DIY: Babymobilé bauen.

Hallo, ihr Lieben!

Vor Ankunft der Zuckerschnute habe ich getan, was wahrscheinlich alle werdenden Mamis tun. Ich habe mir vorgestellt, wie sie wohl so sein wird. Und ich habe mir für sie gewünscht, dass sie (wie ein Schriftzug in ihrem Zimmer es ausdrückt)

wild und frech und wunderbar

wird. Danke Pippi Langstrumpf, für das tolle Zitat. Ich möchte, dass unsere Tochter keine Angst vor großen Abenteuern hat und gern auf Bäume klettert, ganz ohne Furcht. Dass sie Quatsch im Kopf hat und die Schwächeren verteidigt. Kurz: ich möchte, dass sie eine furchtlose kleine Indianerin wird. Und natürlich ist es vollkommen okay, wenn sie doch eher zart besaitet ist und erst einmal prüft, bevor sie losrennt. Absolut! Ich gebe aber den Tipp ab, dass sie eher eine kleine Indianerin oder eine Pippi Langstrumpf wird, als ein kleines Püppchen.

Das Zimmer der kleinen Squaw haben wir auch so eingerichtet: mit liebevollen Indianer-inspirierten Details. Und sie wäre nicht meine Tochter, wenn ich nicht diverse Dinge selbst gestaltet hätte. Wie dieses süße Mobilé, das über ihrem Bett hängt:

IMG_9579Über dem Kopf der Zuckerschnute drehen sich zu ihrer großen Belustigung ein Tipi, zwei Pfleile, ein Mond und ein Indianerbärchen im Kreis. Ihr gefällt’s und das macht mich immer wieder sehr stolz! Schließlich habe ich in fisseliger Handarbeit die Figürchen ausgeschnibbelt, genäht und ausgestopft. Damals war die kleine Schnute noch in meinem Bauch und ich war gedanklich ganz bei ihr, sonst hätte ich nämlich nicht vergessen, die Arbeitsschritte zu fotografieren und aus den Zuschnitten Vorlagen zu erstellen. Nun ja, Hormone eben. Das Erstellen von Vorlagen habe ich jetzt nachgeholt, wenn auch nicht perfekt. Nebenbei ein Baby zu versorgen, das macht es manchmal schwierig, den eigenen Ansprüchen diesbezüglich gerecht zu werden. Aber wisst ihr was? Es muss nicht immer alles perfekt sein, oder?

Was ihr benötigt:

mobile mit herz (Vorlagen als PDF Datei)
Filz in unterschiedlichen Farben
Füllwolle
Nadel und Faden
ggf. Mobiléhalter (meinen habe ich hier* gekauft)

Ein bisschen Geduld braucht ihr natürlich auch, das versteht sich ja aber von selbst.

Zunächst einmal schneidet ihr eure Filzstücken nach der Vorlage zu. Ihr könnt ähnliche Farben wählen, wie ich, oder aber auch ganz andere.

IMG_2833Verziert bereits vor dem Zusammennähen die jeweiligen Vorderseiten.

IMG_9595Beim Tipi habe ich zunächst aus grauem Filz die „Tür“ ausgeschnitten und dann ein gleich großes Stück aus rosa Filz ausgeschnitten, das ich in der Mitte noch einmal durchgeschnitten habe. Diese beiden Stücken nun in der Mitte falten und an den Außenrändern gemeinsam mit dem grauen Filz vernähen, und ihr erhaltet einen Tipi-Eingang vom Feinsten!

IMG_2824Der Indianerteddy trägt ein Stirnband mit Federn, auch die könnt ihr nach Vorlage zurecht schnibbeln. Das Herz kriegt ihr „freestyle“ hin, oder?

Bei den Pfeilen habe ich auf Deko verzichtet, ihr könnt sie aber natürlich besticken oder kleine Ornamente drauf malen. Den Mond und die Wolke habe ich zuerst separat genäht und dann mit einem festen Stich zusammengenäht. Ganz einfach!

Dann näht ihr abschließend die Vor- und Rückseiten zusammen,- nachdem ihr etwa zwei Drittel der Näherei geschafft habt, stopft ihr die Figürchen mit Füllwatte aus und näht dann weiter, bis sie fertig sind.

Zum Schluss näht ihr noch einen Faden oder ein Nylonband an die Figürchen und hängt sie an den Mobiléhalter. Es kann ein bisschen schwierig werden, zu verhindern, dass das Mobilé Schlagseite kriegt, aber dann müsst ihr einfach schauen, dass einige Figuren tiefer hängen. Das kriegt man locker hin!

So. Das war mein erstes DIY seit einer Ewigkeit, und auch wenn es noch improvisiert ist, so tut es gut, einfach mal wieder zu schreiben. Die Zuckerschnute schlummert noch eine Runde und ich fühle mich furchtbar kreativ! Vielleicht schreibe ich gleich noch einen Blogpost? Ha, wohl kaum. Seit knapp 3 Tagen arbeite ich nämlich – immer mal wieder – an diesem hier. DAS hätte ich mir auch nie erträumt,… dass ich einmal so lange für einen relativ kurzen Beitrag brauchen werde! Aber: es ist gut so. Und Mamasein ist sooooooo schön!

In diesem Sinne: Alles Liebe!

Katja

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