Projekt Heimat: Winter is coming.

Hallo, ihr Lieben!

Ich bin ja bekanntlich viel unterwegs. Gemeinsam mit der Kleinen reiße ich den ein oder anderen Kilometer täglich. Immer mit dabei: Kinderwagen oder Trage. Das Praktische ist, dass man beim Spazierengehen Zeit hat, seine Umwelt einmal zu genießen, vielleicht auch mal anders wahrzunehmen, als sonst, wenn man immer nur in Eile ist.

Neulich habe ich die Kamera mitgenommen, denn es ist wirklich eine Ewigkeit her, seit ich das letzte Mal so richtig fotografiert habe. Aber wie gesagt, so langsam hat die Welt mich wieder. Und so schob ich die Zuckerschnute und suchte nebenbei nach hübschen Fotomotiven. Herausgekommen ist ein Hauch von ostfriesischem Winter. Von mir für euch, sozusagen.

img_2015Ich liebe ja den Winter. Den Herbst auch. Man packt sich warm ein, schlendert durch verschneite – oder wie in diesem Fall: verfröstelte – Landschaften und genießt die Wintersonne, die die Nasenspitze kitzelt.

img_2023Die Welt ist immer von so einem Frosthauch überzogen, so als hätte am Morgen Jemand mit dem Pinsel kleine Frostkleckse verteilt.

img_2018Alles beginnt, zu schlafen.

img_2030img_2031img_2022Irgendwie immer wieder schön, findet ihr nicht?

Ich wünsche euch einen sonnigen Frosttag und hoffe, auf euch wartet heiße Schokolade, wenn ihr nach Hause kommt!

Alles Liebe,

Katja

Mama mit Herz: Bücher für die Kleinsten.

img_1884Hallo, ihr Lieben!

Wow, vier Monate ist es schon wieder her, seit ich meinen letzten Artikel geschrieben habe. Das soll sich ändern, denn manchmal fehlt es mir, das Bloggen. Mir fehlt es, neben dem Mamadasein eine Aufgabe zu haben. Nicht, dass ich uuuuunendlich viel Zeit für alles hätte, aber es gibt am Abend doch ein paar Stunden, die ich mit Kopfdingen verbringen möchte. Und dazu gehört es, Worte zu formulieren, Bilder zu bearbeiten, Anleitungen zu erstellen und so weiter.

Ihr fragt euch, wie es uns und der Zuckerschnute geht? Uns geht es gut. Bis auf das Übliche – wenig Schlaf, viel Schnupfen – ist alles im grünen Bereich. Sie wächst und gedeiht und wir sind glücklich, sie bei uns zu haben.

Ich habe eine Weile gebraucht, mich neu zu sortieren, so ein neues Familienmitglied braucht Aufmerksamkeit und Liebe und man muss erst erspüren, wie der neue Tag so läuft. Aber wir haben jetzt unsere Routinen und mich packt die Lust am Schreiben wieder. Das fühlt sich gerade jetzt genau richtig und passend an.

Es gibt also eine neue Kategorie, wie ihr seht: Mama mit Herz. Hier werde ich alle Mama-bezogenen Beiträge sammeln. So, wie diesen hier.

Bücher für die Kleinsten – Oder: Was wir gerne lesen.

img_1837Bereits bevor die Zuckerschnute auf der Welt war, habe ich mich auf eines besonders gefreut: Vorlesen. Ich habe es als Kind geliebt, wenn mir vorgelesen wurde und ich habe mir gewünscht, dass mein Kind es ebenfalls genießt. Wunsch erfüllt. Denn unser kleines Abenteuermädchen liebt es sehr, wenn ihm vorgelesen wird. Und weil unsere ganze kleine Familie das Vorlesen genießt, habe ich heute ein paar Bücher im Gepäck, die uns und unserer Tochter besonders gut gefallen.

Um es etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich unsere Bücher in Kategorien unterteilt

1. Einschlafbücher.

img_1844Man kann ja bekanntlich mit jedem Buch einschlafen. Ich zumindest. Der Zuckerschnute lesen wir aber vor dem Einschlafen gern eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Zurzeit am liebsten Gute Nacht, kleine Eule!* – einfach, weil es kurz ist und niedlich und so viel Spaß macht, vorzulesen.

img_1846Wer eine witzige Gute-Nacht-Geschichte sucht, der findet sie definitiv in Das große Gähnen* – denn im Zoo greift die Müdigkeit um sich. Die Geschichte bringt beim Vorlesen sehr viel Freude, das kann ich auf jeden Fall sagen! Unserer Kleinen macht es sicher noch mehr Spaß, wenn sie später mitsprechen kann. Wirklich, das ist eine ganz, ganz süße Gute-Nacht-Geschichte.

img_1847Wer eine verträumte Gute-Nacht-Geschichte sucht, der macht mit Augen zu, kleiner Tiger!* gut beraten. Der kleine Tiger tritt in Dialog mit seiner Mama, denn er traut sich nicht, zu schlafen. Wunderschöne Geschichte mit hübschen Zeichnungen.

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2.Tröstebücher.

img_1857Es wird die Zeit kommen, da wird die Zuckerschnute auf Bäume klettern und vielleicht auch mal stürzen. Da wird sie sich weh tun und eine Beule haben. Für diese Fälle sind Tröstebücher immer total schön. In unserer Mini-Bibliothek gibt es zwei Bücher zum Thema: Die Eule mit der Beule* und Heule Eule*. Beides sind sehr niedliche Bücher über Schmerzen und wie sie am schnellsten weg gehen. Warum es wohl gerade immer Eulen sind, denen etwas wehtut? img_1858Hübsch illustriert sind jedenfalls beide Bücher!img_1859

3. Schiebebücher.

img_1851Kennt ihr die noch? So Bücher, bei denen man etwas verschieben, aus- oder umklappen kann? Die machen immer besonders viel Spaß, finde ich! Auch, wenn die Zuckerschnute eigentlich noch zu klein ist,… diese Bücher liebt sie und kramt sie ganz bewusst aus dem Regal hervor, um sie anzusehen. Am meisten fasziniert sie dabei, wie es sein kann, dass die Bilder sich so verändern. Bei uns schiebt’s sich fröhlich mit Mein erstes Buch von den Jahreszeitenund Mein erstes Buch vom Meer*. Und klappen kann man am besten im Buch Oho, wem gehört der Tierpopo?*, das mein persönliches Lieblingsbuch ist.

img_1860img_1861img_1863img_1862Die machen tatsächlich auch noch den Erwachsenen Spaß, die Bücher!

4. Bilderbücher.

img_1864Die Zuckerschnute liebt es, Bücher mit vielen Bildern anzusehen. Ist ja klar, Text ist momentan ja noch langweilig! Also kein Wunder, dass diese drei Bücher ihr besonders viel Freude bereiten:

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Hallo Tiere!*, ein Bildwörterbuch mit vielen liebevollen Illustrationen. Man kann den Bauernhof, das Meer, die Luft, den Dschungel, die Hitze, die Kälte und den Wald mit all den vielseitigen Tieren kennenlernen. Wunderschön!

Mein kleiner Garten* und Mein kleines Meer* sind Naturbücher auf 100%Recyclingpapier, die liebevoll illustriert sind und für die Umwelt etwas über die Umwelt erzählen. Das Gesamtkonzept finde ich toll und deswegen sind diese zwei Bücher auch ein absolutes Muss für uns.

5. Liebevolle Bücher für die Eltern.

img_1872In unserer Mini-Bibliothek befinden sich auch zwei Bücher, die ich ausschließlich für mich gekauft habe. Naja, später vielleicht auch für mich und die Zuckerschnute. Aber das soll wohl noch eine ganze Weile dauern. Es sind liebevoll gestaltete Bücher, die wunderschöne Geschichten erzählen.

Deine Hand in meiner Hand* beispielsweise macht mich regelmäßig ganz sentimental. Es ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung schöner Dinge, die man zusammen macht bzw. aneinander hat. So toll!

img_1873Im Garten der Pusteblumen* erzählt die Geschichte von Anna, der Schneidern, die in einer Zeit lebt, in der die großen Maschinen den Menschen alles abnehmen und sie so keine Wünsche mehr haben brauchen, sich keine Mühe mehr geben. Doch sie verhilft dem Vogelmann dazu, seinen größten, geheimen Wunsch zu erfüllen und rettet so vielleicht die Herzen der gesamten Menschheit. Wunderschöne Bilder und eine wunderbar fantasievolle Geschichte laden zum Träumen ein. Empfohlen ist dieses Buch für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, wobei ich mir vorstellen kann, dass diese noch gar nichts mit der Geschichte anfangen können.

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6. Lustig und lehrreich.

Wir haben noch nicht so viele Sauberkeitsbücher. Brauchen wir ja auch noch nicht. Aber dieses hier haben wir:

Was hast du in deiner Windel?* – ein Buch, in dem jedes Tier eine Windel trägt und hinter Klappen verborgen das Häufchen bestaunt werden kann. Was das mit Sauberkeit zu tun hat? Nun, das letzte Tier, das Häschen, geht bereits aufs Klo und macht nicht mehr in die Windel. Alle Tiere bestaunen das „Klopskarussell“ und sind sich einig, dass das ja viel cooler ist, als in die Windel zu machen. Ja, es dauert noch, – aber das Lesen macht bereits jetzt wahnsinnig viel Spaß!

img_1876Das war sie also, unsere Mini-Bibliothek. Wir haben noch einige Bücher mehr, aber dafür ist vielleicht an anderer Stelle Zeit. Jetzt seid ihr dran:

Was lest ihr mit euren Kleinen oder wollt unbedingt lesen?
Was war euer liebstes Kinderbuch?

Habt’s schön, ihr Lieben!

Katja

* = Affiliate-Links

Mittwochsrezept: Oreo Käsekuchen.

Hallo, ihr Lieben!

Hach. Ich mag Oreos. Ich mag Käsekuchen. Und Oreo Käsekuchen, wie genial klingt das denn bitte? Genau. Super genial klingt das. Und schmeckt noch viel besser!

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Für eine Springform (26cm Durchmesser) benötigt ihr:

80 g Butter
500 g Quark
300 g Schmand
1 Packung Puddingpulver Vanille
1 Päckchen Vanille Zucker
100 g Zucker
100 g Zartbitter-Schokolade
100 g Schlagsahne
50 g weiße Schokolade
1 1/2 Packungen Oreo-Kekse (also ca. 250 g)

abgeriebene Schale von einer halben Zitrone

Zunächst wird die Butter geschmolzen. Während sie das tut, legt ihr 4 Oreo Kekse beiseite, die anderen werden in der Küchenmaschine zerkleinert. Wer keine Maschine hat, kann sie auch in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz, der Pfanne oder einer Flasche bearbeiten. So werden die Krümel zwar nicht ganz so fein wie in der Küchenmaschine, aber geht auch.

Die Keksbrösel vermengt ihr dann bitte mit der Butter und gebt ca. 2/3 dieser Masse auf den Boden der Springform. Den Rest stellt ihr beiseite.

Den Backofen heizt ihr auf 150°C Umluft vor.

Nun werden Quark, Schmand und Zitronenschale miteinander verrührt. Puddingpulver, Zucker und Vanillezucker werden ebenfalls vermischt und unter die Quarkmasse gerührt. Die Hälfte dieser Masse wird nun auf dem Bröselboden verteilt. Dann folgen die beiseite gestellten Brösel, die wiederum darauf verteilt werden. Zum Schluss folgt noch eine Schicht Quarkmasse. Könnt ihr die Kalorien schon sehen? Sie springen einen förmlich an!

Nun wandert der Kuchen für ca. 1 Stunde in den Backofen. Mittels Stäbchenprobe könnt ihr feststellen, ob der Teig innen durchgebacken ist. Den Kuchen ungefähr 2 Stunden auskühlen lassen.

Für die Schokoexplosion die dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen. 70 g Sahne dazugießen und umrühren, danach etwas abkühlen lassen. Über den Kuchen gießen. Die weiße Schokolade ebenfalls schmelzen und mit der Sahne verrühren. Mit der weißen Schokolade ein Muster auf den Kuchen zaubern, die 4 restlichen Oreokekse vierteln und dekorativ auf dem Rand verteilen, die Schokoladenschicht abkühlen lassen und fertig ist der leckerste Käsekuchen ever ever ever! Am besten schmeckt der Kuchen übrigens, wenn ihr ihn im Kühlschrank erkalten lasst – genau richtig für die nächste sommerliche Gartenparty, oder?!

IMG_0481Viel Spaß beim Nachzaubern und guten Appetit!

Alles Liebe,

Katja