Was draus wurde: Canon Selphy CP810.

canon selphy 810_7
Hallo, meine Lieben!

Den Selphy Fotodrucker von Canon (hier mein damaliger Test dazu) habe ich mir vor 1,5 Jahren gekauft und es erreichen mich immer mal wieder Emails mit der Frage, ob der Drucker noch läuft, ob sicher Kauf tatsächlich gelohnt hat usw. Heute möchte ich euch einmal dazu berichten!

Die brennendste Frage kann ich euch gleich beantworten: Ja, der Drucker läuft noch. Und wie! Ich habe mittlerweile bestimmt über 200 Fotos damit gedruckt und ja, ich bin nach wie vor zufrieden! Die Patronen und Papiere im Hunderterpack halten bei mir immer ungefähr 8  bis 9 Monate, wobei man sagen kann, dass ich gut und gerne 2 Bilder pro Woche ausdrucke. Manchmal mehr, manchmal auch weniger. Wie man das Gerät benutzt, könnt ihr übrigens im oben erwähnten Blogpost nachlesen. Ich drucke viele Bilder in einem kleineren Format, als das Postkartenformat, so passen mindestens zwei Fotos auf ein Fotopapier und das ist doch etwas Patronensparender, finde ich.

selphy1
Gibt’s mittlerweile Makel?

Eigentlich schnurrt der Drucker wie ein Kätzchen und druckt auch weiterhin im selben Tempo, wie zuvor. Aber einen kleinen Mangel muss ich doch feststellen: seit einigen Wochen quietscht der Drucker beim Ausdrucken doch ein wenig. Das kann man aushalten, und wenn ein paar mehr Bilder anstehen, dann drehe ich einfach die Musik auf. Not macht erfinderisch, sage ich immer. Im Ernst: So schlimm ist es wirklich nicht, vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit das kleine Teil schon zu erledigen hatte.

Dennoch bin ich weiterhin sehr zufrieden mit dem Fotodrucker, denn er tut, was er eben tun soll: Fotos drucken. Mehr erwarte ich nicht und mehr bekomme ich eben auch nicht.

canon selphy 810_8
Mein Modell, den CP810, kann man mittlerweile schon nicht mehr kaufen, dafür aber den Nachfolger, den Canon Selphy CP910* für rund 90 €. Immer noch ein gerechtfertigter Preis, wenn ihr mich fragt. Die Argumente für den Kauf bleiben immer noch dieselben, es ist immer noch praktisch, „mal eben“ ein paar Bilder auszudrucken, ohne in die nächste Drogerie laufen zu müssen. Es ist auch immer noch toll, welche Designoptionen die mitgelieferte Software so bietet. Hier habe ich euch schonmal gezeigt, wie ihr eure Instagram Fotos mit Hilfe des Selphys in Polaroids verwandeln könnt.

Hach. Ich mag ihn. Noch immer.

Habt ihr einen Fotodrucker Zuhause? Und wenn ja, welchen und was sind eure Erfahrungen damit?

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate-Link

Katja testet: Sigma 10-20 mm Weitwinkel Objektiv

Hallo, ihr Lieben!

Ich kann voll viel: gut kochen, backen, malen, mehr oder weniger gut stricken und häkeln, im Auto lautstark mitsingen, zuhören… doch, eigentlich kann ich vieles wirklich gut. Dass ich so einiges auch voll nicht kann, das habe ich neulich schonmal erwähnt.

Wusstet ihr aber, dass ich vom Fotografieren nicht die leiseste Ahnung habe? Wobei, ich glaube, dass ich das mit der Bildkomposition immer ganz gut hinkriege, aber von der Technik dahinter habe ich einfach nicht den blassesten Schimmer. Und trotzdem will ich alle Naselang eine neue Kamera kaufen, weil ich der Meinung bin, die alte Canon 450D bräuchte ein Update. Völliger Blödsinn, wie mir der Freund immer wieder versichert, um mich davon abzuhalten, Unsummen für eine Kamera auszugeben, die als einziges Extra zu unserer auch Videos aufnehmen kann.

Das Objektiv macht’s!

Und nachdem ich mit dem Pancake* und dem Canon 50mm* Objektiv bereits für Makro Aufnahmen ganz gut ausgestattet bin, scharwenzelte ich eeeeeeeewig und drei Tage um ein Weitwinkelobjektiv herum. Genauer gesagt, schob ich es mittlerweile so oft in meinen virtuellen Warenkorb und wieder hinaus, dass es allein aufgrund dieser Tatsache schon als „gebraucht“ verkauft werden sollte.

Jedenfalls habe ich dann, in einem Anflug von „ich mach das jetzt einfach!“ den Bestellbutton geklickt und geduldig zwei Tage gewartet, bis am Samstag das Objektiv ins Haus flatterte.

Und heute möchte ich euch davon berichten, wie mir mein neues Objektiv gefällt, ob es meine Erwartungen erfüllt hat und vor allem, ob sich der Kauf wohl nach dem ersten „Feldtest“ gelohnt hat.

Aber alles auf Anfang!

sigma weitwinkel test 1
Was ich wollte und bekam:

Von meinem neuen Objektiv habe ich mir erhofft, bessere Landschaftsfotos schießen zu können. Mich nervt es, dass ich mit dem Kit Objektiv der 450D immer so eingeschränkt bin, was den Bildausschnitt betrifft. Mit einem Weitwinkelobjektiv, so viel wusste ich immerhin, wäre das einfacher. Also habe ich das WWW durchforstet, Bewertungen und Tests durchgelesen und bin beim Sigma* hängen geblieben, denn es sollte bezahlbar bleiben. Gekostet hat der Spaß 379 €, sicher nicht „billig“, für ein Objektiv aber auch nicht überteuert.

Außerdem sollte es „tragbar“ sein, also nicht übermäßig lang und schwer! Das Sigma* ist 8,1 x 8,4 x 8,4 cm groß und wiegt 472 g – und das finde ich völlig okay, wenn man ein Objektiv, wie ich, öfter mit „auf Tour“ nimmt. Das Objektiv wird in einer gepolsterten Objektivtasche geliefert.

sigma weitwinkel test 2

Ich habe das Objektiv für meine Canon gekauft, ihr könnt es aber auch für diverse andere Modelle bekommen. Bisher habe ich nur original Canon Objektive in Gebrauch, deshalb wusste ich nicht, wie kompatibel andere Marken sind. Ich habe da so ein Druckerpatronentrauma, müsst ihr wissen. Seitdem versuche ich eigentlich, immer Originalzubehör zu technischen Geräten zu kaufen. Hier wurde ich von meinem Trauma geheilt!

Das Sigma* kann man aber sehr einfach auf die Kamera montieren, kein Ruckeln, kein Zuckeln, kein gar nichts. Der Auslöser macht „klick“, das Bild wird geknipst. Alles so, wie es soll!

Im Lieferumfang ist übrigens auch die Sonnenblende enthalten. Ich finde Sonnenblenden ja irgendwie ziemlich stylish, – ehrlich! Das macht für mich eine Profikamera aus. Völliger Blödsinn, ich weiß. Aber irgendwie hat sich das in mein Hirn gebrannt. Nun besitze ich also auch so eine tolle profimäßig aussehende Kamera, HA!

Und die Bilder?!

Die Bilder sind bei so einem Objektiv zweifelsohne das Wichtigste von allem! Ich habe, wie gesagt, am Sonntag ein bisschen geknipst (es handelt sich wirklich nur um Schnappschüsse im Autofokus, aber man kann ganz gut erkennen, was möglich ist) – und deshalb lasse ich einfach mal Bilder sprechen:

sigma weitwinkel test 4sigma weitwinkel testsigma weitwinkel test 5sigma weitwinkel test 6
So. Das sind Bilder, die vom vergangenen Sonntag erzählen – es sind nicht alle Bilder, die ich gemacht habe, aber die anderen erzählen ganz private Geschichten, und das hat hier nichts verloren. War ja schließlich Muttertag und da muss man den besten Müttern der Welt auch mal „Danke“ sagen!

Wie ihr sehen könnt, verzerrt das Objektiv an den Rändern etwas. Mancher würde sagen „ganz schön doll“ – ich mag aber diesen Effekt, denn so entsteht ja letztendlich auch Kunst im Bild! Die Farben sind so, wie ich sie gewohnt bin, vielleicht ein bisschen kräftiger, als bei Verwendung des Kit Objektives. Kann aber auch Einbildung sein…

Butter bei die Fische: Das Sigma* 10-20 mm Objektiv – was taugt es?

Eines vorweg: ich würde mir das Objektiv wieder kaufen. Und wieder und wieder und wieder! Weil es echt Spaß macht, super einfach in der Handhabung ist und sich von selbst erklärt. Und weil ich auf dem platten Land lebe und die Weite gern einfangen würde. Das war mir bisher nicht möglich, jetzt aber schon. Seid also gespannt auf die nächsten Projekt Heimat Beiträge!

Zu bemängeln habe ich rein gar nichts, das Preis-Leistungs-Verhältnis beeindruckt mich nachhaltig und ich habe sehr viel Freude daran, mit dem Objektiv zu experimentieren. Die Schwarz-Weiß-Fotos zum Beispiel habe ich zum ersten Mal auch wirklich Schwarz-Weiß geknipst! Ein kleiner Schritt für die Fotografen unter euch, ein riiiiesen Schritt für mich. Oder so ähnlich!

Solltet ihr also nach einem tollen Weitwinkelobjektiv suchen und noch nicht so recht wissen, welches ihr nehmen sollt, dann empfehle ich euch das Sigma*10-20mm, ein Klasse Teil!

Noch Fragen? Anmerkungen? Eigene Erfahrungen und Empfehlungen? Immer her damit, ich freue mich über euren Input!

Alles Liebe,

Katja

*Affiliate-Link.

Katja testet: Einen Pullover selber stricken. // Kooperation mit Herz und we are knitters.

pullover selber stricken we are knitters test Hallo, ihr Lieben!

Beginnen wir mit einem Geständnis: Ich habe den Pullover viel zu kurz gestrickt. Weil ich mal wieder zu ungeduldig war und dachte: „Ich strick die letzten 10 Reihen jetzt nicht, das reicht so!“ – Lesson learned, denn es reicht nicht. ABER ich habe einen Pullover selbst gestrickt! Ich möchte es in die Welt hinaus posaunen, denn das wollte ich auch schon immer mal machen.

Geholfen hat mir das passende Strickset von we are knitters – im Paket sind nämlich nicht nur Wolle und Anleitung, auch die Stricknadeln kommen bequem nach Hause.

Nun gut. Abgesehen davon, dass ich dank meiner Ungeduld nun eher ein Crop Top, als einen Pullover gestrickt habe, möchte ich euch von meinen Strickerfahrungen berichten.

we are knitters – was’n das?!

Dass Stricken wieder im Trend ist, weiß man nicht erst seit gestern. In Spanien wusste man das auch schon 2011, denn in dem Jahr gründeten María José Marín und Alberto Bravo den Onlineshop we are knitters. Hier verkaufen sie mittlerweile nicht nur Stricksets, sondern auch Häkelsets, Sticksets und natürlich Wolle und Nadeln.

Mir gefällt das frische Design hinter der Marke, und die Idee sowieso.

pullover selber stricken we are knitters test 2 Der Test. 

Was war im Paket?

pullover selber stricken we are knitters test 4

Alles, was man braucht, kommt in der hübschen braunen Tüte, die man hinterher übrigens prima als dekoratives Element in der Wohnung platzieren kann. In meinem Kit waren 5 gelbe und 1 blaues Wollknäuel, die Stricknadeln, die Anleitung und eine Nähnadel verpackt. Wie gesagt, alles, was man eben so braucht.

EASY LEVEL?

Ich bin keine Superstrickfee, ich kann zwar die Nadel schwingen und für Socken oder Stulpen oder auch Schals und Mützen hat es bisher immer gereicht, aber es fällt mir schwer, Anleitungen zu befolgen und zu verstehen. Ich habe während des Strickens also nicht nur mit meiner Ungeduld, sondern auch mit der Stricktechnik zu kämpfen gehabt. Gott sei Dank gibt’s auf dem we are knitters Blog hilfreiche Tipps.

Wenn ihr noch nicht so erfahren seid und vielleicht gerade erst mit dem Stricken anfangt, empfehle ich euch ein entsprechendes Anfänger-Set.

Das Material…

Punkt 1: Die Nadeln sind toll, ich freue mich sehr, dass sie nun in meinem Strickkorb wohnen können. Punkt 2: Die Wolle ist der absolute Traum! So schön weich und leicht zu verarbeiten. Das Gelb ist schon prima, aber ihr müsstet das Blau für die Pom Poms sehen! Das hebe ich für ein spezielles Projekt auf, da ich ohnehin die Bommel nicht an dem Pullover haben möchte.

Und das Stricken an sich?

Der Pullover wird mit doppelter Wolle gestrickt, das heißt, ich habe 2 Wollknäule gleichzeitig benutzt und über die Nadeln laufen lassen. Das führte dazu, dass der Freund öfter mal beim Entwirren mithelfen musste. Es gibt aber auch Methoden, um das Verknoten zu verhindern. Wenn die Sache mit der Geduld nicht wäre… Ha! Nein, so schlimm war es wirklich nicht! Stricken hat ja etwas sehr Meditatives, muss ich sagen. Ich mag das Klackern der Nadeln und liebe es, wenn man nicht mehr nachdenken muss, sondern einfach nur strickt. Kurzum: Stricken ist das Yoga der Herzmädchen. Hehe!

Wie lang hat es gedauert?

Puh, es ist schwer zu sagen, wie viele Stunden ich tatsächlich gestrickt habe. Ich habe oft am Abend die Nadel geschwungen, aber insgesamt hat es auf jeden Fall mehrere Stunden in Anspruch genommen. Ich habe vor, nach dieser Anleitung noch einen Pullover zu stricken, diesmal auch etwas länger, damit ich ihn definitiv anziehen kann.

pullover selber stricken test we are knitters 3 Und das Preis-Leistungsverhältnis?

Selbstgemacht ist ganz oft teurer, als gekauft. Das ist kein Geheimnis – beim Selbermachen geht es meiner Meinung nach vor allem um das Erlebnis, die Freude am Stricken und die Genugtuung, etwas zu tragen, von dem man genau weiß, wie es entstanden ist. Unter diesen Gesichtspunkten finde ich den Preis nicht sonderlich hoch. Manch einer mag aber bei 65 € die Nase rümpfen und auch das könnte ich verstehen. Jeder hat seine eigene Schmerzgrenze und ich werde ganz klar ein Strickset demnächst verschenken, damit eine liebe Person etwas für sich selbst stricken kann.

Fazit:

Eine feine Sache, so ein Strickset mit allem drum und dran. Und auch fein, einen selbst gestrickten Pullover fertig zu stellen. Denn am Ende ist man (also ich) wirklich, wirklich stolz auf sein eigenes Werk! Wie mit allem, was selbstgemacht ist, kommt es aus meiner Sicht nicht darauf an, dass alles perfekt gelingt… wir wachsen alle an unseren Herausforderungen und meine Herausforderung wird sein, den tollsten Pullover der Welt zu stricken!

Das Strickset ist mit kostenlos zur Verfügung gestellt worden, aber ich habe nach bestem Wissen und Gewissen hier von meiner Erfahrung berichtet. Auf jeden Fall noch einmal ein dickes Dankeschön an we are knitters für das Vertrauen, die Geduld und den super netten Kontakt! Ihr könnt bei Fragen nämlich einfach eine Mail an das Strickteam schicken und euch wird geholfen. Daumen hoch!

Und wenn ihr sehen wollt, was andere so gestrickt haben, schaut doch mal hier!

Habt ihr eigentlich schon einmal einen Pullover gestrickt? Ist es euch gelungen oder habt ihr euch auch etwas schwer getan, wie ich?

Alles Liebe!

Katja