DIY: Babygreifling selbermachen

IMG_9902Hallo, ihr Lieben!

Wisst ihr, ich mag es sehr, Dinge selbst zu machen. Am liebsten habe ich solche Selbermachideen, die schnell umzusetzen sind und eigentlich von Jedem nachgemacht werden können. Als ich neulich im Bastelladen war, habe ich ein paar Holzkugeln und eine Kordel besorgt und daraus ganz einfach einen Greifling für die Zuckerschnute gebastelt. Wie?

So:

IMG_9880Ihr benötigt verschieden große Holzkugeln und eine Kordel. Ich habe mich für eine feste synthetische Kordel und unlackierte Holzkugeln entschieden. Wenn ihr bunte Kugeln aussucht, achtet darauf, dass sie „kinderfreundlich“ lackiert sind, denn die Kleinen lullern ja ganz gern alles an, was ihnen in die süßen Fingerchen kommt.

IMG_9882Damit ich die Kugeln gut auf die Kordel fädeln konnte, habe ich einfach ein bisschen Tape an das Ende geklebt.

IMG_9885Dann habe ich ganz fix die Kugeln aufgefädelt, immer unterschiedliche Größen aufeinanderfolgend. Dann wird’s spannender zum Greifen.

IMG_9887An die Enden habe ich jeweils einen Knoten getüdelt und fertig war der Greifling. Keine 5 Minuten hat’s gedauert!

IMG_9895Übrigens habe ich die Enden angekokelt. Das dürfen kleine Kinder nicht, aber ich bin ja erwachsen. Da es sich um eine synthetische Kordel handelt, sind die Enden so zusammengeschmirgelt und es kann nichts fusseln oder so. Finde ich ganz praktisch!

IMG_9909Der Praxistest wurde auch schon durchgeführt und die Zuckerschnute hat Gefallen an ihrem selbstgebastelten Greifling. Ein Erfolg, würde ich sagen.

Viel Spaß beim Nachbasteln und daran erfreuen!

Alles Liebe,

Katja

DIY: Journaling Hintergründe selbst gestalten.

Hallo, ihr Lieben!

Vielen, vielen Dank für eure herzlichen Kommentare unter dem letzten Blogpost. Ich habe noch nicht die Zeit gefunden, alle Nachrichten zu beantworten, aber das hole ich nach, versprochen. Was ich wohl getan habe: ich habe jeden einzelnen Kommentar gelesen und mich sehr über euer positives Feedback gefreut. Es ist schön, zu lesen, dass es nicht nur mir so geht und dass ich mich darauf besinnen sollte, was genau mich zum Bloggen geführt hat.

Und deswegen habe ich euch heute ein DIY mitgebracht, das bereits seit einiger Zeit auf meiner Festplatte geschlummert hat.

Wisst ihr, ich liebe es, Journals, Memorybooks, Scrapbooks zu gestalten und habe unwahrscheinlich viel Freude daran, bunte Papiere dafür auszusuchen und herumzuschnibbeln, zu kleben, zu gestalten. Das alles kostet jedoch wirklich Unmengen von Geld, muss ich sagen. Ein selbst verhängter Neukaufstop – denn zugegeben, in meinem Bastelzimmer lagert ein kleines Vermögen an Papieren und Kunstmaterialien, die ich für meine kleine Leidenschaft benötige – führte letztendlich dazu, dass ich mir neue Dinge überlegen musste (und wollte), meine Hintergründe zu gestalten. Heute zeige ich euch, wie ihr superschöne Hintergründe zaubern könnt. DIY-style, sozusagen!

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Für dieses kleine, feine DIY benötigt ihr:

  • weißes Papier (ich habe ganz normales Druckerpapier verwendet)
  • ein Notizbuch oder -heft
  • Wasserfarben
  • Pinsel oder Waterbrush*

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Zuerst müsst ihr die Designs aufs Papier bringen. Um Papier zu sparen, habe ich mehrere Muster auf ein Blatt Papier gepinselt. Ich habe mich für eine Kombination aus blauen und schwarzen Mustern entschieden und Kreuze, Linien und Punkte gemalt.

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Nach dem Trocknen reißt ihr die Muster in Streifen. Wer es filigraner mag, der kann auch gern mit der Schere ans Werk gehen. Ich wollte aber für meine Seite einen eher rustikalen Look.

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Bisschen schief? Das, finde ich, macht es erst spannend! Also ärgert euch nicht über kleine Macken, nutzt sie einfach bei der Hintergrundgestaltung ganz bewusst.

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Nun klebt ihr die Streifen übereinander in das Notizbuch, sodass sich die einzelnen Muster überlappen. Ganz einfach ist das.

Die überstehenden Kanten schneidet ihr einfach ab.

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Und mit ein bisschen Deko – seien es nun Fotos, Schnipsel oder anderer Krimskrams – könnt ihr nun eure Seite nach Lust und Laune gestalten.

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Richtig einfach, oder?!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und würde mich freuen, ein paar Ergebnisse zu sehen. Verlinkt eure Fotos doch einfach in den Kommentaren oder weist mich auf Instagram darauf hin, dass ihr etwas gezaubert habt. Ich bin gespannt!

Alles Liebe,

Katja

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DIY: Last Minute Weihnachtsgeschenke aus der Küche.

Hallo, ihr Lieben!

Erinnert ihr euch noch an die Weihnachtsmarmelade von vor zwei Jahren? Sie wird definitiv auch an diesem Weihnachten wieder verschenkt werden.  Und dazu gibt’s ne Runde selbstgemachte Pralinen, deren Herstellung so easy peasy ist, dass ich sie direkt mal mit euch teilen muss!

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Zweierlei Pralinen sind entstanden,-streng genommen sogar dreierlei –  und das in kürzester Zeit!

WEISSE KOKOSPRALINE

Für ungefähr 30 leckerschmecker Kokoswunder benötigt ihr:

100 g weiche Butter
150 g weiße Schokolade
50 g Puderzucker
80 g Haferflocken, zart
150 g Kokosraspeln
80 g gehackte Mandeln

Zunächst einmal müsst ihr Butter und Puderzucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Nebenbei die Schokolade schonmal im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Dann die Schokolade zur Buttermasse geben und Haferflocken, Mandeln und 50 g Kokosraspeln unterrühren. Eventuell müsst ihr noch ein bisschen mehr Puderzucker hinzu geben, sodass eine formbare Masse entsteht.

Mit den Händen formt ihr aus der Pralinenmasse kleine Kugeln und wälzt sie in den restlichen Kokosflocken. Nun wandern diese wirklich leckeren Pralinen in den Kühlschrank und verbleiben dort am besten, bis ihr sie verschenkt. Auch der oder die Beschenkte sollte die Pralinen im Kühlschrank aufbewahren, so schmecken sie am besten!

KINDERLEICHTE WINTERPRALINEN

Diese Pralinen habe ich einmal mit Schokolade überzogen, einmal in Kakao gewälzt. Was euch besser schmeckt, entscheidet ihr am besten selbst. Ich bin ein großer Fan der Kakao“glasur“. Hach… lecker!

Für ungefähr 50 Stück benötigt ihr:

200 g Spekulatius
350 g dunkle Schokolade (oder Vollmilch)
100 g weiche Butter
100 g Puderzucker
etwas Zimt oder andere weihnachtliche Gewürze (Kardamom, Anis…)
Kakaoupulver zum Wälzen oder Schokolade

Die Kekse werden mit dem Nudelholz (oder einem anderen Hilfsmittel) zerdrückt, sodass ihr Kekskrümel erhaltet. Nicht zu grob, sonst werden aus den Pralinen eher Klumpen, als Kugeln.

Die Schokolade schmelzen, dann Butter, Puderzucker und Kekskrümel hinzu geben, umrühren, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Jetzt könnt ihr aus dem „Teig“ kleine Kugeln formen, die ihr abschließend in Kakao wälzt oder mit flüssiger Schokolade überzieht. Mjamm!

Auch diese Leckereien bewahrt ihr am besten im Kühlschrank auf. Hat auch den Vorteil, dass man nicht ständig an den Pralinchen vorbei läuft und nascht.

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Also, wenn das mal keine einfachen kleinen Leckerbissen sind! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachzaubern und hoffe, ihr habt ein paar erholsame Weihnachtstage, die ihr hoffentlich mit euren Liebsten verbringen werdet! Und vielleicht verschenkt ihr in diesem Jahr einfach mal etwas Selbstgezaubertes?!

Alles Liebe,

Katja