Montagsrezept: Tränenkuchen.

Hallo, ihr Lieben!

Dieser Kuchen hält nicht, was er -wortwörtlich genommen – verspricht: er bringt nämlich Niemanden zum Weinen! Und wenn, dann nur vor Glückseligkeit.

Der Tränenkuchen, also ein Käsekuchen mit Baiserhaube und den namensgebenden Tränchen aus Zucker, ist in der Tat eine Gaumenfreude, die immer wieder Genussmomente beschert. Ich kenne ihn von meiner Mama, die ihn früher öfter gebacken hat. Mein Mann kannte ihn gar nicht, bis ich ihn das erste Mal gebacken habe. Meine Freundin hingegen, die auch aus der ehemaligen DDR kommt, kennt diesen Kuchen von ihrer Oma. Ist es also vielleicht eine ostdeutsche Delikatesse? Das www konnte mir diesbezüglich keine konkrete Antwort liefern, aber ich nehme einfach einmal an, dass dieser Kuchen bei den ostdeutschen Eltern und Großeltern sehr beliebt war. Und bei den Kindern und Enkelkindern ebenfalls noch ist.

Und wie sich das gehört, folgt hier und heute auch das Rezept für diesen leckeren, cremig-süßen Tränenkuchen:

Für den Boden benötigt ihr:

70 g Butter
1 Ei
80 g Zucker
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Für die Käsekuchenfüllung benötigt ihr:

500 g Magerquark
1 Ei
2 Eigelb
100 Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver
250 ml Sahne
250 ml Milch
80 ml Öl (Rapsöl / Sonneblumenöl)

Für die Baiserschicht benötigt ihr:

2 Eiweiß (die von der Füllung übrig geblieben sind)
5 EL Puderzucker

Los geht’s!

Den Boden einer 26er Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter fetten. Den Backofen auf 175°C Unter- und Oberhitze vorheizen.

Aus den Zutaten für den Boden einen Knetteig herstellen.  Diesen ausrollen und in die Springform legen, die Ränder recht hoch am Rand andrücken.

Den Quark mit den übrigen Zutaten verrühren und die flüssige Masse auf dem Boden in der Springform (nicht auf dem Küchenboden!) verteilen.

Für ca. 60 Minuten in den Ofen schieben.

In der Zwischenzeit das Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen. Den Kuchen nach den 60 Minuten aus dem Ofen holen und den Eischnee ca. 1 cm dick auf der Füllung verstreichen. Den Kuchen nun noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen geben, bis die Baiserhaube leicht gebräunt ist.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Messer den Rand schon einmal von der Form lösen und den Ring dann entfernen. Auf dem Boden der Springform könnt ihr nun den Kuchen ganz auskühlen lassen.

Wenn alles geklappt hat, bilden sich während des Auskühlens die typischen Tränen, die dem Kuchen den Namen gegeben haben.

Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem viel Freude beim Genießen!

Alles Liebe,

Katja