Mittwochsrezept: Zebrakäsekuchen ohne Boden.

IMG_9929Hallo, ihr Lieben!

Käsekuchen und ich, wir sind seit jeher ein Dreamteam. Ich mag Käsekuchen sehr gern und eigentlich mag Käsekuchen auch mich. Klar, dass ich neulich wieder einmal den Mixer schwingen musste, um leckersten Käsekuchen zu zaubern. Und dieser hier hat sogar ein neckisches Zebramuster!

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Für eine normale Springform (26 cm Durchmesser) benötigt ihr:

1000 g Quark
200 g Frischkäse
200 g Zucker
4 Eier
2 Packungen Puddingpulver Vanille
180 ml Öl
zusätzlich:
3 EL Kakaopulver (ungesüßt)
Butter oder Margarine zum Fetten der Form
Semmelbrösel für den Rand

Zunächst werden Quark, Frischkäse, Zucker, Eier, Puddingpulver und Öl mit dem Handrührgerät zu einem flüssigen Teig zusammen gemixt. Dann teilt ihr den Teig zu jeweils gleich großen Teilen auf zwei Schüsseln auf.

In die eine Schüssel gebt ihr zusätzlich den Kakao und wer mag, noch etwas Zucker, und verrührt das Ganze.

Fettet die Springform mit Margarine oder Butter ein und verteilt, wenn ihr mögt, Semmelbrösel oder Paniermehl am Rand.

IMG_9920Wie kommt das Zebra in den Käsekuchen?

Soweit, so gut. Euer Teig ist fertig und jetzt kann das Zebra ja kommen, oder? Aber wie? Nun, das Geheimnis ist gar kein Geheimnis, sondern ganz einfach:

Ihr gebt zwei Löffel hellen Teig in die Mitte der Springform. Dann folgen zwei Löffel vom dunklen Teig, direkt oben drauf. Dann wieder heller Teig, dunkler Teig, heller Teig… und so weiter. Und ganz plötzlich, wenn die Kuchenform gefüllt ist, findet ihr das Zebra!

Nun den leckeren Kuchen bei 160°C Umluft ca. 45 Minuten backen, bis der Teig fest geworden ist. Das kann von Ofen zu Ofen ja variieren.

IMG_9921Jedenfalls: Lasst euch den Kuchen schmecken!

Alles Liebe,

Katja

DIY: Babygreifling selbermachen

IMG_9902Hallo, ihr Lieben!

Wisst ihr, ich mag es sehr, Dinge selbst zu machen. Am liebsten habe ich solche Selbermachideen, die schnell umzusetzen sind und eigentlich von Jedem nachgemacht werden können. Als ich neulich im Bastelladen war, habe ich ein paar Holzkugeln und eine Kordel besorgt und daraus ganz einfach einen Greifling für die Zuckerschnute gebastelt. Wie?

So:

IMG_9880Ihr benötigt verschieden große Holzkugeln und eine Kordel. Ich habe mich für eine feste synthetische Kordel und unlackierte Holzkugeln entschieden. Wenn ihr bunte Kugeln aussucht, achtet darauf, dass sie „kinderfreundlich“ lackiert sind, denn die Kleinen lullern ja ganz gern alles an, was ihnen in die süßen Fingerchen kommt.

IMG_9882Damit ich die Kugeln gut auf die Kordel fädeln konnte, habe ich einfach ein bisschen Tape an das Ende geklebt.

IMG_9885Dann habe ich ganz fix die Kugeln aufgefädelt, immer unterschiedliche Größen aufeinanderfolgend. Dann wird’s spannender zum Greifen.

IMG_9887An die Enden habe ich jeweils einen Knoten getüdelt und fertig war der Greifling. Keine 5 Minuten hat’s gedauert!

IMG_9895Übrigens habe ich die Enden angekokelt. Das dürfen kleine Kinder nicht, aber ich bin ja erwachsen. Da es sich um eine synthetische Kordel handelt, sind die Enden so zusammengeschmirgelt und es kann nichts fusseln oder so. Finde ich ganz praktisch!

IMG_9909Der Praxistest wurde auch schon durchgeführt und die Zuckerschnute hat Gefallen an ihrem selbstgebastelten Greifling. Ein Erfolg, würde ich sagen.

Viel Spaß beim Nachbasteln und daran erfreuen!

Alles Liebe,

Katja

Langeoog, my love. Heiraten auf der Lieblingsinsel.

HochzeitKatjaundAleks0194 KopieHallo, ihr Lieben!

Als der beste Freund der Welt (jetzt weltbester Ehemann und Superpapa) mich fragte, ob ich ihn wohl heiraten wolle, war es nicht nur der überraschendste Moment, sondern auch der schönste. Wir saßen am Meer, die Möwen hüpften durch den Sand und mein Herz hüpfte vor Glück gleich mit, ist doch neben dem Mann und dem Kind das Meer eine meiner großen Lieben, also der perfekte Ort für einen Heiratsantrag.

Innerhalb von zwei Monaten haben wir eine kleine, aber feine Hochzeit auf Langeoog organisiert, von der ich zwar nicht alles preisgeben möchte – ich möchte euch aber vom Planungsprozess erzählen und davon, wie wunderbar eine Hochzeit auf einer ostfriesischen Insel sein kann, auch wenn sie ganz, ganz klein ist. Die Hochzeit, nicht die Insel.

Und ja, wir haben ganz schnell eine Hochzeit geplant. Weil wir Nägel mit Köpfen machen wollten und weil wir nach dem Motto „Unverhofft kommt oft“ einfach mal Lust dazu hatten. Natürlich muss man eine Hochzeit nicht im Turbogang planen.

Nun gut, fangen wir also an:

HochzeitKatjaundAleks0132 Kopie1.Wer auf einer Insel heiratet, ist selbst schuld.

Für uns stand schnell fest, dass wir eine ganz intime Hochzeit auf unserer liebsten Insel feiern wollten. Klar, vor ein paar Jahren hätte ich gern eine durchgestylte, wundervolle Sommerhochzeit in einer supercoolen Location gefeiert. Aber wie wir es drehten und wendeten: das fühlte sich nicht richtig an. Und so entstand ganz natürlich die Idee, eine winzig kleine, wunderbare Hochzeit zu feiern. Wir luden unsere Eltern, unsere besten Freunde und drei ganz tolle Kinder ein, diesen besonderen Tag mit uns zu feiern. Und einen Hund. Ach was: Eigentlich luden wir sie ein, ein ganz besonderes Wochenende mit uns auf Langeoog zu verbringen!

Die Fährzeiten im November sind schon auf den Winterfahrplan umgestellt, das heißt, es wäre unseren Gästen nicht möglich gewesen, ausschließlich zur Trauung anzureisen. Nun gut, sie hätten mitten in der Nacht aufstehen müssen, dann wäre es eventuell gegangen. Aber eigentlich ist es doch auch viel schöner, wenn man gemeinsam ein wenig „Extra-“ Zeit verbringen kann, oder?

Wir haben also Ferienwohnungen gesucht und gefunden, die unseren Wünschen genau entsprochen haben. Die Ferienwohnungen „Zur freien Aussicht“ liegen nämlich alle in einem Haus bzw. auf einem Grundstück und unsere Gäste konnten sich durch Verbindungstüren sogar in ihren Wohnungen besuchen. Das kann man sehr gut machen, wenn die Hochzeitsgäste sich gut kennen, wie es bei uns der Fall war. Außerdem gab es noch einen weiteren Pluspunkt: Die Ferienwohnungen liegen nämlich direkt um die Ecke vom Heimatmuseum. Warum das so cool ist?

HochzeitKatjaundAleks0001 Kopie2.Wer auf einer Insel heiratet, muss stilecht im Heimatmuseum heiraten.

Weil man dort heiraten kann. In einer kleinen ostfriesischen Stube von anno dazumal darf man sich das „Ja-Wort“ geben, begleitet von einem Standesbeamten, der vielleicht sogar etwas zur Geschichte der Insel erzählen kann. Im Vorfeld haben wir mit unserem Standesbeamten telefoniert und eine „Hausaufgabe“ aufbekommen. Wir sollten ein paar Fragen beantworten, aus denen er dann eine ganz niedliche Traurede gebastelt hat. Wir haben viel gelacht und auch die eine oder andere Träne ist gekullert.

3.Wer auf einer Insel heiratet, hinterlässt Spuren.HochzeitKatjaundAleks0118 KopieDas Tollste am Heiraten im Heimatmuseum ist wahrlich der eigene Pflasterstein, den man bekommt. Dort sind die Initialen des Brautpaars und das Hochzeitsdatum eingraviert. Nach der Trauung dürfen die Frischvermählten dann unter vielen hilfreichen Ratschlägen der Festgesellschaft diesen Stein eigenhändig einbuddeln. Was für ein Spaß! Ich freue mich schon drauf, mit der Zuckerschnute auf die Insel zu fahren und ihr zu zeigen, wo ihre Eltern geheiratet haben.

4. Wer auf einer Insel heiratet, sollte einen guten Fotografen ins Boot holen.

HochzeitKatjaundAleks0223 KopieWir haben in Franzi eine zu uns passende, wundervolle Fotografin gefunden, für die wir eine tiefe Sympathie empfinden. Kennengelernt habe ich sie bei einem Workshop in Bremen und danach haben wir uns auf der Hochzeit von Sandra wieder getroffen. Und ich wusste sofort, nachdem der Mann um meine Hand anhielt, dass ich sie als Hochzeitsfotografin buchen möchte. Wir haben vorher telefoniert, gemailt und uns am Nachmittag vor der Hochzeit auch getroffen, um zu schnacken und ein paar letzte Kleinigkeiten zu besprechen.

HochzeitKatjaundAleks0012Dank Franzi haben wir jetzt sogar Bilder vom Umziehen und das berühmte „First Look“-Foto, das mir immer noch Tränen in die Augen treibt. Gemeinsam mit ihr sind wir nach der Trauung über die Insel bis zum Meer gelaufen und hatten trotz klirrender Kälte den Spaß unseres Lebens! Franzi schafft es einfach, dass man sich wohl fühlt und die Kamera völlig vergisst. Herausgekommen sind grandiose Erinnerungen und ich würde es jedes Mal wieder genau so machen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Franzi, dass du unsere Hochzeit mit soviel Herzblut begleitet hast.

5.Wer auf einer Insel heiratet, darf Gummistiefel anziehen.

HochzeitKatjaundAleks0184 KopieIch habe natürlich zunächst ganz normale Brautschuhe getragen, nur um das mal klarzustellen… Aber sobald es in die Dünen ging, flogen die Schuhe beiseite und ich schlüpfte in meine roten Gummistiefel*, die ich extra für diesen Anlass gekauft habe. Der Mann ist erst am Meer in seine gelben Stiefel gestiegen, damit wir auch im Wasser Fotos machen konnten. Ich liebe den Kontrast des rauen Wetters zu den bunten Stiefeln. Hach!

6.Wer auf einer Insel heiratet, packt eine Jacke ein. Und einen Schal.

HochzeitKatjaundAleks0134 KopieZumindest, wenn man im Winter heiratet. Die Lederjacke und den grauen Wollschal einzupacken und beim Fotoshooting zu tragen, war eine ganz spontane Entscheidung, aber ich muss sagen, im Nachhinein war es einfach eine tolle Wahl! So ist unsere Hochzeit auch noch einmal optisch etwas ganz Besonderes. Denn nicht jede Braut kann von sich behaupten, mit Lederjacke und dickem Wollschal in der Nordsee herumgeturnt zu sein, oder?

7. Wer auf einer Insel heiratet, denkt an maritime Accessoires.

HochzeitKatjaundAleks0044 Kopie(Ringschale über dawanda.de)

Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, die maritimen Kleinigkeiten, die unserer Hochzeit einen ganz besonderen Rahmen gegeben haben, auszusuchen. Ich trug zum Beispiel eine Halskette, an der ein Papierboot baumelte. Unsere Hochzeitseinladungen, die wir bei der kleinen Menge auch selbst gestaltet haben, bestanden aus einem Papierboot und einer Einladungskarte, in der die relevanten Informationen (Tagesablauf, Adresse der Ferienwohnungen, Fährzeiten usw.) aufgeführt waren.(Kette über dawanda.de)

Außerdem haben wir die Briefumschläge, Einladungskarten und anderen Kleinigkeiten mit Papierbooten verziert. Die passenden Stempel haben wir hier gekauft.

8. Wer auf einer Insel heiratet, lässt sich was einfallen.

HochzeitKatjaundAleks0262 KopieHeiraten wie wir es getan haben, ist eine sehr familiäre Angelegenheit. Wir wollten unseren Gästen die Zeit zwischen Trauung und Hochzeitstorte ein wenig versüßen und haben dazu einfach eine Pferdekutsche organisiert, die uns alle am Heimatmuseum eingesammelt, quer über die Insel kutschiert und am Café Leiß abgesetzt hat. Das war nicht nur witzig und interessant, – es war auch ein Ereignis für die Kinder, die wir dabei hatten. Ein paar Snacks einpacken und los geht die holprige Fahrt – ein Spaß für alle, egal ob Groß oder Klein!

9. Wer auf einer Insel heiratet, ist einfach glücklich.HochzeitKatjaundAleks0191 Kopie

Ich hatte mir meine Hochzeit immer in den rosigsten Farben ausgemalt. Ich wollte groß, größer, am größten! Und im Endeffekt habe ich das auch bekommen: Superlative.

Den tollsten Anlass, den schönsten Ort, den liebsten Mann, die wichtigsten Menschen… und ein Meer voller Liebe. Wer gern auf einer Insel heiraten möchte, mit Wind in den Haaren und Sand zwischen den Zehen. Oder unter den Gummistiefeln. Der ist hier genau richtig.

Habt ihr schon geheiratet? War’s ein großes Fest oder ein ganz kleines, wie bei uns? Vielleicht auch an einem besonderen Ort, mit dem ihr etwas verbindet? Erzählt doch mal!

In diesem Sinne: alles Liebe,

Katja

Die Facts für Eure Traumhochzeit auf Langeoog:

Hochzeitslocation: Heimatmuseum/Standesamt Langeoog
Fotografie: Franzi trifft die Liebe
Ferienwohnung: Zur freien Aussicht
Umstandshochzeitskleid: Mamarella
Haarkranz: MilseBilse (bei dawanda.de)
Gastronomie: Café LeißRestaurant SchiffchenHotel Lifestyle
Bautstrauß: Der Rosenladen, Aurich
Torte: Café Ten Cate, Norden

Alle Fotos in diesem Post stammen von Franzi. Hach.