisschen privat, ein bisschen Blog. Aber mir ist nichts wichtiger als meine Familie und meine Freunde! 🙂

    Ich kann zu viele Hashtags übrigens auch überhaupt nicht leiden, das nervt mich tiiiiierisch. Schlimm ist auch, wenn dann die ersten drei Kommentare auch noch Hashtags sind, weil mehr nicht unters Bild passte oder so -.- Ganz schlimm…. Ich fand Hashtags am Anfang sogar komplett bescheuert, aber sie machen bei Instagram (oder auch Twitter) natürlich schon Sinn 🙂

  13. Leah schreibt:

    Ja, ich nutze Instagram. Für mich gibt es aber einen klaren Vorsatz, an den ich mich bis jetzt geschafft habe zu halten: Das reale Leben geht vor. Immer.
    Wenn ich mich mit einer Freundin treffe, dann bleibt das Smartphone in der Tasche. Mich zu 100 Prozent auf das Gespräch zu konzentrieren, ist mir wichtiger, als ein Bild des tollen Cafés zu schießen. Wenn ich einen Tag Snowboarden gehe, dann ist das Ziel Spaß zu haben und nicht zwischendurch noch schnell ein Bild davon auf Instagram zu posten.
    Bilder für Instagram und Co. mache ich meist, wenn ich alleine unterwegs bin. Dann stört es ja auch niemanden, wenn ich etwas länger brauche, bis ich am Ziel bin, weil ich 10 Bilder von Schneeglöckchen machen musste, bis ich mit einem glücklich war. In einer sozialen Situation, das Smartphone zum Bilder machen zu zücken, ist mir sowieso meist unangenehm. Das hilft.

  14. kkaliwoda schreibt:

    Toller Artikel, bin genau deiner Meinung! Ich selber mache Instagram-Bilder, wenn ich Lust habe und das ist nicht super oft und eher phasenweise (durchschnittlich 1x pro Woche?). Ich habe den Blog gemacht, um etwas zu machen, das mir Spaß macht und um eben NICHT das Gefühl zu haben, etwas tun zu „müssen“. Zum Beispiel Bilder für meinen Instagram-Account schießen. Ich kann es auch schon länger nicht mehr ertragen, wenn alle Leute nur auf ihr Handy starren, das sehe ich z.B. auch bei Müttern mit Babys/Kindern. Die lassen sich noch nicht mal mehr von ihren Kleinen vom Handy weglocken. Das ist doch krank.
    Also ich bin seeehr froh, dass ich KEIN Smartphone habe, sondern ein schön mittelalterliches Handy, das mich nicht vom echten Leben ablenkt. 🙂
    LG Karina

  15. Papagena schreibt:

    Autsch! Das ist sehr treffend geschrieben!
    Obwohl ich eigenlich auf keinen anderen Hochzeiten/Kanälen tanze, als auf meinem Blog,
    luscher auch ich ganz gern mal eben schnell bei Instagram, um all die schönen Tassen, Löffel und Einrichtungstipps mitzubekommen…
    Natürlich sieht man das andererseits an meinen sehr (also SEHR) langsam wachsenden Leserzahlen, dass ich nirgendwo sonst mitmische. Aber egal!
    Ich finde nämlich auch, dass die digitale Welt nicht wichtiger ist, als das direkte Leben vor meiner Nase.

    Herzliche Grüße,
    Papagena

  16. Daniela Maniva Melo schreibt:

    Liebe Katja,

    das hast du toll geschrieben! Genauso sehe ich das auch. Wobei ich zugeben muss, manchmal muss ich mich ganz schön zusammenreißen – Instagram macht mir einfach viel zu viel Spaß! Ich nutze es sowohl privat als auch für den Blog. Aber hauptsächlich benutze ich das wenn ich allein unterwegs bin oder kurz vorm Einschlafen, da nerve ich niemanden mit 🙂
    Meine Oma hätte dazu bestimmt gesagt, Kindchen wenn du stirbst, kannst du keine Instagram-, Facebook- oder Twitterfreunde mitnehmen, wohl aber schöne Erinnerungen, die du mit meinen Lieben teilst.

    Für mehr Likes im echten Leben! 🙂

    Liebe Grüße
    Daniela

  17. Posseliesje schreibt:

    Hallo Katja,
    vor ein paar Wochen ist mein Smartphone kaputt gegangen und seither zur Reparatur. In der Zwischenzeit nutze ich mein altes Handy, ohne Internetzugang. Am Anfang ist es mir echt schwer gefallen, nicht mal eben schnell die Blogstatistik checken zu können, hier ein Foto zu liken, dort einen Kommentar zu hinterlassen. Aber mittlerweile genieße ich es ehrlich gesagt, nicht ständig auf allen social media Kanälen aktiv sein zu können. Mir war gar nicht bewusst, wie „süchtig“ ich doch bin.
    Mein fester Vorsatz wenn mein Smartphone wieder einsatzfähig ist: mehr offline sein und das reale Leben genießen. 🙂
    Liebe Grüße,
    Kerstin M.

  18. undiversell schreibt:

    Ein sehr schöner Beitrag, der zum Nachdenken anregt. Mir macht das Bloggen auch sehr viel Spaß, aber ich möchte die Dinge zeigen, die ich mache und nicht überlegen, was ich als nächstes in meinen Blog stelle. Eher so als Chronik meines „Schaffens“. Auf Instagramm bin ich nicht, vielleicht ganz gut so? Dabei habe ich überlegt, mir dort ein Account anzulegen. Ich glaube, ich warte einfach ein bisschen länger damit. LG Undine

  19. Larissa//No Robots Magazine schreibt:

    Haha, so schön geschrieben! Also, ich mag deinen Blog auch ohne Designer-Tassen. Genau genommen finde ich diese super perfekten Bilder auf Instagram eher nervig, weil ich mir das immer genau so vorstelle. Oder dass die Person in einem Luxus-Leben schwebt, das mit meinem Leben nichts zu tun hat. Ich mag Instagram und Social Media und alles, aber es soll mein Privatleben bereichern und nicht einschränken. Deswegen mache ich gerade in solchen Situationen nur Fotos, während ich auf meine Freunde warte oder vielleicht ein Bild ganz schnell während oder nach (!) dem Essen. Und wenn’s nichts wird – dann halt Pech. Sicherlich ist deswegen mein Instagram-Account auch eher mager, aber das nehme ich gerne in Kauf.

  20. Susie aus der Villa Lebenslust schreibt:

    Hallochen 🙂 Super Artikel und du hast vollkommen recht, das reale Leben, Familie und Freunde gehen vor.
    Ich nutze Instagram gar nicht, hatte mich da mal angemeldet aber es liegt mir einfach nicht. Mir ist auch schnurzpiep-egal wie viele Likes ich bei Facebook bekomme und wie viele Leute meinen Blog lesen (außer es wäre gar niemand, das wäre schon doof 😉 aber obs jetzt 100 oder 1000 sind ist mir wurscht, freue mich über jeden Leser aber bin nicht gestresst deswegen ). Ich poste, fotografiere und schreibe was MIR gefällt und Freude bereitet und teile das gerne mit anderen. Für mich selbst ist es ein hübsches virtuelles Tagebuch mit vielen Bildern, das ich mir später irgendwann sicher nochmal freudig ansehe. Man sollte nicht diesem Zwang und Stress verfallen noch mehr Leser und Likes zu bekommen, weil man dabei sehr schnell die Freude am Blog verlieren kann und auch anfängt Trends nachzurennen und nicht mehr authentisch zu sein, nur um anderen zu gefallen.
    Ausnahme: Jene die ihre Blogs beruflich nutzen, die müssen sich natürlich ranhalten und ihre Zielgruppe gut versorgen.

    In diesem Sinne – Bleibt euch treu, lasst euch nicht stressen und habt Spaß dran 🙂
    LG
    Susie

  21. Hannah schreibt:

    Liebe Katja, da hast du wirklich sehr recht! Auch wenns im ersten Moment überzogen klingt, kann ich mir gut vorstellen, dass es so ein Szenario wie dein beschriebenes tatsächlich viel öfter gibt, als man glaubt…
    Ich habe mir kürzlich erst Instagram aufs Handy gezogen, zwei Fotos hochgeladen und es ein paar Wochen später wieder gelöscht – einfach weil mich schon dieser ganz Perfektionsdrang total gestresst hat. Und das Handy, das bleibt beim Kaffee mit Freunden grundsätzlich in der Tasche.

  22. Amelie schreibt:

    Ich finde es furchbar ätzend dass heutzutage nur am Handy gespielt wird. Deswegen vermeide ich eher Social Media. Danke für dein tollen Beitrag :). Gruß aus Vals

  23. Sarah schreibt:

    Du hast soooo recht! Und wieder bin ich eigentlich ganz froh, dass ich gerade meinen Blog als Prio Z behandle…dieser ganze Drang nach Perfektion und das kurzfristige über Herzchen freuen, macht einen doch nur halb so glücklich, wie ein echtes Date mit guten Freunden ❤

    Ich drück Dich!
    Sarah

  24. Julia schreibt:

    Liebe Katja,

    wieder einmal ganz wundervoll geschrieben – und ganz auf den Punkt.
    Ich liebe es, deinen Blog zu lesen. Vielen Dank für deine Ehrlichkeit und den Mut, auch mal solche Dinge anzusprechen.
    Mach bitte weiter so.

    Liebe Grüße
    Julia

  25. kindderachtziger schreibt:

    Hallo Katja,

    ein wirklich gelungener Post. Allerdings muss ich sagen, dass für mich das Leben 1.0 immer Priorität hat, daher lasse ich auch meinen Blog ein wenig schleifen. Allerdings ist er nicht annähernd so groß wie deiner, vielleicht kann ich das deswegen noch so handhaben. Mit Instagram, Pinterest und Co. habe ich mich bisher nicht beschäftigt, daher kann ich dazu nichts sagen. Hoffe sehr, dass du den richtigen Weg für dich findest.

    Ganz liebe Grüße, Silke

  26. Sabi schreibt:

    Liebe Katja, dein Post ist zum lachen du nachdenken zugleich. Immer mehr nimmt uns SM ein und raubt uns Zeit für wichtigere Dinge. Selbst im Urlaub in Schenna Südtirol muss man täglich checken, was die sozialen Kontakte sagen. Schön, dass du abschalten kannst. Lieben Gruß aus Köln Sabrina

  27. Paleica schreibt:

    Oh ja, ich kenne das. zwar nicht so extrem, aber dennoch. obwohl das eher mein freund ausbaden muss als meine freunde. noch schnell ein bild bearbeiten, das essen fotografieren, die neue twittertimeline lesen. es gibt schon diese phasen, wo ich einfach zu intensiv am smartphone hänge (vermutlich hab ichs deswegen heute erstmal einfach daheim vergessen. komisches gefühl!). unter anderem deswegen ist mein privates facebook deaktiviert. den firmenaccount brauche ich zur betreuung der firmenseite, aber da poste ich nichts persönliches und hab auch nicht viel zu lesen. das war ein riesenbefreiungsschritt. vielleicht komme ich rigendwann wieder, aber momentan genieße ich es sehr.

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